Hier ist Nacktbereichszone

(2011) Thermen am Europacenter. Was für eine Geisterbahn, meine Güte, ein Gruselkabinett, lauter rückenbehaarte Bierwannenträger, feist mit gespreizten Beinen auf der Liege lümmelnd, deren verkümmertes aber stolz zur Schau gestelltes Gemächt wie an einem Glockenseil um die Kniekehlen schlackert und nicht weniger breitbeinig auf Liegen gewährte Einblicke in ausgeleierte Körperöffnungen, die ich mir gerne erspart … Weiterlesen Hier ist Nacktbereichszone

Berlins bizarre Behördengruft

Die ihr eintretet, lasset alle Hoffnung fahren Dante Alighieri Wenn das Bezirksamt Pankow die öffentlich-rechtliche Vorhölle ist, so ist die Kfz-Zulassungsstelle in Lichtenberg das ewige Fegefeuer. Ich konnte mir bisher gar nicht vorstellen, dass ich mich einmal lieber in die fürchterliche Meldestelle meines gruseligen Pankower Rathauses zurückwünsche, in der ich ausgezehrt mit einem Wartezettel in … Weiterlesen Berlins bizarre Behördengruft

Ach, war die Straße blockiert?

Ja. Astrein. Super. Wirklich super gemacht. Was seid ihr superwichtig. Alle. Ein paar Straßen blockiert. Ein paar Brücken. Ein paar Umwege ist der Berliner gefahren. Verständnisvolle Bullen schreiben Überstunden. Und die Hauptstadtpresse schreibt wie immer freundlich zugeneigt. Mehr war nicht. Mehr bleibt nicht von dem, was sie Rebellion nennen und dann doch nur als ein … Weiterlesen Ach, war die Straße blockiert?

Der Brunnen des Grauens

Wozu Menschen fähig sein können, wenn man sie lässt, sieht man hier: Mitten auf dem Alexanderplatz ragt der Brunnen des Grauens wie ein rostiges Geschwür aus den Eingeweiden dieses misshandelten und dann liegengelassenen Ortes. Er ist in seiner himmelschreienden Widerwärtigkeit so hässlich, dass man Eintritt dafür verlangen könnte, würde er in einem Monstrositätenkabinett voller anderer … Weiterlesen Der Brunnen des Grauens

Mitte stinkt

Mit mir könnt ihr's ja machen. Denkt ihr euch. Na klar. Mit mir geht das. Um die Zeit sowieso. Es ist irgendwann nach Mitternacht. Ich bin voll. Voll wie eine Regentonne nach einer dieser spätsommerlichen Sintfluten, dicht wie ein Eimer, kübelfett, strunzstramm. Nach flaschenweise Pils und gläserweise Cuba Libre setzt irgendwann zwangsläufig der nächtliche Suffhunger … Weiterlesen Mitte stinkt

Tanz den Doppelcheeseflip

Mittags in Berlin-Friedrichshain. Mir ist noch nicht schlecht genug. Der Tag lief noch zu glatt. Gerade eben unter der S-Bahn-Brücke Frankfurter Allee musste ich nur zweien der üblichen fünf Abofallengeier der Umweltschutzvereine ausweichen, die mich hier immer zu slalomesken Ausweichmanövern nötigen, die jeden Skiweltmeister dazu bringen würden, sich erst zu ritzen und dann vor eine … Weiterlesen Tanz den Doppelcheeseflip

Die ewige Pisse der Oberbaumbrücke

Wenn der Tiergarten die Lunge Berlins, die Freie Universität das Gehirn und das Brandenburger Tor das Dekolleté dieser Stadt ist, dann ist die Oberbaumbrücke der Schließmuskel. Hier ist das stinkende Ende der Stadt, hier reißt sie die Arschbacken auseinander und präsentiert ihren Besuchern den verklebten Darmausgang. Es mockert nach Pisse, beständig, anhaltend, beharrlich, ein bauwerkgewordenes … Weiterlesen Die ewige Pisse der Oberbaumbrücke

non erotic

Ja. Sehr gut. Endlich hängt mal ein Zettel an einer Laterne meiner Nachbarschaft, der nichts mit Yoga zu tun hat. Oder Coaching. Beratung. Ernährung. Reichenseelchenbetreuung. Oberschichtencrap. Was will der denn? Ah, Thai Massage. Aber non erotic. Steht da. Und ist wichtig. Das muss man in Berlin dazu schreiben. Denn es ist völlig klar, was passiert, … Weiterlesen non erotic

Lost im Friedrichstadtpalast

Friedrichstraße. Im Palast. Kopfkino. Der alte Erich hebt seine vermoderte Faust aus dem Grab. Vom Klunker bis zu den Betonplatten, alles da. Hier wollte die Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik auch mal einen auf Glamour machen. Mit Betonplatten in wuchtiger Klotzoptik. Und Klunkern. Meine Güte. Paris, London, Chisinau, Archangelsk - jeder auf der Welt schüttelt … Weiterlesen Lost im Friedrichstadtpalast

Kot, Müll, Guano und Kotze

Der S-Bahnhof Schönhauser Allee ist ein vergewaltigtes und dann liegengelassenes Bauwerk. Finster ist es hier unten geworden, ungastlich, was daran liegt, dass die Verantwortlichen irgendwann in den 90ern ohne Sinn für Ästhetik und Stil einen Sarkophag aus Beton und Stahl über das historische Dach des ehemals freistehenden S-Bahnhofs gezogen haben, um den Bau der Schönhauser … Weiterlesen Kot, Müll, Guano und Kotze

U-Bahn des Grauens

Eine Samstagnacht im Berliner Öffentlichen Nahverkehr führt mir immer wieder vor Augen, welche schiere Unmenge an Gestörten in der Stadt lebt und den öffentlichen Raum mit der eigenen Nichtvorzeigbarkeit kontaminiert. Ich bin von Rudow aus nach Norden unterwegs. Ab Höhe Britz-Süd beginnen neben mir ein paar Jugendliche eine Diskussion aus einer anderen Galaxie: "Valla wenn … Weiterlesen U-Bahn des Grauens

Teerkotze, spanische Bärte und die ewige Kloake

Das Neuköllner Kiehlufer kann mit Ausnahme von der ebenfalls Neuköllner Gropiusstadt und dem Reinickendorfer Märkischen Viertel von keiner anderen der vielen durchschnittlich tristen Gegenden in Berlin in seiner Trostlosigkeit überboten werden. Kaum zu glauben, dass sogar Alt-Treptow und seine sinnlose Autobahngroßbaustelle dagegen wie ein junges semipromifickendes It-Girl wirkt. Im Norden kurz vor Kreuzberg beginnt die … Weiterlesen Teerkotze, spanische Bärte und die ewige Kloake

Wo bleibt eigentlich die Rezession?

Was gibt es denn so Neues? Oh. Viel. Kürzlich gab es bei Tchibo einen apfelgrünen Kiwibehälter zu kaufen. Und ein bananenförmiges Bananenbehältnis für Bananen. In Bananengelb. Direkt neben dem Eierschneider und dem Strumpfhosen-Notfallset. Ich wiederhole: Strumpfhosen. Notfall. Set. Doch das ist noch nicht alles. In der Behörde, in der einer meiner Freunde arbeitet, haben sie … Weiterlesen Wo bleibt eigentlich die Rezession?

Berlin-Mitte-Blues

Mitte. Leergefegt. Huhu. Die Hauptstadt mitten in der Woche an einem Abend im November. Ihre Läden geschlossen. Kaum Menschen zu sehen. Dabei ist die Stadt so voll, denke ich häufig. Wenn ich abseits der Touristenwege unterwegs bin, die nach Einbruch der Dunkelheit so öde werden. Die Stadt ist voll geworden, denke ich. Wenn ich da … Weiterlesen Berlin-Mitte-Blues

Der Praktikant und die chronische Verstopfung

Werbung in der M10. Schau an, der Praktikant hat also wieder eine neue Aufgabe bekommen: Finde eine originelle Illustration für Verstopfung. Vielleicht was mit Kunst. Etwas, das die ganze Scheiße, Darm, Tod und Teufel etwas auflockert. Und der Praktikant denkt und denkt und denkt nach. Wie soll ich nur Verstopfung illustrieren? Eine Schlinge? Symbolisch für … Weiterlesen Der Praktikant und die chronische Verstopfung

Der Brüller ist weg – Medienwandel am praktischen Beispiel

Keiner mehr da. Werktag. 6:30 Uhr. Keiner mehr da. Vor ein paar Monaten war da noch wer. Ich nannte ihn den Brüller und er hat Zeitungen verkauft. Der Brüller hielt es für verkaufsfördernd, jedem, der vorbeiging, ein verrotztes "Morgääääääään!" hinterher- oder auch prophylaktisch von weitem zuzubrüllen. Leider hat darauf nur selten einer reagiert. In Berlin … Weiterlesen Der Brüller ist weg – Medienwandel am praktischen Beispiel

Unter Müttern: Bastelstunde

Horror me perfundit. Die Kita hat zum Bastelnachmittag geladen und ich bin auch noch hingegangen. Ich hasse Basteln. Ich bin eher der Arbeiter. Wenn die Kita irgendetwas abzureißen, zu streichen oder zu montieren hat, lasse ich mich gelegentlich mal sehen, heuchle Interesse an der Einrichtung, tue so als würde mir das Wohl der Aufbewahrungsstätte am … Weiterlesen Unter Müttern: Bastelstunde

Frittier mich doch: de molen

In Friedrichshain gibt es eine holländische Snackbar. Buhu. Die Hölle tut sich auf und speit Frittiertes. In Orange. Frikandel, Fleischkrokette, irgendwas mit Hack im Teigmantel, irgendein asiatisches Zeug, Käsetaschen und -kroketten, einfach alles frittieren sie hier. Wenn Sie keinen Bock mehr auf Ihren Köter haben, weil er seit Neuestem auch ins Treppenhaus statt nur auf … Weiterlesen Frittier mich doch: de molen

Der Tattootyp und die Windmühlen

Oha. Netter Versuch, Tattootyp. Ich für meinen Teil würde vielleicht noch ein paar Til Schweiger-Ausrufezeichen dazu machen. Und vielleicht noch eine 1. Oder besser eine Elf. So in etwa: Liebe Hundebesitzer !!!!!11!!!ELF. Sonst wirkt das so unauthentisch. Irgendwie so wenig Facebook. Nur semitrollig. Und auch der korrekte Gebrauch des scharfen ß (für Prenzlauer Berg: Dreierles-S) … Weiterlesen Der Tattootyp und die Windmühlen

Junksuff aus der Industriehölle

Was ist denn das jetzt wieder? Und wieso bekomme ich so etwas geschenkt? Einen Sechserpack Kleiner Feigling in der Geschmacksrichtung Erdnussflips. Mit dem Dreckszeug in der Hand sehe ich sonst nur rot-blau-geschminkte Touristinnen aus Gießen (oder einem anderen trostlosen westdeutschen Provinznest) gackernd die Schönhauser Allee Richtung Kaffee Burger runterschickern. Ich probiere den Scheiß. Na klar. … Weiterlesen Junksuff aus der Industriehölle

Freaky Nikolausi

Okay das war’s. Der Kapitalismus ist am Ende. Die letzten Zuckungen. Das hinterste Aufgebot. Sie lassen mich den Arsch vor lauter Innovationsverzweiflung mit Lebkuchen abwischen. Und morgen kaufen Sie: Tampons mit Spekulatius. Analplug mit Zimt. Und für den Einlauf ein Schuss Amaretto. Wo ist mein Likörchen?

Wenn die Opfer der Bildungsmisere Schilder schreiben…

Meine Güte. Dieses Ringen nach Fassung. Drei. Es sind gleich drei. Und mein Stirnlappen hat sich gerade mit Benzin übergossen und angezündet. Er ertrug es nicht mehr länger. (Und wo wählt jemand drei Mal auf einem Schild den Apostroph für einen Plural - und dann auch noch den Accent aigu als dümmste aller Möglichkeiten? Ja, … Weiterlesen Wenn die Opfer der Bildungsmisere Schilder schreiben…

Google und die Sache über Männer

Der famose Shhhh hat aus Googles Autoergänzungen einen dadaistischen Text gebastelt, was einen Kommentatoren gleich darauf das Ende der Welt Literatur konstatieren lässt. Darin hat er Recht. Natürlich ist die Literatur am Ende. Seitdem jeder Affe sein Geschmiere auf depressivdunklen Blogs veröffentlichen kann, entwertet das alles, was wir früher unter Literatur verstanden haben. Inflation. Zu viele Schreiber. Zu … Weiterlesen Google und die Sache über Männer

Mutwillige Dezimierung der Selfie-Ghule

Ich mag das Gesundbrunnencenter, denn es leistet einen wertvollen Beitrag zur Dezimierung des Anteils der eitlen Idioten, die sich so gerne selbst fotografieren, weil sie glauben, ihre Umwelt interessiere es, vor welcher Kulisse sie ihr nichtssagendes Antlitz in eine minderwertige Smartphonekamera halten. Das hier ist eine tolle Aktion, denn sie haben das Plakat direkt hinter … Weiterlesen Mutwillige Dezimierung der Selfie-Ghule

Bullenbeat

Spandau. Heerstraße. Fünf Leute in einem fahrenden Auto. Keiner ist angeschnallt. Auch der Fahrer nicht. Kurzer Weg. Altes Auto. Kein verbauter Überwachungssensor piept hysterisch. Doch was kommen muss, kommt auch immer. Die Bullen überholen. Dass in der Schrottkiste welche nicht angeschnallt sind, sehen sie sofort. Kelle. Bordstein. „Guten Abend. Fünf nicht angeschnallte Personen macht 150 … Weiterlesen Bullenbeat

Vom Reinickendorfer Ding, das ganz schwer in die Hose gehen wird

Manchmal treffen Sie auf eine Unternehmung, bei der Sie schon innerhalb der ersten Minuten spüren, dass sie fürchterlich in die Hose gehen wird. Ich bin am Eichborndamm in Reinickendorf und hier stimmt auf den ersten Blick gar nichts. Null. Es wird nicht gut gehen. Schauen Sie sich mal das Trauerspiel auf dem Bild an. Draußen … Weiterlesen Vom Reinickendorfer Ding, das ganz schwer in die Hose gehen wird

Kudamm-Borgwürfel

Ich frage mich manchmal, ob ich der Einzige bin, der diese neue Architektur, die sich wie ein Krebsgeschwür durch die Toplagen der Stadt frisst, zum Wegrennen findet, denn alle Passanten laufen daran vorbei ohne sich vor Depressionen vor einen Bus zu werfen, davor zu kotzen oder sich wenigstens angewidert wegzudrehen. Vielleicht liegt es am grauen … Weiterlesen Kudamm-Borgwürfel

Halloweenwürstchen

Schauen Sie mal, es gibt neuen Unsinn zu kaufen. Blep Blep, kaufen Sie Halloween-Würstchen. Hihi gnarf gnarf ist das nicht lustig, drollige kleine Kürbisse auf unseren gepressten Fleischabfall gedruckt, gestanzt, gemalt oder was weiß ich denn wie die das gemacht haben, mit irgendeiner ätzenden Flüssigkeit in den prekären Kunstdarm gefräst vielleicht, ich hab' keine Ahnung, … Weiterlesen Halloweenwürstchen

Der psychedelische U-Bahnhof, der legendäre Filz und der bestehende Ersatzverkehr

Der Bahnhof Jungfernheide beherbergt eine U- und eine S- Bahnstation. Unten auf dem in psychedelischen Farben der 70er gehaltenen U-Bahnhof zeigt die BVG wie es so mit den wichtigen Infrastrukturmaßnahmen der Stadt Berlin läuft. Und es läuft gar nicht. Der U-Bahnhof weist nämlich zwei Bahnsteige für eine Linie auf, die es gar nicht gibt, die … Weiterlesen Der psychedelische U-Bahnhof, der legendäre Filz und der bestehende Ersatzverkehr

Escort

Der Wind weht freundlich heute. Ich sitze am Hafen irgendeiner südfranzösischen Stadt. Es gibt Muscheln. Austern. Meeresschnecken. Gebratenen Barrakuda. Frittierte Sardinen. Karaffenweise Weißwein. Ich bin schon wieder besoffen wie schon seit Tagen, wie eigentlich jeden Abend, jeden Nachmittag bereits, um es ganz genau zu nehmen. Der französische Wein. Aus dem Schlauch. Der Gute. On ne … Weiterlesen Escort

Grusel mich doch, Schönefeld

Wir werden hier in Berlin noch einige Zeit etwas vom guten alten Flugplatz Schönefeld haben - inklusive seines Sauftouristenbombers easyjet, der hier ein ganzes Terminal belegt. Witze über den nie fertig werdenden neuen Flughafen werden auch langsam schal, je länger das Elend andauert. Dass diese Stadt nichts kann, weiß man inzwischen auch in Tokio, Alabama … Weiterlesen Grusel mich doch, Schönefeld

Wie geil, Robbie kommt!

Schlurf. Boar, was ist das? Robbie kommt! Fickmichweg, Robbie kommt! Doch was will Robbie eigentlich bei einer dieser Idiotenpartys würdelos alt gewordener Mittvierziger, die völlig von Sinnen eines der kulturell, musikalisch und sowieso charakterlich schlimmsten Jahrzehnte abfeiern, nur weil ihnen heute noch langweiliger ist als damals bei der Mensadisco der TU, als sie sich mit … Weiterlesen Wie geil, Robbie kommt!

Hipsterstall killed the Videostore

Quengel. Nein. Quengel. Nein. Ich will Kakao! Nein. Quengel. Nein. Ich will aber Kakao! Ja, ich weiß, dass du den willst, aber es gibt hier nur diesen Hipsterstall, dieses Konzentrat an allem, was ich in diesem Bezirk nicht mag: Aufgeblasene Mütter mit zu viel Tagesfreizeit, die um ihr Kind, das immer einen exotischen Scheiß-Doppelnamen trägt, … Weiterlesen Hipsterstall killed the Videostore

Das sinnloseste Gebäude der Welt: Der Schwerbelastungskörper

Gestatten? Das sinnloseste Gebäude der Welt. Der Schwerbelastungskörper. Seines Zeichens ein dickes Stück Beton auf den Berliner Sand gegossen, um zu testen, ob der den geplanten monumentalen Nazi-Triumphbogen im Zuge der Planungen zur Welthauptstadt Germania aushalten würde, ohne weg zu sacken. Er ist bis heute fast 20 cm eingesunken. Er hätte nur 5 cm einsinken … Weiterlesen Das sinnloseste Gebäude der Welt: Der Schwerbelastungskörper

Der letzte Rest ehrwürdigen Bieradels von Prenzlauer Berg

Letztens hab' ick beim Kacken jedacht, meine Oogen wär'n jeplatzt, dabei hat nur eena's Licht ausjemacht.unbekannter Trinker Bierquelle. Randgebiet von Prenzlauer Berg. Dort, wo der letzte Pöbel des Bezirks wohnt. Der letzte Bieradel. Die letzten Jobcenterkunden. Die überhaupt letzten ihrer Art. Gegenüber vom Mühlenkiez, dem kuscheligen Kiez, den das Fachblatt der örtlichen Immobilienwirtschaft eine dunkle … Weiterlesen Der letzte Rest ehrwürdigen Bieradels von Prenzlauer Berg

Das zerstörte Gesicht (reprise)

"Sie können bei mir auch kosmetische Eingriffe durchführen lassen." (Ihr Gesicht muss mal schön gewesen sein. Jetzt ist es das nicht mehr. Gerafft. Straff. Spannende Haut über Wangenknochen. Botox versteift die Miene. Ein Auge hängt unpassend tiefer als das andere. Ich muss an Karl Dall denken. Jetzt nicht lachen. Nicht lachen.) "Besenreißer weglasern zur Beispiel. … Weiterlesen Das zerstörte Gesicht (reprise)

Kuschelkeks

Ein kleiner Schauder lief mir über die Schultern, als ich feststellen musste, dass meine Nachbarin neben ihren esoterisch eingefärbten Heilpraktikerzetteln jetzt auch Wahlwerbung an den Straßenlaternen macht. Als ich die Augen jedoch einmal fest zukniff und wieder öffnete, war sie es doch nicht. Ich habe mich von dem verfilzten Pulli und dem verklärten Blick täuschen … Weiterlesen Kuschelkeks

Altersheim reloaded: Am Tegeler See

Tegel. Alt-Tegel. Altersheim Tegel. Alt. Älter. Methusalem. Tegel. Der Ortsteil ist Samstagmorgens scheintot. Nicht mal Rentner schleichen herum, anders als ab 10 schon, wenn die ersten gruseligen 70er-Jahre-Cafés öffnen und der Kaffee HAG zur Eierschecke serviert wird. Um diese Uhrzeit hier zu sein, hat gravierende Vorteile. Keine Menschen. Vor allem keine Rentner. Nicht mal Tauben. … Weiterlesen Altersheim reloaded: Am Tegeler See

Mein Block und nicht Blumentopf sein Block

Cuvrystraßenimpression. Hey, ich hab' da mal gewohnt. Umme Ecke. Ich erinnere mich an palettenweise Hansa-Dosen, River Cola, Chips und Pizzakartons um schäbige Röhrenmonitore herum drapiert, in dessen fahlem Licht drei dauerbekiffte und/oder vollgesoffene Irokesen saßen und Tag um Tag an Quake (Mehrspielermodus in den 90ern!) verschenkten. Was ist passiert? Haben die unser Rattenloch von asozialer … Weiterlesen Mein Block und nicht Blumentopf sein Block

Especially for you Germans – Holidayhonk-Edition

Flashback. Eine Tempelanlage in Usbekistan. Auftritt des Guides: I have somessing especially for you Germans. Come wiss me. You will like it. See: (Anmerkung: Hier war ursprünglich eine Nahaufnahme von antiken asiatischen Sonnenrädern zu sehen. Der Anwalt, der hier mitliest, riet dazu, das Foto zu löschen, da so etwas heutzutage dafür verwendet wird, ein Blog … Weiterlesen Especially for you Germans – Holidayhonk-Edition

Die Drohkulisse vom Antonplatz

Hurra, hier ist Ihr neuer Bioladen. Schalten Sie bald wieder ein, wenn es heißt: Wir verdoppeln die Kaltmiete für Ihre Quadratmeter. Hinfort mit der Armut. Aus den Augen und dem Sinn sowieso. Schafft ein, zwei, drei, viele Eigenheime. Jetzt sind sie also in Weißensee angekommen. Am Antonplatz. Nehmen wir doch mal die Scheuklappen ab, schmeißen … Weiterlesen Die Drohkulisse vom Antonplatz

*** Hoeneß. Hoeneß!!! Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveblog

10:43 Uhr: Die Spannung ist kaum auszuhalten. Hoeneß steht noch. Wann wird er sich hinsetzen? 10:45 Uhr: Da! Er kratzt sich an einem rechten Nasenflügel. Wann wird der linke an der Reihe sein? 10:46 Uhr: Der linke ist an der Reihe. 10:48 Uhr: Hoeneß faltet die Hände, sein Anwalt schaut nach oben. Warten auf ein … Weiterlesen *** Hoeneß. Hoeneß!!! Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveblog

CeBIT-Gartenzwerge

CeBIT bleibt zu für unter 16jährigeDie CeBIT bleibt dieses Jahr für unter 16jährige geschlossen. Die Messeleitung will strenge Alterskontrollen durchführen. Selbst in Begleitung Erwachsener haben Jugendliche unter 16 keinen Zutritt. Der Personalausweis soll Aufschluss über das Alter geben. Im Zweifel will man Jugendliche nicht einlassen.http://www.signalruf.de/cebit-neue-regeln-beim-einlass/http://www.cebit.de/de/tickets/ Hey, CeBIT, ihr Gartenzwerge, man darf also inzwischen nicht mehr … Weiterlesen CeBIT-Gartenzwerge

Die Tonne der Verdammnis

Bitte sehr, das ist die Tonne der Verdammnis. Auf der Mittelpromenade der Schönhauser Allee. Unter der U-Bahn, die hier ausnahmsweise oben auf dem Viadukt fährt. Es ist ein Ort, an dem schon viele pleite gegangen sind, hier am vergessenen südlichen Ausgang des U-Bahnhofs Schönhauser Allee, an dem vorher Minipizza verkauft wurde, davor Kippen/Suff, Omas Kartoffelpuffer … Weiterlesen Die Tonne der Verdammnis

Der Bizarr-Opa und seine Fetischtorte

Prenzlauer Berg. Blackland. Ein Metalschuppen. Es ist 18:45 Uhr. "Guten Abend, haben Sie schon offen?" "Nein." "Wann machen Sie denn auf?" "Sieben." "Im Internet steht aber um sechs." "Heute nicht." "Kann ich mich so lange hier hinsetzen?" "Nein." "Alles klar." 20:30 Uhr. Die Kodderschnauze von eben legt den Turbo ein. "Tschuldigung, wo ist denn die … Weiterlesen Der Bizarr-Opa und seine Fetischtorte

Suicidal Tendency: Winter in Hohenschönhausen

Im harten Osten. Hohenschönhausen. Der Eiswind fräst Furchen ins Gesicht. Fassaden so grau wie der Himmel wie die Gesichter. Und das Linden Center schafft es, noch hässlicher als seine benachbarten Plattenbauten zu sein. Wenn man die in Vollkommenheit harmonierende Tristesse der Umgebung erfolgreich mental überwunden hat, ohne sich vor die Gleise der Straßenbahn zu werfen, … Weiterlesen Suicidal Tendency: Winter in Hohenschönhausen

Dolly

Was zur Hölle ist das? Stellen sie jetzt eine Wachspuppe auf die Bühne, zu deren Lippenbewegungen jemand singt? Oder ist es abseits von Politikerplakaten das schlimmste jemals gesichtete Photoshopverbrechen? Geisterbahn. Ich wette, sie glaubt, dass sie tatsächlich so aussieht wie man sie hier gemalt hat. Es läuft mir kalt den Rücken runter, denn dieser Goblin … Weiterlesen Dolly

Multiplex für Menschenhasser

Man sollte an einem Samstag nicht ins Cinemaxx am Potsdamer Platz gehen. Man sollte eigentlich überhaupt nicht mehr ins Cinemaxx gehen. Denn hier zeigt die eiskalte Profitmaximierung eine ihrer hässlichsten Fressen. Gespart wird natürlich zuerst an der Hygiene. Die Toiletten erinnern vom Geruch und der zerfickten Optik her an längst vergessene Junkiehöhlen bundesdeutscher Fernbahnhöfe in … Weiterlesen Multiplex für Menschenhasser

Psychopathentreff über den Wolken, heute: Der Immobiliensack

  Rückflug von Köln/Bonn. Der da mit dem Gel im Haar ist der Immobiliensack. Er ist der anstrengendste Mensch im ganzen Flieger, zersetzt schon seit dem Wartebereich am Gate meine Nerven und sitzt jetzt natürlich: Vor mir. Er wurde aus irgendwelchen Gründen von seinen Immobiliensackkumpels separiert und weil er es nicht schafft, einfach einen Kurzstreckenflug … Weiterlesen Psychopathentreff über den Wolken, heute: Der Immobiliensack

Psychopathentreff über den Wolken

So ein Flugzeug ist ja traditionell der Treffpunkt von Psychopathen. Hat man die durchgeknallten Eiergrabscher der sadistischen Flughafensecurity endlich hinter sich, haben die vereinigten Schreckgestalten der deutschen Passagierluftfahrt ihren Auftritt - in einem Raum, aus dem man nicht fliehen kann. Vor mir klappt ein Arsch schon eine Viertelstunde vor dem Start die Lehne nach hinten, … Weiterlesen Psychopathentreff über den Wolken

Die Pädagogen und die Penner

Wühlmäuse. Politisches Kabarett. Links. Korrekt. Immer auf der richtige Seite. Bissig, aber doch so altherrenartig, um die letzten alten SPD-Mitglieder im Publikum nicht zu verschrecken. Hier treffen sie sich, jene, die noch an die politischen Grabenkämpfe des letzten Jahrhunderts glauben und wählen gehen, PDS/Linke oder wie die gerade heißen, es sind die, die immer noch … Weiterlesen Die Pädagogen und die Penner

Zugschadengewöhnung

Innerhalb welchen Zeitraums haben sie uns eigentlich an die täglichen Ausfälle bei der Berliner S-Bahn gewöhnt? Wann haben die Leute aufgehört zu meckern? Wann haben die Zeitungen aufgehört, über den täglichen Wahnsinn zu berichten? Wieso rastet nicht einmal mehr jemand aus in einer dieser Sardinenbüchsen, in denen Beförderungsfälle wie Vieh auf zu wenig Raum mit … Weiterlesen Zugschadengewöhnung

Tanz für mich, Schopenhauer – Ein Weihnachtsmärchen

Huhu, hallihallo, da bin ich doch letztens in diesem lustigen Café gelandet. Zumindest war ich überzeugt, dass es eines ist. Es war spät, ich hatte die "Aphorismen zur Lebensweisheit" unter dem Arm und dachte, dass ich vielleicht jemanden finde, mit dem ich über Schopenhauers Gleichnis mit den Stachelschweinen und ihre treffende Illustrierung der modernen Gesellschaft … Weiterlesen Tanz für mich, Schopenhauer – Ein Weihnachtsmärchen

Die Borg sind da! In Mitte!

Oh Gott, ein Borgwürfel ist gelandet. Mitten auf der Torstraße. Sie werden uns alle assimilieren, dann werden wir werden wie dieser schwarze Würfel: Düster. Lebensfeindlich. Gleichförmig. Glatt. Funktional. Abgrundtief hässlich. Schade, dass man sich in der Gegend nicht mehr günstig volllaufen lassen kann, dann könnte man wenigstens im Suff dagegenpinkeln. Wer tut dieser Stadt so … Weiterlesen Die Borg sind da! In Mitte!

Das arme Stralau und sein trauriger Bäcker

In den 90ern war es Mode, im Namen eines Geschäfts möglichst die Zahl 2000 unterzubringen. Das versprach Innovation, Zeitgeist, Zukunft. Freshness. Und was gab es da nicht alles: Friseur 2000, Blume 2000, Getränke 2000, Sexyland 2000, natürlich Curry 2000 und bestimmt gab es auch irgendwo in einer Plattenbauschlucht Mandys Erotikmassagen 2000. Nur echt mit roter … Weiterlesen Das arme Stralau und sein trauriger Bäcker

S-Bahn-Propagandaoffensive

Was macht ein kaputtgespartes Unternehmen, das es keinen Tag ohne massive Zugausfälle schafft, seine Beförderungsfälle in fahrenden Konservendosen zusammenquetscht und in seiner Reputation inzwischen nur noch knapp über Tebartz-van Elst und Boris Becker rangiert? Es investiert natürlich nicht in mehr Service, mehr Fahrzeuge, mehr Personal oder senkt gar die Preise, sondern jagt einen Haufen Billiglöhner … Weiterlesen S-Bahn-Propagandaoffensive

Die übelste Toilette der Welt

Ich schwöre, ich werde mich nie wieder über Berliner Toiletten beschweren. Nie wieder darüber, dass man mir auf Autobahntankstellen 70 Cent für ein dämliches Pissior abknöpft, das nur halb sauber ist. Nie wieder über die räudigen Astronautentoiletten in den ICEs, auf deren vollgepissten Brillen ich mich nicht einmal mit zehn Lagen Toilettenpapier unter meinen Arschbacken … Weiterlesen Die übelste Toilette der Welt

Mit einem Flutschfinger gegen die Gewalt

Was macht eine Stadt, die pleite ist und auf ihren U-Bahnhöfen einen Großteil der guten alten Aufsichten abgeschafft hat? Sie setzt darauf, dass der Bürger sich selbst hilft und druckt ein Plakat, auf dem einer, der so aussieht als würde er bei erster Gelegenheit die Beine in die Hand nehmen, selbstsicher seinen Zeigefinger als das … Weiterlesen Mit einem Flutschfinger gegen die Gewalt

Pendelverkehrshuttlespasten

Die Jugend ist sauer und formuliert ihren Protest gegen den Pendelverkehr der U6. Mir ist das zu derb. Ich mag Pendelverkehr zwar auch nicht, aber ein wenig filigraner darf Schmähkritik dann doch sein. Shuttlespasten. Schienenstricher. Tunneltrolle. Baustellenbitches. Kurzzugkacker. Pendelpenner. Irgendwie so in dieser Richtung. Alliterationen sind dabei sehr hilfreich. Sie simulieren stets solide Sprachkompetenz. Aber … Weiterlesen Pendelverkehrshuttlespasten

Von Autodieben und Froschfressern: Im Familiengarten Eberswalde

Oh please, no more Brandenburg. Doch! Willkommen in Eberswalde. Sie haben dort einen Familiengarten - eine alte Industriebrache - umgebaut als ... was ist das eigentlich? Sieht aus wie eine misslungene Landesgartenschau. Mit viel Kunst. Diese moderne Metallkunst, mit der ich nichts anfangen kann. Draht. Stahl. Metalligitter. Eine Traumtierschau soll Tiere darstellen, doch ich erkenne … Weiterlesen Von Autodieben und Froschfressern: Im Familiengarten Eberswalde

Der Parknazi

Parkplatzsuche im Kackloch von Prenzlauer Berg. Nordwesten. Arschecke. Ungentrifiziert. Bröckelnde Fassaden. Keine Bioläden. Massenhaft Kotwürste wohin man auch tritt. Missmut tropft von den Fassaden. Sackgasse. Ich parke längs entgegen der Fahrtrichtung, steige aus und gehe was checken.Zurück am Auto steht da ein Opa mit Beate-Zschäpe-Gesicht: „Sie dürfen so nicht parken.“ „Weiß ich. Ist mir aber … Weiterlesen Der Parknazi

Samenstau und Wichsgriffel – Die Venus

Sieh an, es ist wieder Venus, diese Messe, für die jedes Jahr aufs Neue wieder mit möglichst traurigen Plakatmodels geworben wird. Dieses Jahr ist es Micaela Schäfer und irgendwer anderes, den ich nicht kenne und dessen Gesicht die Puritaner vom Plakat geschabt haben. Micaela Schäfer hat erstaunlicherweise einen Bikini an - das irritiert mich schwer. … Weiterlesen Samenstau und Wichsgriffel – Die Venus

Der Blumendepp

Schicken Sie diesen Mann zu Ihrer Freundin. Nackt. Nicht mal mit Brusthaar. Dafür mit Blumen. Welch ein Frauenbild, welch ein Männerbild. Ein Gutes hat das: Komm mir bitte keiner mehr mit patriarchaler Werbung, die Frauen mit dümmlichen Stereotypen zu einer noch dümmlicheren Ware macht. Et voilà, die Marketingabteilung kreißte und gebar einen neuen Berufszweig: Den … Weiterlesen Der Blumendepp

Mein Prenzlauer Berg: Heilungsimpulse

Hallo, mein Name ist Irene und ich löse alle eure Probleme. Meine Selbstfindungsgalerie am Senefelderplatz musste ich leider aufgeben, weil der Alte mir keinen Unterhalt mehr zahlen muss und die Kinder auch schon aus dem Haus sind. Meine Yogagruppe und der Chakramassage-Salon in der Gleimstraße haben auch nicht funktioniert - es gibt einfach zu viele … Weiterlesen Mein Prenzlauer Berg: Heilungsimpulse

Am Kutschi: Scheintot – Scheintöter

Das "Einkaufszentrum" Der Clou am Kutschi (so nennt der Westberliner Frontkämpfer seinen Kurt-Schumacher-Platz) ist so was von 70er obwohl es gar nicht in den 70ern eröffnet wurde. Passend zum benachbarten Flughafen Tegel ist es klein, eng und beherbergt Geschäfte für Wilmersdorfer Witwen, die schon seit Dekaden die vergammelten Radieschen von unten anschauen - man sieht … Weiterlesen Am Kutschi: Scheintot – Scheintöter

Mein Bezirksamt: Noch mehr Bürokratie wagen

Endlich wieder im Rathaus Pankow. In meinem Bezirksamt. Was habe ich es vermisst. An diesem Ort hat man die Zeit etwa im Jahre 1903 angehalten. Ich habe leider kein Gemälde unseres Kaisers Wilhelm Zwo gefunden, aber es muss irgendwo dort sein - es gehört da einfach hin. Vielleicht im Keller in der Registratur. Dafür wird … Weiterlesen Mein Bezirksamt: Noch mehr Bürokratie wagen

Was ist eigentlich Schwarzlicht-Minigolf? Und was will es?

Schwarzlicht-Minigolf ist Minigolf bei Schwarzlicht. Mit 3D-Effekt. Und Brille wie im Kino. Wandbilder kommen mir entgegen, verwabern, bewegen sich, verschwimmen ... ... und nach fünf Minuten muss ich fast kotzen. Ich setze die Brille ab und kassiere sogleich Rufe: "Faker!" und "Brille auf!", setze sie wieder auf und muss wieder fast kotzen, ich hasse 3D, … Weiterlesen Was ist eigentlich Schwarzlicht-Minigolf? Und was will es?

Betonbürohölle in Treptow

Treptow. Kurz vor Kreuzberg. Die eiskalte Betonbürohölle frisst sich mit ihren menschenleeren Schluchten durch diesen Ort. Gleichsam in die Höhe. Damit auch die Vögel kotzen. Lay down all hope. Der Bär sieht aus als rufe er: "Stop jetzt, genug Grau! Genug Glasbeton! Genug Krawatten! Genug Hosenanzüge!" Die abgefuckte Arena ist ein schön-charmanter Stinkefinger in Richtung … Weiterlesen Betonbürohölle in Treptow