Ironic Gummipizza

Oben in der Wichertstraße gibt es das Aceto Locanta. Hier sitzen bis in den Morgengrauen hinein komische Gestalten herum und essen Gummipizza. Ironische Gummipizza. Ironisch? Ja klar, inzwischen ist hier bei uns in der megakreativen Hauptstadt alles ironisch, es gibt ironische Hornbrillen, ironische Holzfällerhemden, ironische Cowboystiefel und alle Superfreshen dieses Bezirks, die tagsüber sinnlos in … Weiterlesen Ironic Gummipizza

Marienburger Kampftag

Montag. Pest folgt auf Pest. Ich habe die Kruste einer alten Laufrundensturzwunde am Knie wieder aufgepult. Sie eitert nun. Meine auf dem Peter-Prinzip Pirouetten drehende Chefin erzählt mir ganz stolz wie Bolle, dass sie schon wieder befördert wurde und steht ganz erwartungsvoll vor mir wie ein Pennäler mit dem Einserzeugnis. Zwischen meinem hintersten und vorhintersten … Weiterlesen Marienburger Kampftag

Kot, Müll, Guano und Kotze

Der S-Bahnhof Schönhauser Allee ist ein vergewaltigtes und dann liegengelassenes Bauwerk. Finster ist es hier unten geworden, ungastlich, was daran liegt, dass die Verantwortlichen irgendwann in den 90ern ohne Sinn für Ästhetik und Stil einen Sarkophag aus Beton und Stahl über das historische Dach des ehemals freistehenden S-Bahnhofs gezogen haben, um den Bau der Schönhauser … Weiterlesen Kot, Müll, Guano und Kotze

Mein blöder kleiner Kackspäti lebt immer noch

In meinem in jeder Hinsicht voll korrekten Biedermeier- und Vorzeigebezirk Prenzlauer Berg gibt es nur noch wenige Ecken, in denen Sie als Mann noch Mann sein können und nicht devoter kinderwagenschiebender endstadiumsgegenderter Butterweichkeks, der so mitleiderregend durch die Straßen schlurft wie ein kastrierter Schäferhund auf Dackelbeinen. Die Einschläge jedoch kommen näher, es ist nur noch … Weiterlesen Mein blöder kleiner Kackspäti lebt immer noch

Esotheke

Es folgt ein mustergültiger Dialog mit einer Apothekenfachverkäuferin in Prenzlauer Berg: "Guten Tag, ich hätte gerne was gegen Kopf- und Gliederschmerzen. Wetterumschwung, Sie wissen schon." "Gerne, nehmen Sie das hier." "Mmmh. Ist das homöpathisch?" "Ja." "Sorry, ich bin nicht religiös. Geben Sie mir was anderes bitte?" "Es ist aber sanfter als Schulmedizin." "Ich möchte es … Weiterlesen Esotheke

Was hier so stinkt ist mein Karma

Ich bin im Bioladen. Das erste Mal in meinem Leben. Normalerweise meide ich diese sich wie der Schimmel in meinen Badezimmerfugen ausbreitenden Sammelstellen für degenerierte Upperclass-Ökoschnösel wie die Begegnungen im Treppenhaus mit meinen hässlichen mülltrennenden Birkenstocknachbarn, von denen einer tatsächlich inzwischen einen Greta Thunberg-Button am Revers trägt, doch heute brauche ich Bärlauch, den nur selten … Weiterlesen Was hier so stinkt ist mein Karma

Shithole Theme oder Der Netto der Verdammten

Immer wenn ich einkaufe gehe, haben die Egoratten gerade Freigang. Und sie treffen sich am liebsten bei Netto im Mühlenbergcenter. Der provoziert das aber auch. Unten am S-Bahnhof Greifswalder bei Edeka, bei dem ich nicht mehr einkaufen mag, weil deren Werbeverantwortlichen es eine gute Idee fanden, einem nicht unerheblichen Teil ihrer Stammkundschaft aufmerksamkeitswirksam für den … Weiterlesen Shithole Theme oder Der Netto der Verdammten

Teewurstparty in der Schülerdisco

Berlin. Ein Samstag. Aus irgendeinem Grund hänge ich in der Alten Kantine in der Kulturbrauerei herum, einem der dümmeren Clubs der Stadt, aber einem der letzten Clubs überhaupt hier im Schnarchsackspießerparadies Prenzlauer Berg. Ich bin der Älteste heute hier. Um mich herum nur BWL-im-Fernstudium-von-der-Dachgeschosscouch-Gesichter, Veteranen der letzten Böhse Onkelz-Coverband-Kinderglatzenparty irgendwo hinter Dahlwitz-Hoppegarten an der polnischen … Weiterlesen Teewurstparty in der Schülerdisco

Die Nachbarn sind feindlich

Hilft denn eigentlich noch etwas gegen die Invasion bräsiger Biohansel und Birkenstockschlümpfe in Berlin-Prenzlauer Berg oder ist der Bezirk sozial schon derart gekippt, dass nur noch die Einführung der flächendeckenden Kehrwoche für restlos authentisches Bad-Bevensen-meets-Killesberg-Flair fehlt? Ganz ohne Reibungen ging die umfassende soziale Wandlung meines Ortsteils die letzten zwei Jahrzehnte nicht ab: Manch Fehlgeleiteter zündete … Weiterlesen Die Nachbarn sind feindlich

Was juckt mich denn der Kollwitzplatz…?

Aus der Gegend um den Kollwitzplatz habe ich mich schon vor vielen Jahren quasi freiwillig und vorausblickend selbst rausgentrifiziert, zu mondgleich in den Nullerjahren schon die Preise, zu dicht die Vollidiotenkonzentration, zu belanglos, langweilig und beliebig das Angebot und dabei doch zuviel Schund und Tand auf einem Haufen - ein ermüdender Ausverkaufs-Overkill des ehemals alternativen … Weiterlesen Was juckt mich denn der Kollwitzplatz…?

Vernissage-Schnösel, Kackwürste und Pizza

Heute bin ich in des Prenzlauer Bergs Pappelallee. In einem schlumpfigen Pizzabäckerhipsterstall im Einflussgebiet vom versnobten Helmholtzplatz und die Schnösel sind auch schon hier. Heute sind es keine normalen Schnösel, sondern Kunstschnösel. Lauter laute Kunstschnösel. Natürlich sitzen sie alle neben mir und ich muss ihrem Gewäsch zuhören während ich esse. Und das ist schlimm. "Du, … Weiterlesen Vernissage-Schnösel, Kackwürste und Pizza

Prenzlauer Bergs unentspannte Kitastresser

Zu den Dingen, die ich nicht verstehe, gehört die operative Hektik morgens in der Umkleidekabine der Kita. Stress. Chaos. Hysterie. Geschrei. Gekeife. Alle sind in Eile. Die Eltern sind gestresst, die Kinder sind gestresst und wer auch noch einen Hund oder ein Frettchen mitbringt, stresst auch die. Ja. Ich weiß. Es ist frühmorgens. Der März. … Weiterlesen Prenzlauer Bergs unentspannte Kitastresser

Das Bier und die Sauerkrautköpfe

Schon mal mit Bierflasche in der einen und dem Kind an der anderen Hand über den Kollwitzplatz, dem superkorrekten Übermütterparadies von Prenzlauer Berg, gelaufen? Woah. Herrlich. Die Blicke. Diese Blicke. Sie machen sich keine Vorstellung. So etwas haben Sie noch nicht gesehen. Aus den Pupillen funkt und sprüht nur ein Wort: Jugendamt. Mit sehr vielen … Weiterlesen Das Bier und die Sauerkrautköpfe

Was ist mir der Klimawandel kackegal

Mein rosagrüner Eiapopeia-Idiotenbezirk namens Prenzlauer Berg sprüht jetzt flächendeckend seine Agenda auf die Bürgersteige. "Der Klimawandel ist real!" warnt es da in giftgrünen Buchstaben. Einen halben auf einen Meter. Alle paar Meter. Rabäh. Mimimi. Der Klimawandel ist real. Was soll daran schlimm sein? Wenn es wärmer wird, hat das für mich nur die Konsequenz, dass … Weiterlesen Was ist mir der Klimawandel kackegal

Hässliche Füße in hässlichen Birkenstockpantoffeln

Ich bin sehr froh, dass im Moment Winter ist. Das verschont mich vor diesen tausenden hässlichen Füßen in noch hässlicheren Birkenstockpantoffeln, die überall in Berlin-Prenzlauer Berg durch die Pastellhölle flanieren. Wann ist die Scheiße wieder modern geworden? Wie kann das sein? Wenn früher jemand Birkenstock getragen hat, dann war der damit automatisch ein Aussätziger. Ein … Weiterlesen Hässliche Füße in hässlichen Birkenstockpantoffeln

Spielplatzschreck

Dass das Kind und ich nicht schon auf allen Spielplätzen Prenzlauer Bergs Platzverbot haben, ist ein Wunder. Es ist kitafreier Tag. Über Prenzlauer Berg scheint die Sonne. Quer über den Spielplatz verteilt liegen Förmchen, Schaufeln und Eimer herum. Kein Holz, sondern Plastik. Ziemlich verratzt, das Zeug, dafür gemeinfrei. Es sind sozialistische Gegenstände. Sie gehören jedem … Weiterlesen Spielplatzschreck

Die Drohkulisse von der Weißenseer Spitze

Huhu Bewohner an der Weißenseer Spitze. Freut Ihr euch schon? Naaaaaaa? Ein Biomarkt. Jetzt bald auch hier bei euch. 2014 fiel der Antonplatz, jetzt fallt ihr. Es geht los. Drüben ein paar Meter weiter bei den alten Ost-Assis aus den letzten paar DDR-Platten in Sichtweite vom prekären Ranznetto am Eschengraben macht demnächst der erste Feinkostladen auf. … Weiterlesen Die Drohkulisse von der Weißenseer Spitze

Unter Müttern: Bastelstunde

Horror me perfundit. Die Kita hat zum Bastelnachmittag geladen und ich bin auch noch hingegangen. Ich hasse Basteln. Ich bin eher der Arbeiter. Wenn die Kita irgendetwas abzureißen, zu streichen oder zu montieren hat, lasse ich mich gelegentlich mal sehen, heuchle Interesse an der Einrichtung, tue so als würde mir das Wohl der Aufbewahrungsstätte am … Weiterlesen Unter Müttern: Bastelstunde

Kanaan

Und wieder was Neues. Hier bei uns in Prenzlauer Berg herrscht ein Auf und ein Zu. Weg. Hin. Dann wieder weg. Träume geplatzt. Ein, zwei schlechte Bewertungen auf einem Bewertungsportal und dann kommt schon keiner mehr. Mag sein, dass sie es danach noch einmal versuchen, wenn ihnen tatsächlich noch jemand eine Runde Risikokapital spendiert, mit … Weiterlesen Kanaan

Antonia Kuttner, Mutter, Prenzlauer Berg.

Neulich in einer Low Budget-Werbeagentur irgendwo in einem Hinterhof in Berlin-Mitte: "Guten Morgen zusammen, wir brauchen ein paar Ideen für den Berlintarif dieses defizitären Stromkonzerns mit dem Ruf eines vogtländischen Frauenmörders, der sich keine bessere Reklamebutze als uns leisten kann. Die Kampagne für 'Ali Baba und die 40 Döner' im Kollwitzkiez haben wir ja erfolgreich … Weiterlesen Antonia Kuttner, Mutter, Prenzlauer Berg.

Kampf der Käseblätter

In Prenzlauer Berg tobt ein seltsamer Kampf und damit meine ich nicht die seit Jahren schwelende Auseinandersetzung gelangweilter Kinderwagenmütter um die Eispreise von Hokey Pokey und die blockierten Gehwege, sondern es ist ein Kampf zweier Online-Kiezzeitungen um die Lufthoheit im Minderheitenblätterwald von Prenzlauer Berg. Na gut, wenn ich ehrlich bin, kriegt das außer mir keiner … Weiterlesen Kampf der Käseblätter

Am Humannplatz

Der Humannplatz ist einer meiner Lieblingsplätze in Prenzlauer Berg, vor allem weil er als einer der wenigen Plätze außerhalb des übel beleumundeten Mühlenkiez' überhaupt nicht gehypt wird. Sicher, er hat nicht den schnöseligen Glamour und den internationalen Flair vom Kollwitzplatz, nicht die hysterische Panikstimmung vom Helmholtzplatz, dem Hort der unseligen Elterninitiative, die die vorletzten Trinker dieses … Weiterlesen Am Humannplatz

Filmtheater am Friedrichshain feat. Mein lilalaune Zipfelmützenbezirk

Ich habe noch gar nicht mein Lieblingskino vorgestellt. Es ist natürlich ein Teil der Yorck-Gruppe, die die Fackel der Kultur im Morast der Multiplexe hochhält, und ich kann außerdem zu Fuß hinlaufen. Perfekt. Die Yorck-Gruppe betreibt einige kuriose unkoventionelle Lichtspielhäuser in Berlin, weit abseits der dicken glitzernden Multiplexe. Ihre Kinos sind etwas für Liebhaber, sie versuchen den … Weiterlesen Filmtheater am Friedrichshain feat. Mein lilalaune Zipfelmützenbezirk

Teddys Park aka Die Letzten

Letzter Rest – sie werden euch kriegenLetzter Rest – sie werden siegenLetzter Rest – werden Rächer sein Slime – Die Letzten Unterwegs im Thälmannpark. Okay, sieht nicht so ganz aus wie Prenzlauer Berg. Ist aber Prenzlauer Berg. Was steht da auf dem Schild? Ich kann es nicht lesen und muss raten: „Betreten des Rasens verboten“, … Weiterlesen Teddys Park aka Die Letzten

Alienation oder Pissed in Prenzlauer Berg (zu Dokumentationszwecken)

Ich habe vor kurzem in die Kommentarleiste eines befreundeten Bloggers getwittert. Betrunken. Mit dem Smartphone in der Hand auf dem Heimweg von irgendeinem Off-Kino in der Kastanienallee, in dem ein Film lief, den ich nicht vertragen habe. Müssen Sie nicht verstehen. Ist ein Insider. Und auch nicht witzig. Und noch weniger informativ. Zu Dokumentationszwecken und … Weiterlesen Alienation oder Pissed in Prenzlauer Berg (zu Dokumentationszwecken)

Motörhead in Bionadeland

  Good evening. We are Motörhead and we play Rock'n Roll. 16. November 2014. Motörhead spielt in Prenzlauer Berg. Ausgerechnet. Es gibt wohl keinen unpassenderen Bezirk dafür, keine Gegend ist so wenig Rock'n Roll wie dieser überdimensionierte Friedhof mit Ringbahnanschluss. Selbst Eberhard Diepgen und seine Zehlendorfer Frontstadtmumien verkörpern mehr Rebellion als meine Nachbarn. Die ganze … Weiterlesen Motörhead in Bionadeland

Scheißplakat (Bonustrack)

Greifswalder Straße am frühen Morgen. Ein paar Chemtrails sorgen für gute Stimmung, die Magensäure hat inzwischen die Kehle erreicht und mir fällt ein Plakat ins Auge: Greifzu 167. Bock auf ein kleines Scheißwortspiel am frühen Morgen? Greifswalder Straße - Greif zu. Hahaha, Bock auf einen schicken kernsanierten Altbau? Jugendstil? Im Erstbezug. Jahaha das ist kein … Weiterlesen Scheißplakat (Bonustrack)

Planieren, planieren, Hauptsache planieren

Eine Kreuzung eines der weniger privilegierten Kieze Prenzlauer Bergs vor etwa einem Jahr: Übel. Ein ziemlich fieses Beispiel vergammelter Infrastruktur. Ich war mal in Usbekistan. Da sah der Asphalt besser aus. Berlin Berlin. Die Schlaglöcher nach einem beliebig fiesen Winter werden hier frühestens zum Mai zugekippt, die schrägen Poller erinnerten eher an das fiese Gebiss … Weiterlesen Planieren, planieren, Hauptsache planieren

Prenzlauer Bergs tieffliegende Übermütter

Dass Sie als Vater in Prenzlauer Berg in Reputation und Seriosität auf der Stufe eines alkoholkranken Zirkusclowns mit Blumenkohlohren und Mundfäule rangieren, wird Ihnen spätestens dann klar, wenn Sie mit Ihrem Kind alleine, also ohne den echten Elternteil (Mutter respektive Oma) unterwegs sind. Ihr Kind ist Freiwild. Was Sie wollen oder nicht wollen, spielt keine … Weiterlesen Prenzlauer Bergs tieffliegende Übermütter

Schon gehört?

Ich stehe konsterniert vor einem Schild in den todtraurigen Schönhauser Allee Arcaden: "Schon gehört? Foot Locker ist umgezogen und jetzt eine Etage tiefer zu finden." Bitte was? Schon gehört?!?!? Eines ist klar: Der Preis für die realitätsfernste Kundeneinschätzung des Jahres geht mit großem Abstand an Foot Locker. Da kann nichts mehr kommen. Die halten ihren … Weiterlesen Schon gehört?

Wie geil, Robbie kommt!

Schlurf. Boar, was ist das? Robbie kommt! Fickmichweg, Robbie kommt! Doch was will Robbie eigentlich bei einer dieser Idiotenpartys würdelos alt gewordener Mittvierziger, die völlig von Sinnen eines der kulturell, musikalisch und sowieso charakterlich schlimmsten Jahrzehnte abfeiern, nur weil ihnen heute noch langweiliger ist als damals bei der Mensadisco der TU, als sie sich mit … Weiterlesen Wie geil, Robbie kommt!

Hipsterstall killed the Videostore

Quengel. Nein. Quengel. Nein. Ich will Kakao! Nein. Quengel. Nein. Ich will aber Kakao! Ja, ich weiß, dass du den willst, aber es gibt hier nur diesen Hipsterstall, dieses Konzentrat an allem, was ich in diesem Bezirk nicht mag: Aufgeblasene Mütter mit zu viel Tagesfreizeit, die um ihr Kind, das immer einen exotischen Scheiß-Doppelnamen trägt, … Weiterlesen Hipsterstall killed the Videostore

Der letzte Rest ehrwürdigen Bieradels von Prenzlauer Berg

Letztens hab' ick beim Kacken jedacht, meine Oogen wär'n jeplatzt, dabei hat nur eena's Licht ausjemacht.unbekannter Trinker Bierquelle. Randgebiet von Prenzlauer Berg. Dort, wo der letzte Pöbel des Bezirks wohnt. Der letzte Bieradel. Die letzten Jobcenterkunden. Die überhaupt letzten ihrer Art. Gegenüber vom Mühlenkiez, dem kuscheligen Kiez, den das Fachblatt der örtlichen Immobilienwirtschaft eine dunkle … Weiterlesen Der letzte Rest ehrwürdigen Bieradels von Prenzlauer Berg

Kackefähnchen

Partystimmung kommt auf. Der Kiez hat endlich eine Beschäftigung für die nicht ausgelasteten Rentner und Mütter gefunden, die sonst illegal rauchen lassende Gastwirte dem Ordnungsamt melden oder die heilige Mülltrennung überwachen müssten: Kotfähnchen. Ich sehe die Hundebesitzer schon zittern: "Oh nein, bitte keine Fähnchen, zu Hülfe, sie haben schon eines in Haskos Häufchen gesteckt. Was … Weiterlesen Kackefähnchen

So lasset uns denn die Chucks begrünen

Wir sehen die kreative Nachnutzung ausgelatschter Chucks in Prenzlauer Bergs spießigen Urban Gardening-Feldern und den diesjährigen Favoriten in der Kategorie "Freaky Arts" des Wettbewerbs "Unser Dorf soll schöner werden". Hut ab. Ich habe eine unverkäufliche Kackschüssel von meinem Kind übrig. Mit alten Schlieren, die nicht mehr weg gehen. Vielleicht drapiere ich die auch mal auf … Weiterlesen So lasset uns denn die Chucks begrünen

Hunde scheißen auf eigene Gefahr

Wir sehen eine typische zugeschissene Fläche in Prenzlauer Berg und jemand, der offensichtlich noch nicht lange genug hier wohnt, um von der so beliebten wie unvermeidlichen Berliner Kackwurstparade zu wissen, mag sich nicht damit abfinden und schreibt erst einmal einen Zettel: Versteh ick nich. Was heißt "auf eigene Gefahr"? Selbstschussanlagen sehe ich keine und Panzerabwehrminen, … Weiterlesen Hunde scheißen auf eigene Gefahr

Heraus zur revolutionären Sittichstar-Garde

45 nach 68. Endlich hängen wieder Pamphlete an den Wänden: Ich weiß nicht, was schlimmer ist. Karneval oder Cottbus. Ich kann mich nicht entscheiden. Och lass ma, ich nehm doch lieber Eiter unter den Fußnägeln. Helau. Butschipuh. Lust auf Karneval in Cottbus? Rufen Sie jetzt an. Männer im Minirock. Frauen nacktbeinig. Wer da Bock drauf … Weiterlesen Heraus zur revolutionären Sittichstar-Garde

Die Tonne der Verdammnis

Bitte sehr, das ist die Tonne der Verdammnis. Auf der Mittelpromenade der Schönhauser Allee. Unter der U-Bahn, die hier ausnahmsweise oben auf dem Viadukt fährt. Es ist ein Ort, an dem schon viele pleite gegangen sind, hier am vergessenen südlichen Ausgang des U-Bahnhofs Schönhauser Allee, an dem vorher Minipizza verkauft wurde, davor Kippen/Suff, Omas Kartoffelpuffer … Weiterlesen Die Tonne der Verdammnis

Der Bizarr-Opa und seine Fetischtorte

Prenzlauer Berg. Blackland. Ein Metalschuppen. Es ist 18:45 Uhr. "Guten Abend, haben Sie schon offen?" "Nein." "Wann machen Sie denn auf?" "Sieben." "Im Internet steht aber um sechs." "Heute nicht." "Kann ich mich so lange hier hinsetzen?" "Nein." "Alles klar." 20:30 Uhr. Die Kodderschnauze von eben legt den Turbo ein. "Tschuldigung, wo ist denn die … Weiterlesen Der Bizarr-Opa und seine Fetischtorte

Omoni

Omoni. Kopenhagener. Koreanisch. Was es alles gibt. Soll das beste Sushi der Stadt sein. Sagen alle. Das könnte fast hinhauen. Fast. Es gibt noch einen besseren im Kiez. Knapp. Vielleicht verrate ich den auch mal, vielleicht auch nicht, sonst wird es noch voller dort als es sowieso schon ist. Das Omoni formt tolle Kreationen, Dinge, … Weiterlesen Omoni

Von der schwer erträglichen Bigotterie des Schnöselbezirks

Wo wir gerade bei Prenzlauer Berg sind: So ein erster Eindruck trügt ja auch manchmal. So dachte ich damals bei der Eröffnung des Oil & Vinegar, dass da mal ein wenig Stil in die Müllfraßecke vom Eingangsbereich der Schönhauser Allee Arcaden einkehrt, ist der Ort doch sonst der unangefochtene Garant für schlechten Geschmack, an dem … Weiterlesen Von der schwer erträglichen Bigotterie des Schnöselbezirks

Ein Ruf wie ein Kotbeutel

Ab wann genau wurde es eigentlich peinlich, in Prenzlauer Berg zu wohnen? Wann ungefähr ist der Bezirk gekippt? Wann fing das an mit den Witzen auf den Partys? Schwabylon. Happy Hippo Bionadeland. Pregnant Hill. Dachgeschosshippies. Schnöselparadies. Bonzenghetto. Seit wann kann es sich sogar eine bräsige Wohnungsbaugesellschaft aus dem Märkischen Viertel leisten, diese Lachnummer von ehemaligem … Weiterlesen Ein Ruf wie ein Kotbeutel

I Due Forni – Punkrockpizza

Wenn diese Italo-Punks mit ihrer eigenwilligen Interpretation einer Trattoria unter den Blicken des Commandante Che volksnah echte italienische Pizzen ausgeben, fühlt sich der Eros-Ramazotti-weichgespülte Durchschnittsdeutsche gerne mal auf den Altherrenschlips getreten, weil er hier nicht mit einem strahlenden "Buongiorno!" begrüßt und mit einem schmalzigen "Mille Grazie!" verabschiedet wird. Nein, sie sind nicht freundlich hier im … Weiterlesen I Due Forni – Punkrockpizza

Sardisch essen in Prenzlauer Berg: Terra Sarda

Ihr habt ja Mut. An dieser Ecke so gutes Essen anzubieten. An dieser gottverlassenen Ecke zwischen Netto und dem Bermudadreieck Wichertstraße, dem hinterletzten Arsch Prenzlauer Bergs, in dem die Läden im Monatsrythmus eröffnen und dichtmachen, weil es hier nichts, aber auch gar nichts zu holen gibt - an dieser Stelle, an der vorher die Gaststätte … Weiterlesen Sardisch essen in Prenzlauer Berg: Terra Sarda

Gehwegschäden

Der Schädenschilderwald von Prenzlauer Berg wird immer dichter. Schäden überall. Gehwegschäden. Straßenschäden. Kaum eine Ecke ohne, wenn man vom Kollwitzkiez mal absieht, in dem der neue Geldadel wohnt, den man nicht verprellen will und dessen Straßen und Gehwege deswegen aussehen wie ein gephotoshopptes Wahlplakat. Im Norden von Prenzlauer Berg, je näher man dem Pöbel von … Weiterlesen Gehwegschäden

Fitness-Apartheid

Straßenansicht in Prenzlauer Berg: Natürlich ist das Diskriminierung. Keine Frage. Aber positive. Jaja. Positive Diskriminierung. Ein Neusprechwort, mit dem ein nachteiliger Zustand für Betroffene erträglich gemacht werden soll, weil man diesen Zustand so haben will. Was denn? Es ist doch positiv. Was regst du dich denn auf? Ist doch nix. Indianer. Schmerz. Mimimi. Geh doch … Weiterlesen Fitness-Apartheid

Die peinliche Markise muss weg

Jetzt ist es weg, das Restaurant mit einer der peinlichsten Markisen von Prenzlauer Berg, die so pisakrüppelmäßig daherkam, dass sie fast schon Kult war: Das war nichts Halbes und nichts Ganzes. Ein türkischer Italiener, der nicht so richtig wusste, wo er hin wollte und gelegentlich ins Schwäbische, Bayerische oder Österreichische abglitt. Manchmal auch Griechisch. Ungarisch. … Weiterlesen Die peinliche Markise muss weg

Weihnachtsmarkt – kennste einen kennste alle

Weihnachtsmärkte kann ich nicht leiden. Glühweinbeschickerte Pappnasen mit blinkenden Idiotenzipfelmützen auf dem feisten Kopf torkeln unansehnlich bratwurstfressend durch ein Gedränge, das nur in den randvollen Wagen der Berliner S-Bahn ein würdiges Pendant findet. Und als ob sie noch einen draufsetzen wollen, schleifen bis zur Stufe ihrer Unfähigkeit beförderte Chefs ihre bedauernswerten Untergebenen hinter sich her, … Weiterlesen Weihnachtsmarkt – kennste einen kennste alle

Kein Arschloch bei Netto

Ich war letztens bei Netto einkaufen. Und habe was vermisst. Die Arschlöcher.  Ja, die Arschlöcher, die typischen Netto-Kunden, wegen denen ich so ungerne zu Netto gehe, jene, die einem mit dem Einkaufwagen in die Hacken fahren und dann, wenn man sich umdreht, um die Entschuldigung entgegen zu nehmen, so böse kucken als hätte man gerade … Weiterlesen Kein Arschloch bei Netto

Das Wunderkind von Prenzlauer Berg

In meine Kita geht ein Wunderkind. Und dessen vor Stolz berstende Mutter holt ihr Balg meistens ausgerechnet zur gleichen Zeit wie ich ab. "Oh, Sie brauchen noch eine Windel? Also mein Eusebius braucht keine mehr. Der geht schon ganz alleine aufs Töpfchen. Nicht wahr, Eusi?" (Fuck you) "Spricht Ihr Kind denn schon? Mein Eusebius spricht schon … Weiterlesen Das Wunderkind von Prenzlauer Berg

Der Parknazi

Parkplatzsuche im Kackloch von Prenzlauer Berg. Nordwesten. Arschecke. Ungentrifiziert. Bröckelnde Fassaden. Keine Bioläden. Massenhaft Kotwürste wohin man auch tritt. Missmut tropft von den Fassaden. Sackgasse. Ich parke längs entgegen der Fahrtrichtung, steige aus und gehe was checken.Zurück am Auto steht da ein Opa mit Beate-Zschäpe-Gesicht: "Sie dürfen so nicht parken." "Weiß ich. Ist mir aber … Weiterlesen Der Parknazi

Humannkiez: Pendlerbashing ./. Autoschwemme

Endlich seid ihr weg. Ihr Pendler. Alles zuparkende Pendler. Weg. So viele Parkplätze gab es noch nie. Das ist das Ergebnis von einem halben Jahr Parkraumbewirtschaftung bei Kumpels oben im Humannkiez. Es gibt plötzlich Parkplätze. Und für die Anwohner Anwohnerausweise. So ein Bild bot sich noch nie hier. Parkplätze. Massenhaft. Fast wie ein Irrtum stehen … Weiterlesen Humannkiez: Pendlerbashing ./. Autoschwemme

Mein Prenzlauer Berg: Heilungsimpulse

Hallo, mein Name ist Irene und ich löse alle eure Probleme. Meine Selbstfindungsgalerie am Senefelderplatz musste ich leider aufgeben, weil der Alte mir keinen Unterhalt mehr zahlen muss und die Kinder auch schon aus dem Haus sind. Meine Yogagruppe und der Chakramassage-Salon in der Gleimstraße haben auch nicht funktioniert - es gibt einfach zu viele … Weiterlesen Mein Prenzlauer Berg: Heilungsimpulse

Lustgewinn durch Schuhe – Men’s Edition

Ich habe neue Chucks gekauft. In schwarz. Chucks zu kaufen setzt bei mir Endorphine frei wie bei meiner Exfreundin, wenn sie fünf Stunden bei Pimkie verbringt. Oder bei Orsay. Xanaka. Mango. Mungo. Bungo. Bongo. Chisibubikaio. Hyakutake. Blutsgeschwister. Das stand auf dem Laden, in dem ich die Dinger gekauft habe. Was für ein bescheuerter Name, ich … Weiterlesen Lustgewinn durch Schuhe – Men’s Edition

Endzeit in der letzten verratzten Ecke von Prenzlauer Berg

Da ist er, der erste Vorbote der Versnobung. Wenn erst einmal ein toskanisches Latte-Cafe aufmacht, dann gibt es kein Halten mehr: Toskanisches Latte-Cafe, Nagelstudio, Kunstgalerie, Neulandfleisch-Burgerbude, Kinderladen, Frozen Yoghurt, Trockenobst, Biosupermarkt, Salatbar, Boutiquen gelangweilter Hausmütterchen, Legoland-Fassaden, 12 verschiedene Mülltonnen für 12 verschiedene Dinge, zuletzt nach 22 Uhr Friedhofsruhe, sonst Polizei. Früher war hier eine Schneiderei … Weiterlesen Endzeit in der letzten verratzten Ecke von Prenzlauer Berg

Wok-Show

Im nördlichen Prenzlauer Berg gibt es die besten Dumplings, die mir bisher untergekommen sind. Ich sage zu den Dingern auch nicht Jaiozi wie die Pseudo-Weltenbummler, die sich ihr wichtiges Angeberwissen wahrscheinlich bei Wikipedia angelesen haben und Sätze raushauen wie: "Also so authentisch wie in Jiangsu, Guangdong und HongKongPfui können Jaioziiii in Deutschland ja gar nicht … Weiterlesen Wok-Show

Mein Bezirksamt: Noch mehr Bürokratie wagen

Endlich wieder im Rathaus Pankow. In meinem Bezirksamt. Was habe ich es vermisst. An diesem Ort hat man die Zeit etwa im Jahre 1903 angehalten. Ich habe leider kein Gemälde unseres Kaisers Wilhelm Zwo gefunden, aber es muss irgendwo dort sein - es gehört da einfach hin. Vielleicht im Keller in der Registratur. Dafür wird … Weiterlesen Mein Bezirksamt: Noch mehr Bürokratie wagen

Berlin. Wir können nichts. Und das immer.

Das ist die Max Schmeling-Halle in Prenzlauer Berg. Eigentlich ganz nett. Wenn sie nicht in Berlin stehen würde. Seit der Eröffnung der O2-World hat die sowieso schon chronisch defizitäre Halle einen weiteren Niedergang in der stadtweiten Bedeutung erlebt und das hängt mit dem Weggang der Basketballer von Alba zusammen. Jetzt gibt es hier noch die … Weiterlesen Berlin. Wir können nichts. Und das immer.

Verkauft sich wie geschnitten Aufkleber

Bööööööööööh Bio. Seit Jahren versuche ich mich dem in Prenzlauer Berg raumgreifenden Biowahn designerkinderwagenschiebender und pullisausnachhaltigerwollestrickender Häuslebauer zu entziehen, boykottiere Biosupermärkte jeglicher Couleur, pfeife auf handgeknetete Hirsefladen mit marokkanischer Nanaminze in den Salatblattbutzen gestrauchelter Germanisten, lasse das anbiedernde Bioregal bei Kaisers aus voller Überzeugung links liegen, schmeiße grundsätzlich alles in die Restmülltonne und esse gelegentlich … Weiterlesen Verkauft sich wie geschnitten Aufkleber

Bunker! Bunker! Ab in den Bunker!

Wer tut so etwas? Die schöne Pappelallee! Zwei Kilometer Altbauten, manchmal sogar noch verziert mit Stuck, Ornamenten, Figürchen, zwischendrin das alte Finanzamt mit seiner wilhelminischen Wuchtarchitektur, Klinker neben Großbürgerbauten im Jugendstil ohne Ende. Einer der schönsten Straßenzüge Prenzlauer Bergs. Und dann dieses Trio Infernale irgendwo mittendrin. Das Teil links könnte ja bei wohlwollender Betrachtung noch … Weiterlesen Bunker! Bunker! Ab in den Bunker!

Bukarest. Novosibirsk. Grosny. Greifswalder Straße

Es riecht nach warmem Regen vom staubigen Asphalt der Greifswalder Straße, als ich aus der Straßenbahn zur Unterführung zum S-Bahnhof hinabsteige. Sie, die Unterführung, präsentiert sich mir wie immer in ihrem düsteren marmoresken Schmuddelkleid als ewig anachronistisches Relikt, an das seit gefühlten 50 Jahren keine handwerkende Hand mehr gelegt wurde. Ein vergilbtes Schild weist den … Weiterlesen Bukarest. Novosibirsk. Grosny. Greifswalder Straße

Sleepless in Prenzlauer Berg

Was macht man, wenn man nach Mitternacht hellwach in Prenzlauer Berg rumhängt und nicht weiß wohin, weil alles geschlossen hat als wäre das hier Sindelfingen, Gießen oder Unterhaching? Eselsbrücke. Hier ist er, einer der wenigen seit den Neunzigern unveränderten Orte, vor Rauch stinkend, abgekämpft, runtergerockt, guter alter Whisky hinter der Bar, gnädig-dunkel, nur Kerzen bringen … Weiterlesen Sleepless in Prenzlauer Berg

Die unheilige Mittelinsel von Prenzlauer Berg

Die Mittelinsel der Wichertstraße zur Schönhauser Allee ist ein unheiliger Ort. Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie viele Imbissversuche ich dort schon habe scheitern sehen: Da war schon Currywurst, ein, zwei, drei, vier Dönertiere, ein Grieche hat sich mal versucht und ging nach ein paar Wochen wieder ein, Hähnchen gab es, glaube ich, … Weiterlesen Die unheilige Mittelinsel von Prenzlauer Berg

Tapitas

Gerne und mit vollster Überzeugung empfehle ich dieses Kleinod in der Gleimstraße. Die Tapas wechseln wöchentlich, einige sind allerdings Dauerbestandteil der Speisekarte, so der in Olivenöl eingelegte Ziegenkäse, den man besser nicht mehr machen kann und der aufgrund seiner Beliebtheit ein Dauergast in der Tapasvitrine ist.Der angebotene Hauswein in rot muss sich vor den großen … Weiterlesen Tapitas

Mutig Mutig Zuckerfee

Die Zuckerfee hat Mut. Denn Sie dürfen keine Kinderwagen mit rein nehmen. Verboten. Cochones, Alter. Und das mitten im biologisch angebauten Kinderspielparadies Prenzlauer Berg, der Muster-Mütter-Monokultur dieser Stadt. Respekt, das zeugt von mächtig dicken Eiern. Oder Eierstöcken. Ich für meinen Teil würde ja lieber ein Pornoheft zur Debattiergruppe eines feministischen Lesecafes mitbringen, mitten in Riad … Weiterlesen Mutig Mutig Zuckerfee

Zipfelmützenproblem

Es spricht aus Facebook: Prenzlauer Berg hat wieder ein Riesenproblem und die Lokalpresse berichtet exklusiv: Handbesungenes Hipster-Eis von Hokey Pokey ist so erfolgreich, dass man den Preis pro Kugel bedauerlicherweise (wir sind untröstlich, von Pfeilen durchbohrt und Kugeln durchsiebt) auf 1,60 setzen musste, um die mäandernden Müttermassen weg vom Bürgersteig zu kriegen, bevor die ersten … Weiterlesen Zipfelmützenproblem

Die Sichtbetonhölle von Prenzlauer Berg

Velodrom. S-Bahnhof Landsberger Allee. Ein übler Bau, man muss es so sagen, einfach ein übler Bau, eine postmoderne Apokalypse in Sichtbeton und Stahl, innen verkleidet mit Kunststoff und völlig zu Recht unter der Erde versenkt, auf dass es sein hässliches Antlitz in Form einer Fassade nicht auch noch in eine Öffentlichkeit hält, dort wo Kinder … Weiterlesen Die Sichtbetonhölle von Prenzlauer Berg

Joggen in Prenzlauer Berg – Leicht ist es nicht

Wenn wir schon beim Thema Sport sind: Joggen in Prenzlauer Berg ist eine Tortur. Der Jogger in Prenzlauer Berg hat zwei natürliche Feinde: Den Hundehalter und den Fahrradfahrer. Der Köter jagt ihn über die Bürgersteige des Bezirks und der Fahrradfahrer fährt ihn darauf über den Haufen. In einem Bezirk, dessen Hundehalter an die antiautoritäre Hundeerziehung … Weiterlesen Joggen in Prenzlauer Berg – Leicht ist es nicht

Gepflegt Rumschnöseln im Gewerbegebiet

Frischeparadies. Das ist schon was ganz besonderes hier mitten in diesem Pseudo-Gewerbegebiet am allerletzten Ende der traurigen Eldenaer Straße, in der es sogar Lidl schafft, die Straße aufzuwerten. Feinkost. Feine Sachen. Fischfrisch. Frischfisch. Fischer Fritze fickt fische Frische. Fischers Ficke fritzt frische Fische. Fische Frische fickt Frischers Fick. Aaaaaaah! Jetzt ist aber gut. Ja. Wenn … Weiterlesen Gepflegt Rumschnöseln im Gewerbegebiet

Mauerpark-Verkacker

Der Mauerpark bekommt seine Luxuswohnungen - Bürgerbeteiligung gescheitert Das war vor fast einem Monat. Danach hat die Bürgerwerkstatt vollmundig angekündigt, dass jetzt zum Protest mobilisiert wird. Jetzt? Nach so vielen Jahren Einschläferungstaktik? Wen mobilisiert man da? Die letzten übrig gebliebenen 20 Wutbürger vom Helmholtzplatz und ihre bucklige Verwandtschaft? Diese traurigen paar Wutzombies aus der Gruft, … Weiterlesen Mauerpark-Verkacker