Mitte stinkt

Mit mir könnt ihr's ja machen. Denkt ihr euch. Na klar. Mit mir geht das. Um die Zeit sowieso. Es ist irgendwann nach Mitternacht. Ich bin voll. Voll wie eine Regentonne nach einer dieser spätsommerlichen Sintfluten, dicht wie ein Eimer, kübelfett, strunzstramm. Nach flaschenweise Pils und gläserweise Cuba Libre setzt irgendwann zwangsläufig der nächtliche Suffhunger … Weiterlesen Mitte stinkt

Teewurstparty in der Schülerdisco

Berlin. Ein Samstag. Aus irgendeinem Grund hänge ich in der Alten Kantine in der Kulturbrauerei herum, einem der dümmeren Clubs der Stadt, aber einem der letzten Clubs überhaupt hier im Schnarchsackspießerparadies Prenzlauer Berg. Ich bin der Älteste heute hier. Um mich herum nur BWL-im-Fernstudium-von-der-Dachgeschosscouch-Gesichter, Veteranen der letzten Böhse Onkelz-Coverband-Kinderglatzenparty irgendwo hinter Dahlwitz-Hoppegarten an der polnischen … Weiterlesen Teewurstparty in der Schülerdisco

Mit Mandy und Enrico in der Proletendisse

Was hat mich geritten? Wer hat mich hier hin geschleppt? Was tue ich hier? Es ist Mitternacht und ich stehe in einer Reihe mit solariumsgebräunten Spenderhirnkandidaten und ihren aufgeplusterten Lackjacken, debil kichernden Mandys mit knallroter Plattenbausträhne auf dem platinblonden Kopf und hinter mir steht sogar eine, die Mamas Buffalo-Plateau-Sneakers von kurz nach der Wende aufträgt. … Weiterlesen Mit Mandy und Enrico in der Proletendisse

Die Quelle

"Letzte Runde" sagt sie. "Stimmt so " sage ich nur wenig später."Oh, Trinkgeld", sagt sie. "Haben wir nicht mehr so oft. Zu viele Touristen hier, seit wir in den Reiseführern stehen." "Yo. Die Welt dreht sich weiter." haue ich eine Plattitüde in den Raum. Zu mehr reicht es heute nicht mehr. Ich bin ziemlich voll … Weiterlesen Die Quelle

Die ham Ferris und was ham wir?

Schon früh steht fest wie dieser Abend enden wird. Wenn zu viele Pubertierende unterwegs sind, muss ich mich betäuben. Das ist immer so. Es gibt bestimmte Tonlagen, die ertrage ich nicht nüchtern und von den Produzenten jener stehen eine Menge vor der Max Schmeling-Halle herum. Ich habe vorgebaut. Heute geht nichts schief. Die Mischung, die … Weiterlesen Die ham Ferris und was ham wir?

Tanz die Dekadenz

Oh nein. Das verfluchte Adagio am Potsdamer Platz. Der Schnöselclub der Schnöselclubs. Selten war mir schon so kurz nach dem Eintritt so schlecht wie hier. Aalglatte FDP-Restposten meets RCDS-Nachwuchslackaffen, blondierte Botox-Schicksen meets Lader-Koth-Imitate, nur jünger, und Big Brother-Container meets Exclusiv Weekend mit Frauke Ludowig mit einem Hauch Gina-Lisa Lohfink neben Julian Stöckel beim Showposen auf … Weiterlesen Tanz die Dekadenz

Hallo, ich bin Fritz und ich fang jetzt an

Hallo, ich bin Fritz und ich fang jetzt an. Bum Bum. Ich war schon lange nicht mehr auf dieser Sorte Konzert, doch ich erkenne sie sofort wieder: Ein paar 15-jährige Borderliner, viele mittelalte und inzwischen vollkommen verbrauchte Druffis, Zehlendorfer Hilfiger-Träger auf Koks, irgendwelche unpassend Alten mit Jack Wolfskin-Pullover, die aussehen als würden sie ihre Töchter … Weiterlesen Hallo, ich bin Fritz und ich fang jetzt an

Tischtennis, Imperialistenbier und Kunst auf Klo: Schmittz

Pling. Lampen an. Die Lampen in der Birne. Mittags angefangen. Wodka. Whisky Sour. Whisky pur. Glengrant. Glenfiddich. Glenmorangie. Glenmichdochanderkimme. Alles weggehauen. Glüh. Jetzt sind sie an, die Lampen. Alle. Jetzt ins Schmittz. Eine Bar wie ein Jugendhaus. Darts. Tischtennis. Kicker. Weitersaufen. Jetzt muss es Bier sein, jetzt will ich Tischtennis spielen, am besten Tischtennis mit … Weiterlesen Tischtennis, Imperialistenbier und Kunst auf Klo: Schmittz

Die Bananenstaude

Es graut der Morgen auf dem Hamburger Fischmarkt. Stevenson und Walz ertragen diesen Ort nur besoffen. Und das sind sie immer noch von der letzten Nacht auf St.Pauli - ein Ort, der gleichsam nur besoffen zu ertragen ist. Heute früh ist Fischmarkt, ein Treiben bunter Marktschreier, buntes Treiben, ein Treiben bunt, bunt treibt es Stevenson … Weiterlesen Die Bananenstaude

Suff vom Fass

Von den Fachgeschäften mit hochwertigen Spirituosen für den gepflegten Trinker, außergewöhnlichen Essigen und Ölen für den Gourmet und nicht zuletzt Wein zum Abfüllen ist mir "Vom Fass" einer der angenehmsten. Ich glaube, ich habe mich hier schon komplett durch das Grappa-Regal gesoffen, ein jeder für sich überragend gut, nicht fuselig, der noch Minuten später auf … Weiterlesen Suff vom Fass

Tanz für mich, Schopenhauer – Ein Weihnachtsmärchen

Huhu, hallihallo, da bin ich doch letztens in diesem lustigen Café gelandet. Zumindest war ich überzeugt, dass es eines ist. Es war spät, ich hatte die "Aphorismen zur Lebensweisheit" unter dem Arm und dachte, dass ich vielleicht jemanden finde, mit dem ich über Schopenhauers Gleichnis mit den Stachelschweinen und ihre treffende Illustrierung der modernen Gesellschaft … Weiterlesen Tanz für mich, Schopenhauer – Ein Weihnachtsmärchen

Salut!

Böööööh Cocktailbars. Ich mag gar keine Cocktailbars. Da sitzen sowieso nur die immergleichen blasierten Schnepfen und stehkragenbewehrten Schnösel zwischen Touristen und Gymnasiasten herum, die sich alle minderwertige Spirituosen mit klebrigem Sirup reintun. Dort trinken sie dann so viel durcheinander, dass sie am nächsten Morgen von dem ganzen Fusel Kopfschmerzen und Dünnpfiff haben und der strapazierte … Weiterlesen Salut!

Retrospektive: Kommandantur

Lange nicht mehr hier gewesen. Knaack- Ecke Rykestraße. Ich wohne in einem Kiez, der schon lange nicht mehr meiner ist und besuche manche seiner Ecken nur noch selten bis gar nicht, sondern fahre stattdessen nach Kreuzberg, Treptow, Neukölln, Lichtenberg, Hellersdorf sogar. Dies hier ist Knaack- Ecke Rykestraße, die Ecke der legendären Kommandantur. Was wurde hier gesoffen, was … Weiterlesen Retrospektive: Kommandantur

Herr Moser und seine Weinschule

Herr Moser betreibt eine Weinschule. Herr Moser ist ausgebildeter Koch und Sommelier. Ich trinke gerne Wein. Ich habe keine Ahnung von Wein. Nie gehabt. Ich bin der, der auf Parties immer dumm nickt und etwas zu bemüht versucht, wissend auszusehen, wenn andere mit ihrem angelesenen Wissen über Anbaugebiete, Hanglagen oder Sonneneinstrahlung prahlen und mit blasierter … Weiterlesen Herr Moser und seine Weinschule

So frosch to the next Whiskybar

Am Ostkreuz gibt es einen Froschfetischisten. Froschfetischisten? Bist du nass? Nein, ehrlich, Froschfetischisten, das ganze Lokal ist dekoriert mit Fröschen, groß, klein, in Vitrinen, auf Gemälden, der Ascher ist ein Frosch und am Schluss bekommt man einen kleinen Gummifrosch zum Essen. Lustige Idee, die gar nicht so penetrant ist wie sie sich anhört. Sweet. Aber … Weiterlesen So frosch to the next Whiskybar

Sleepless in Prenzlauer Berg

Was macht man, wenn man nach Mitternacht hellwach in Prenzlauer Berg rumhängt und nicht weiß wohin, weil alles geschlossen hat als wäre das hier Sindelfingen, Gießen oder Unterhaching? Eselsbrücke. Hier ist er, einer der wenigen seit den Neunzigern unveränderten Orte, vor Rauch stinkend, abgekämpft, runtergerockt, guter alter Whisky hinter der Bar, gnädig-dunkel, nur Kerzen bringen … Weiterlesen Sleepless in Prenzlauer Berg

Absiffen: Weit muss ich fahren

Weit muss ich fahren aus Prenzlauer Berg, um mal wieder so richtig abzusiffen. Kreuzberg. Schlawinchen. Deko aus der Dekohölle. Eurodance aus der Pophölle. Besoffene aus der Schnapshölle. Bier ein Euro. Longdrink zwei. Oder so. Weiß ich nicht mehr. Vollgetaggte Pissrinne. Vollgepisstes Kackloch. Siff. Grind. Schorf. Alkohol. Rauch. Zerbrochene Träume. Kicker. Ficker. Wohlsein. Bei Schlawinchen Schönleinstr. … Weiterlesen Absiffen: Weit muss ich fahren

Boomtown Ostkreuz meets Technostrich

Am Arsch der Revaler. Simplonstraße. Technostrich. Fast Ostkreuz. Boomtown Ostkreuz. Lovelite. Schön, dass es solche Orte innerhalb des S-Bahn-Rings überhaupt noch gibt, solche, die zeigen, wie Berlin in Mitte und Prenzlauer Berg vor ganz vielen Jahren mal war: Ein dunkler Ort, ein lebender Ort, cool bis unter die Hutkrempe, verwinkelt, immer provisorisch mit der Aura … Weiterlesen Boomtown Ostkreuz meets Technostrich

Saufen Fressen Platzen – Grüne Woche

Die Grüne Woche steigt seit vielen Jahren kontinuierlich ab. Und das aus vier Gründen: 1. Die Gratishäppchen sind fast flächendeckend verschwunden und erschöpfen sich mittlerweile in winzigen Krümeln an Käse oder Salami, die nicht der Rede wert sind und irgendeine Kaufentscheidung zu beeinflussen schon rein von der Substanz gar nicht in der Lage sind. Mir ist klar, … Weiterlesen Saufen Fressen Platzen – Grüne Woche

Prenzlauer Berg-Cowboy

Der Bassy (Cowboy) Club wirkt so verloren in dieser endstadiumssanierten Gegend, inmitten der neuen Nobelrestaurants, der Bioläden und der schnieken Latte-Cafes, in denen die neureiche Schickeria ihre Zeit totschlägt und sich selber feiert, bis ihnen der Prosecco aus den Ohren tropft. Rock'n Roll-Konzerte und Lounge. Lounge und Rock'n Roll-Konzerte. Ska. Surf. Rockabilly. Männerding. Männerschuppen, ja, … Weiterlesen Prenzlauer Berg-Cowboy

Von Whisky und Blumenrabatten

Das DOORS ist eine schlunzige Kneipe mit schlunzigen Drinks, von der schlunzige Poster längst verschlunzter Rockstars von den Wänden schlunzen. In der Knaackstraße. Ja, genau dort. Kein Scheiß. Solche Bars sind selten geworden in Prenzlauer Berg, denn sie vertreten einen Lebensstil, den man hier bezirksweit bekämpft: Es wird geraucht, es wird gesoffen, es wird gehurt, … Weiterlesen Von Whisky und Blumenrabatten

Zum Elefanten

Zum Elefanten, Kneipe, Kreuzberg Jetzt ist Kreuzberg dran. Nachdem es in Prenzlauer Berg nicht mal mehr eine Gargeneinfahrt zu gentrifizieren gibt und auch die Felle in Friedrichshain so gut wie verteilt sind, hat die Welle nun Kreuzberg erreicht. Bisher beschränkte sich die Wohnraumaufwertung in Kreuzberg auf die Gegend um den Chamissoplatz und die Bergmannstraße, deren … Weiterlesen Zum Elefanten

Ali Baba

Ali Baba, Döner, Prenzlauer Berg 4.30 Uhr in Berlin-Prenzlauer Berg - Eberswalder Ecke Schönhauser. Normalzustand. Im Hauseingang drüben sitzt ein Trinker und trinkt, als ginge es um sein Leben. Was wohl zutrifft. Ich bin mindestens genauso dicht. Auf der Mittelinsel kotzt ein Tourist. Eine Batikhosenemanze mit ekelhaft filzigen Dreadlocks macht ihren devoten Freund zur Schnecke. … Weiterlesen Ali Baba

08/15

08/15, Kneipe, Alt-Treptow Hier sind sie also, all die Wendeverlierer, bei denen ich mich seit Jahren frage wo zum Henker sie seit den 90ern eigentlich abgeblieben sind. Keine Talkshows mehr auf RTL 2, in denen hemmungslos gejammert werden kann, keine Jammerreportagen mehr in der SuperIllu und nicht mal mehr ein mitfühlender Beitrag von Escher im … Weiterlesen 08/15

Monti Pankow

Monti, Spirituosen und Wein, Pankow Bei Menschen, die sich weiterentwickeln, beginnt irgendwann die Zeit, in der es dann nicht mehr der Lambrusco aus der 2-Liter-Flasche von der Tanke sein muss, um sich sinnlos im Freibad zu besaufen und ins Becken zu reihern, der billige Whisky nicht mehr mit Cola gepanscht werden muss, damit man ihn … Weiterlesen Monti Pankow

Druide

Druide, Absinth-Bar, Prenzlauer Berg Der Druide ist eine Bar zum Abgewöhnen - zur Entwöhnung wochenendlicher Besuche des Kiezes um den U-Bahnhof Eberswalder Straße stärkstens empfohlen. Man brüstet sich in prominenter Lage direkt an den touristischen Pilgerpfaden mit einer dreistelligen Zahl an Absinth-Sorten und gibt sich damit einen fast schon halbelitären Anstrich der Exklusivität, den man … Weiterlesen Druide

Saray Warschauer Straße

Saray, Imbiss, Warschauer Straße Das alte Oktagon an der Warschauer Brücke nahe dem touristisch in Grund und Boden gelutschten Simon-Dach-Kiez, wo nun das Saray residiert, war immer gut für ein wenig Feststoff zum Alkohol, um dann später nicht nur dünnflüssig-alkoholisch-ätzende Materie auf den Friedrichshainer Asphalt kotzen zu müssen, sondern stets ein wenig Etwas mit Substanz, … Weiterlesen Saray Warschauer Straße

Dante

Dante, Club, Mitte Der Hackesche Markt in Berlin ist ein Ort, den man als Einheimischer ebenso wie die Oranienburger Straße eher selten bis gar nicht betritt. Dieser Platz ist fest in der Hand von Touristengruppen aus aller Welt und das hier ansässige Gewerbe untrennbar mit dieser Zielgruppe synchronisiert. Hier freut sich der Tourist über irrwitzig … Weiterlesen Dante

Sage Club

Sage, Club, Mitte Boar bin ich wichtig, ich bin ins Sage reingekommen, komme mir fast vor wie Kader Loth oder wenigstens wie Achim Mentzel, hat sich das ja gelohnt, das Anstehen eine Stunde lang in einer Schlange mit anderen Honks, die wie ich der Meinung sind, etwas zu verpassen, wenn sie hier heute nicht reinkommen. … Weiterlesen Sage Club

Barato

Barato, Cocktailbar, Friedrichshain Im Barato komme ich mir ungewollt vor. Die erste Bestellung geht noch schnell, danach kann man problemlos in der Ecke sterben und man wird erst wieder bemerkt, wenn man zu modern und zu stinken anfängt. Will man was haben, muss man anfangen zu suchen. Meist findet man eine der beiden Servicekräfte im … Weiterlesen Barato

Jailbreak

Jailbreak, Kneipe, Friedrichshain Die Zeiten solcher Kneipen gehen zu Ende. Es riecht nach kaltem Rauch, als ich das Jailbreak betrete. Über der Bar thront eine gediegene Auswahl schottischer und irischer Whiskys, das Pils kostet zwei Euro, die Halbe versteht sich, aus den Boxen dröhnt ein Gitarrenriff von Godsmack. „Zur Einstimmung“ grinst der freundliche Hüne hinter … Weiterlesen Jailbreak

Yorckschlösschen

Yorckschlösschen, Kneipe und Musik, Kreuzberg Im Yorckschlösschen trifft man - die alten Kreuzberger Frontkämpfer, die zwar mittlerweile mit Kind und Kegel in beschaulichen Berliner Vororten oder gleich in Brandenburg wohnen, aber hin und wieder auf ein Glas Bier und ein wenig Blasmusik in den alten Kiez abtauchen. - lebende Fossile in Form grauer bzw. meist … Weiterlesen Yorckschlösschen

Feuermelder

Feuermelder, Kneipe, Friedrichshain Der Feuermelder ist eine runtergerockte Pinte mit Patina, der Boden klebt, der Service hinter der Theke lebt seine Verachtung für die Kundschaft aus und die Klos stinken übler als in jedem dahergelaufenen besetzten Haus.   Dafür sind die Flipper gut.   Und die Mucke. Hardcore, Punkrock, laut. Geil, aber zu laut. Ich … Weiterlesen Feuermelder

Wild at heart

Wild at Heart, Konzertkneipe, Kreuzberg PUNKROCK ! Mit Gehhilfe. Das Wild at heart ist ein Laden für Berufsjugendliche im Alter von 30-50, die im Geiste noch in den wilden kreuzberger 80ern eingemauert sind und davon auch 2010 nicht lassen können. Das ist positiver gemeint als der Einleitungssatz den Eindruck erwecken mag; hier taucht man nach … Weiterlesen Wild at heart

Paules Metal Eck

Paules Metal Eck, Kneipe, Friedrichshain Paule ist einer der letzten Konstanten im sich immer wieder häutenden Simon-Dach-Kiez und passt eigentlich gar nicht mehr in diese Zeit. Suff, Proleten, Bierkrüge, harte Mucke, verstunken, verqualmt, kickernde Wodkatrinker, harte Typen. Und solche, die das sein wollen und dafür lange vor dem Spiegel geübt haben. Schwer hier keinen Spaß … Weiterlesen Paules Metal Eck

Union Jack

Union Jack, Whisky-Kneipe, Charlottenburg Im Union Jack zu Charlottenburg treffen sich die Kenner guten Whiskys in Berlin mit denen, die sich für solche ausgeben sowie denen, die mit solchen gesehen werden wollen, die sich auskennen oder sich für solche halten, die mit denen, die sich auskennen, gesehen werden wollen. Seid ihr noch bei mir? Gut. … Weiterlesen Union Jack

Schupke

Schupke, Kneipe, Wedding Es gibt Leute die erwarten in einem 2-Sterne-Hotel einen Wellnessbereich mit Sauna, es gibt Leute die erwarten an einer Currywurstbude formvollendetes Kniggedeutsch, es gibt darüber hinaus Leute die erwarten in Neukölln keine ranzigen Second-Hand-Läden sondern Edelboutiquen und es gibt ganz offenbar Leute die erwarten in einer Studentenkneipe im tiefsten Berlin-Wedding Sterneessen und … Weiterlesen Schupke

X-Bar

X-Bar, Cocktailbar, Prenzlauer Berg Die X-Bar ist eine der wenigen Bars in Prenzlauer Berg mit langer Tradition. Ich kann mich erinnern, da schon ums Millennium herum versumpft zu sein und schon da waren die Cocktails gut, das Publikum soft, die Abende gelungen. So wie ich das abschätzen kann, hat sich die X-Bar auch nicht verbogen, … Weiterlesen X-Bar

Das Edelweiß

Das Edelweiß, Club, Kneipe, Kreuzberg Beim Edelweiß reißt's die Lage, ganz klar. Mitten im verkeimten verdreckten völlig verdrogten Görlitzer Park hat man sich derart prominent platziert, so dass man sich über eventuell ausbleibende Gäste erst gar keine Gedanken machen muss - eine für Gastronomen ausgesprochen komfortable Position, wie ich finde. Man könnte mit ziemlicher Sicherheit … Weiterlesen Das Edelweiß

Intertank

Intertank, Kneipe, Kreuzberg 4 Nostalgiesterne für das Intertank. Die Kreuzberger 80er-Jahre eines Herrn Lehmann leben hier weiter und das jeden Abend. Wahrscheinlich hat man das Intertank sogar als Inspiration für das "Einfall" aus dem Film "Herr Lehmann" genommen. Hier überrascht nichts und das konsequent seit den 80ern: Die Perspektivlosigkeit tropft von den Wänden, im Raum … Weiterlesen Intertank

Dunmore Cave

Dunmore Cave, Irish Pub, Neukölln Das Dunmore Cave ist seit über 10 Jahren eine Bank für den Whisky-Liebhaber in Neukölln. So gegen Ende der 90er begann Peter, der Inhaber, damit, einen neuköllner Jim-Beam-Cola-Proleten, der sich des Nachts zufällig in seine Kneipe verirrte, in seiner ganz unverwechselbar sympathischen Art an guten Whisky heranzuführen. Dafür danke.