Stehenbleiben. Nicht fliehen.

Was ich sagen wollte: In einer Berliner Badeanstalt fürchtet man immer, Keile zu bekommen. Ich werde das Gefühl nie los. Unsere Bevölkerung hat diesen Wesenszug in sich, einen jugendfrischen Wesenszug: und wer bei uns auf Körperverletzungen immerhin von vornherein gefasst ist, ist weise. Die positive Gesinnung, die Goethe dem ersten seiner starken Gesellen in den … Weiterlesen Stehenbleiben. Nicht fliehen.

Weinschnösel

Guten Abend Kreuzberg. Vor mir sitzt der Weinschnösel. Typen wie der sind der Grund, warum ich es inzwischen hasse, zu Weinverkostungen zu gehen. Doch es sind nicht nur Weinverkostungen, die unzumutbar geworden sind, nein, diese Gestalten kontaminieren jetzt auch die Whisky-, Rum- und sogar, weil keine Gelegenheit zu abseitig zum blasierten Herumschnöseln ist, die Bierverkostungen … Weiterlesen Weinschnösel

Mettbrötchenknecht

Es ist der Borgwürfel, mein fantastischer Arbeitsplatz, mit großem Abstand bester Ort der Welt und unangefochtener Hort der Menschenfreundlichkeit morgens um halb acht. Ich treffe im Fahrstuhl auf die alte vertrocknete Projektleiterin, die irgendwer in eine so gut bezahlte wie unangreifbare Position gehoben hat, die es ihr erlaubt, wahllos Menschen zu unmöglichen Uhrzeiten möglichst dumm … Weiterlesen Mettbrötchenknecht

Von Quäkern, Sabblern und Brüllern

Wie der Rest meiner Stadt geht auch der öffentliche Nahverkehr in Berlin vor die Hunde. Festmachen können Sie das am Publikum. Stinker gab es schon immer in Berlins Bahnen. Immer mal wieder einen. Manchmal wochenlang keinen. Dann wieder zwei Stinker in drei Tagen. Kam rein. Stank nach Verwesung, wochenlang nicht gewaschenem Puller oder schlicht nach … Weiterlesen Von Quäkern, Sabblern und Brüllern

Die kunterbunte Schnepfe und ihr Führungsseminar

Führung lehne ich ab. Mit jeder Faser. Führung ist Faschismus. Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland. Und so weiter. Wer führt, will unterjochen, brechen, kaputt machen, ausbeuten, aussaugen, auslutschen. Und dann wegwerfen. Anarchie ist die Lösung. Klar doch. Jeder führt sich selber, wird ein neuer Mensch. Keine Chefs. Keine Chefinnen auch nicht. Paradies. Punk's still … Weiterlesen Die kunterbunte Schnepfe und ihr Führungsseminar

Das Bier und die Sauerkrautköpfe

Schon mal mit Bierflasche in der einen und dem Kind an der anderen Hand über den Kollwitzplatz, dem superkorrekten Übermütterparadies von Prenzlauer Berg, gelaufen? Woah. Herrlich. Die Blicke. Diese Blicke. Sie machen sich keine Vorstellung. So etwas haben Sie noch nicht gesehen. Aus den Pupillen funkt und sprüht nur ein Wort: Jugendamt. Mit sehr vielen … Weiterlesen Das Bier und die Sauerkrautköpfe

Bum Bum – zur Hölle mit dem Drehstuhl

Ich habe Sympathie für das Prinzip Auge um Auge. Unmodern. Unpopulär derzeit. Stimmt. Aber egal. Schlagen Sie mich, schlage ich zurück. Pöbeln Sie mich an, ernten Sie exakt die gleiche Menge Gossengepöbel, mit der Sie mich beschenkt haben. Sie dämlicher Arsch. Nerven Sie mich, nerve ich Sie zurück. Immer auf dem gleichen Level. Gleiche Dosis. … Weiterlesen Bum Bum – zur Hölle mit dem Drehstuhl

Was ist mir der Klimawandel kackegal

Mein rosagrüner Eiapopeia-Idiotenbezirk namens Prenzlauer Berg sprüht jetzt flächendeckend seine Agenda auf die Bürgersteige. "Der Klimawandel ist real!" warnt es da in giftgrünen Buchstaben. Einen halben auf einen Meter. Alle paar Meter. Rabäh. Mimimi. Der Klimawandel ist real. Was soll daran schlimm sein? Wenn es wärmer wird, hat das für mich nur die Konsequenz, dass … Weiterlesen Was ist mir der Klimawandel kackegal

Mein WiFi heißt „Fickt euch alle“

Warum wird der gute alte Hass so sehr verpönt? Niemanden darf man mehr hassen. Warum? Wem nutzt das? Wieso muss ich plötzlich alle möglichen Vollidioten, finalneurotischen Schneeflöckchen und durchgeknallten Sozialkrüppel lieb haben? Ich will das nicht. Ich kann die meisten Menschen gar nicht leiden. Eigentlich kann ich alle Menschen nicht leiden. Sprechen mich Menschen unverlangt … Weiterlesen Mein WiFi heißt „Fickt euch alle“

Hässliche Füße in hässlichen Birkenstockpantoffeln

Ich bin sehr froh, dass im Moment Winter ist. Das verschont mich vor diesen tausenden hässlichen Füßen in noch hässlicheren Birkenstockpantoffeln, die überall in Berlin-Prenzlauer Berg durch die Pastellhölle flanieren. Wann ist die Scheiße wieder modern geworden? Wie kann das sein? Wenn früher jemand Birkenstock getragen hat, dann war der damit automatisch ein Aussätziger. Ein … Weiterlesen Hässliche Füße in hässlichen Birkenstockpantoffeln

Pestmütter

Vater sein bringt mit sich, dass ich völlig verblödet im Flur einer Schwimmhalle herumsitze und vor mich hin verwese, weil die Brut drinnen Schwimmen lernen soll. Mit mir sitzen dort die Pestbeulen. Die Nervenzerstörer. Mütter. Übermütter. Kleben an der Glasscheibe zum Schwimmbecken, um jeden Unterwasserfurz ihrer dämlichen Kinder mitzuschneiden und aufgeregt zu kommentieren. Ich hasse … Weiterlesen Pestmütter

Wo bleibt eigentlich die Rezession?

Was gibt es denn so Neues? Oh. Viel. Kürzlich gab es bei Tchibo einen apfelgrünen Kiwibehälter zu kaufen. Und ein bananenförmiges Bananenbehältnis für Bananen. In Bananengelb. Direkt neben dem Eierschneider und dem Strumpfhosen-Notfallset. Ich wiederhole: Strumpfhosen. Notfall. Set. Doch das ist noch nicht alles. In der Behörde, in der einer meiner Freunde arbeitet, haben sie … Weiterlesen Wo bleibt eigentlich die Rezession?

Mett

500g Mett Ein Ring Fleischwurst Kalbsgulasch Joghurt (Zott - der Sahnige) Käse (Morbier + Reblochon) Nudeln (Spirelli) Büffelmozarella Koriander Basilikum Gurke Karotten Kirschtomaten Toilettenpapier (das Weiche, vierlagig!) Deo (kein Nivea!) Wattepads Nagelschere Bier (Tyskie oder Lech wenn gibt)

Hey Kind

Hey Kind, groß bist du geworden. Frech bist du geworden. Selbstbewusst bist du geworden. Reichst mir gerade bis zum Bauchnabel und kämpfst schon wie ein Großer. Das ist gut. Ich habe immer gesagt, dass ich den ganzen blöden routinierten Elternscheiß nicht machen werde, die Dinge anders machen werde, locker bleiben werde, die ganzen Sentimentalitäten nicht … Weiterlesen Hey Kind

Retrospektive: Von Burkina Faso nach Hellersdorf

(2003) (Nokia Klingelton) "Mark?" "Alter wo bist du?" "Zuhause, warum?" "Kannst du nach Hellersdorf fahren?" "Es ist erster Mai. Was zum Teufel soll ich in Hellersdorf?" "Safi ist dort." "Safi? Verarsch mich." Safi kommt aus Burkina Faso, ist schwarz wie die Nacht, schwärzer geht gar nicht mehr und in Hellersdorf marschiert die NPD. "Sie ist … Weiterlesen Retrospektive: Von Burkina Faso nach Hellersdorf

Gedankenfragment 09/18

In Prenzlauer Berg gibt es ein indisches Lokal. Das war früher mal ein pakistanisches Lokal und als solches fast immer leer. Kaum Besucher. Leerende Gähne. Dann haben sie umgelabelt. Neuer Name und aus pakistanisch wurde indisch. Die Gerichte auf der Karte blieben weitgehend die selben, ebenso das Personal. Seitdem ist das Ding voll. Interpretieren Sie.

Berliner Glascontainerparade

Versteh' ick nich. War da einer unsicher, ob die Parfumflaschen, das Nutellaglas und die Ölbüchse überhaupt in den Glascontainer dürfen und stellt den ganzen Kram lieber obendrauf, damit der Glascontainerleerer das entscheidet? Oder ist es wieder Aktionskunst? Vergänglichkeit. Kapitalismus. Überfluss. Man weiß so wenig.

Viralwerbespammer

Ah, jetzt hab ich ihn auch begriffen, den neuesten Trick der Viralwerbespammer. Sie platzieren einen tatsächlich halbwegs passenden Kommentar unter einen Blogpost, den der Spamfilter deswegen auch durchgehen lässt, hinterlegen aber ihren unverfänglichen Namen mit einem Link zu ihrem Vergleichsportal, einem Finanzgeier oder irgendeiner Werbelinkschleuder. Meine Güte, muss es euch schlecht gehen, dass Ihr es … Weiterlesen Viralwerbespammer

Retrospektive: Linton auf dem Dach

Flashback 90er: Wenn mir die Luft zu dünn wurde: Nach Hamburg.Wenn eine Beziehung kaputt ging: Nach Hamburg.Wenn ich üblen Streit hatte: Nach Hamburg.Wenn ich nicht mehr weiter wusste: Nach Hamburg.Wenn alles den Bach runterging: Nach Hamburg. Dort wohnte jemand, der mich wieder ruhig stellte: Der Verpeiler. Der Verpeiler hat dort Zivildienst gemacht. Ich habe ihn … Weiterlesen Retrospektive: Linton auf dem Dach

Lass kacken

Es ist ein junger Dezemberabend in der Gegend um den Anhalter Bahnhof. Flutlicht brennt. Wind pfeift. Ein erfrischend multikulturelles Team spielt ein Trainingsspiel, dem ich lange zusehe. Drüben in einer Pizzeria neben dem Redaktionsgebäude des Tagesspiegels sitzen zufriedene Menschen satt vor Grappa und Espressi. Ich bin schon wieder hier. Und zu früh. Das Tempodrom hat … Weiterlesen Lass kacken

Für den Untergang sorgen wir (nicht)

Der Dezember kommt mit Frost. Der berühmte Berliner Eiswind brennt in mein Gesicht. Ich werde heute Slime sehen. Niemand, den ich kenne, kennt die mehr. Slime? Was ist das? Deutschpunk? Werde ich gefragt. Was ist Deutschpunk? Macht die AfD jetzt Musik? Haha. Sehr witzig. Du Gnom. I kill you. Warschauer Brücke. Normalerweise trage ich die … Weiterlesen Für den Untergang sorgen wir (nicht)

Berlin-Mitte-Blues

Mitte. Leergefegt. Huhu. Die Hauptstadt mitten in der Woche an einem Abend im November. Ihre Läden geschlossen. Kaum Menschen zu sehen. Dabei ist die Stadt so voll, denke ich häufig. Wenn ich abseits der Touristenwege unterwegs bin, die nach Einbruch der Dunkelheit so öde werden. Die Stadt ist voll geworden, denke ich. Wenn ich da … Weiterlesen Berlin-Mitte-Blues

Tränenschwarz ./. Tod

Irgendwie hat es die Natur klug eingerichtet, dass wir zugleich alt und sarkastisch werden. Es erleichtert das Sterben ganz erheblich.Matthias Eberling Der letzte Tag des Novembers. Schon wieder Winter. Schon wieder der Tod. Gerade eben Fidel Castor (komm, einmal noch den schalen Gag, nur einmal noch). Der Blogger Dimi seit schon wieder viel zu vielen Wochen. Blogger Johannes ein … Weiterlesen Tränenschwarz ./. Tod

Anarchosyndikalistischer Rotwein

In den Straßen Prenzlauer Bergs riecht es bereits nach Winter. Die ersten Mütter backen ihr Zimtbackwerk. Die ersten Kinderbasteleien hängen in den Fenstern, die unvermeidlichen Tannenzweigkränze baumeln an den Türen und die Kirchen schreiben Anmeldungen für das jährliche Adventssingen aus. Und ich bekomme wieder nur Lust, auf die Hollandfahrradsattel meiner klerikalen Nachbarn zu kotzen. Was … Weiterlesen Anarchosyndikalistischer Rotwein

Rixdorf

Hassen Sie Weihnachtsmärkte auch? Diese hirnlose Ansammlung überfüllter Blinkbuden, in denen sie miesen gepanschten Wein mit Zucker versetzen, worauf dumme alte Schnepfen und dicke blöde Blinkemützenträger jede Würde verlieren? Dort wo sie teuren Tand aus den Erzgebirgewerkstätten des Landes noch teurer als sonst schon verkaufen? Dort wo sie prekäre Bratwurst aus püriertem Elchabfall als Delikatesse … Weiterlesen Rixdorf

Die Quelle

"Letzte Runde" sagt sie. "Stimmt so " sage ich nur wenig später."Oh, Trinkgeld", sagt sie. "Haben wir nicht mehr so oft. Zu viele Touristen hier, seit wir in den Reiseführern stehen." "Yo. Die Welt dreht sich weiter." haue ich eine Plattitüde in den Raum. Zu mehr reicht es heute nicht mehr. Ich bin ziemlich voll … Weiterlesen Die Quelle

Der Praktikant und die chronische Verstopfung

Werbung in der M10. Schau an, der Praktikant hat also wieder eine neue Aufgabe bekommen: Finde eine originelle Illustration für Verstopfung. Vielleicht was mit Kunst. Etwas, das die ganze Scheiße, Darm, Tod und Teufel etwas auflockert. Und der Praktikant denkt und denkt und denkt nach. Wie soll ich nur Verstopfung illustrieren? Eine Schlinge? Symbolisch für … Weiterlesen Der Praktikant und die chronische Verstopfung

Quotenfußball

Aufregung im Borgwürfel: Für das diesjährige Fußballturnier, bei dem verschiedene Drohnen aus verschiedenen Borgwürfeln aus dem Bundesgebiet gegeneinander antreten, wurde vorgeschlagen, dass ab diesem Jahr pro Team ein Spieler weiblich sein muss. Sonst soll man nicht teilnehmen dürfen. Keine Ahnung, wer diese Idee in den Raum geworfen hat (obwohl, doch, ich habe eine Ahnung), doch … Weiterlesen Quotenfußball

Berlin als Beute

Solche Filme sind nix für mich. Mich packt der Hass. Ich habe mich nicht mehr unter Kontrolle. Ich fantasiere von Fackeln und Mistgabeln. Mehr Teer. Mehr Federn. Arschtritte. Noch mehr Arschtritte. Ich möchte die Protagonisten mit einer ganzen Serie von Arschtritten zur Stadt hinaus treiben. Köpfe in Kloschüsseln drücken. Sie mit Scheiße bewerfen. Mit Kompost. … Weiterlesen Berlin als Beute

Und dann soll ich eine Schule aussuchen

Dann ist es jetzt soweit. Das Kind wird zunehmend schulpflichtig. Ich muss eine Schule aussuchen. Ich hasse Schulen. Um unter den Schulen eine aussuchen zu können, muss ich welche besuchen gehen. An den Tagen der offenen Tür. Hölle Hölle. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Jack-Wolfskin-Jacken. Helikoptergesichter. Übermütter. Verkniffene Superpapas. 6.718 Semester Kommunikationsdesign … Weiterlesen Und dann soll ich eine Schule aussuchen

Abgetakelt

Yolo Piraten. Better call the Hypertoniedoktor. 1,7%. Vom Hoffnungsträger zum Splitter. Doch lasst mal nicht den Wuschelkopf hängen. Die Linke nimmt euch gerne. Oder die SPD. Zur Not eben Springer. Oder wenn gar nichts mehr geht, geht irgendeine dubiose Stiftung. Sorry Jan Schrecker, der Wahlkampf war aufopferungsvoll, tapfer, all in, full force, mit dem Mut der Verzweiflung, nur … Weiterlesen Abgetakelt

Und drüben am See wacht der Seitenscheitel

Großer Arbersee. Jetzt wird’s national. Wie im Rest vom Land. Berlin-Blankenfelde. Mecklenburg-Vorpommern. Bautzen. Sie sind wieder wer. Nationalismus ist Pop. Und hier begegne ich seinen Wurzeln. Eine Institution namens Deutsche Wacht hat hier ein Denkmal mit Stahlhelm obendrauf und trompetet in schnarrendem Fraktur: "Was deutsch ist, soll deutsch bleiben." Armer Seitenscheitel. Schlesien gehört jetzt Polen, … Weiterlesen Und drüben am See wacht der Seitenscheitel

Wickeln auf Damenklos

„Eine Stadt, die es zulässt, dass ein Irrlicht mit Format, Namen und Charisma eines Jürgen Andreas Klaus Michael Müller zu ihrem Bürgermeister gewählt wird, hat den Zustand verdient, in dem sie sich befindet.“ Mark Twain „Jede Aussage im Internet klingt irgendwie besser, wenn ich sie in Anführungszeichen setze und Mark Twain als Zitat zuschreibe.“ Konrad Adenauer Ich bin heute … Weiterlesen Wickeln auf Damenklos

Dampfbräu

War er denn auch essen in Bayern? War er. Dampfbräu. Zwiesel. Am Stadtplatz. Im Internet steht, dass Sie dort im Umkreis von 20 Kilometern am Besten essen können. Diese Aussage werde ich relativieren. Auf Touristenfaltblättern dürften sie so ein Lokal wohl urig und den Koch und gleichzeitigen Wirt ein Original nennen. Jeder, der aussieht als … Weiterlesen Dampfbräu

Großer Arber

"Großer Arber? Ist das ein Berg?" Die Wirtin lacht. "Freili. De Grrrrössde hie." An der Seilbahn überfällt mich erneut die Berliner Paranoia, die ich nach den paar Tagen Bayern in der mir gegebenen Fahrlässigkeit für überwunden hielt. Ein Kinderwagen ist am Start. Ein paar Bayern wollen ihn haben, um ihn in die Seilbahn zu heben, … Weiterlesen Großer Arber

Verarsch mich doch (33) – Bayern Edition und Nanny-Content

Der Schein, der Schein, der so schöne Schein. Und ich fall' schon wieder drauf rein. Ich bin der, der alles glaubt. Erzählen Sie mir irgendwas, pappen Sie Luftschlösser auf Hochglanzpapier, ich glaub' das, ich glaub' alles. Verarschen Sie mich doch. Bitte. Ich brauch' das. 50 zahme Tiere zum Anfassen hieß es marktschreierisch auf dem Flyer. … Weiterlesen Verarsch mich doch (33) – Bayern Edition und Nanny-Content

Kurz mal Nostalgie tanken

In einem Dorf mit dem martialischen Namen Bayerisch Eisenstein kurz vor der Staatsgrenze steht eine Tankstelle aus den 60ern. Nüchtern. Grau. Kein grelles Licht. Nur ’ne Neonlampe. Eine freie Werkstatt mit gleicher 60er-Optik steht daneben. Eisenlook. Steinromantik. Für die Luft im Reifen muss ich noch arbeiten. Nix digital. Die Blätter-Anzeige an den Zapfsäulen ist kaputt. … Weiterlesen Kurz mal Nostalgie tanken