Verarsch mich doch (34)

Diese fiesen Coronazeiten eignen sich sehr gut zum gründlichen Verarschen harmloser Honks, die einfach nur gerne ohne Verwerfungen durch diese ganze gesellschaftliche Überreizung steuern wollen. Keiner hat einen Überblick. Alle sind verunsichert. Hin. Her. Hoch. Runter. Laschet. Söder. Virulogen. Zu. Auf. Wieder zu. Gütersloh. Österreich. Frankfurt Oder Stadtbrücke. Polen offen. Dann Polen zu. Keiner weiß … Weiterlesen Verarsch mich doch (34)

Verarsch mich doch (33) – Bayern Edition und Nanny-Content

Der Schein, der Schein, der so schöne Schein. Und ich fall‘ schon wieder drauf rein. Ich bin der, der alles glaubt. Erzählen Sie mir irgendwas, pappen Sie Luftschlösser auf Hochglanzpapier, ich glaub‘ das, ich glaub‘ alles. Verarschen Sie mich doch. Bitte. Ich brauch‘ das. 50 zahme Tiere zum Anfassen hieß es marktschreierisch auf dem Flyer. … Weiterlesen Verarsch mich doch (33) – Bayern Edition und Nanny-Content

Verarsch mich doch (32)

Alter. Was soll das denn? Wie viel koksen diese Produkttexter? Siebzehn Linien am Tag oder doch achtzehn? Wo nehmen sie diese Selbstgewissheit her, diesen nahrungsphysiologischen Unsinn dort in meiner Pappschachtel so zu beschreiben? Bitte wie? Geschmacklicher Hochadel? Nein, das Ding ist fettig. Vollgewichst mit Mayonaise, das trockene Fleisch ein schlechter Witz, das Gemüse ein entwicklungsbiologisches … Weiterlesen Verarsch mich doch (32)

Verarsch mich doch (31) – Retrospektive: Fuck Ben Hur

Ich habe in meinem Leben auch manchmal klug gehandelt. Selten, aber doch. Als mp3 begann, sich aus der Illegalität heraus zu etablieren, habe ich meine dicke CD-Sammlung aufgelöst, bevor der Preis für Musik-CDs ins Bodenlose fiel. Das war kein Problem. Es gab da diese CD-Börsen in irgendwelchen Turnhallen, vor Kaufland oder in der Mensa der … Weiterlesen Verarsch mich doch (31) – Retrospektive: Fuck Ben Hur

Verarsch mich doch (30)

Die Telekom reiht sich problemlos ein in die endlose Liste dummer Unternehmen, die Neukunden umgarnen und Bestandskunden mit Ignoranz strafen, um die sie sich erst zu bemühen beginnen, wenn sie gehen wollen. Fitnessstudios, mein Stromanbieter, jede Versicherung, der selbstherrliche Schlumpf von Schornsteinfeger. Jeder wird erst freundlich, wenn die Konkurrenz an der Ecke lauert. Denn eine … Weiterlesen Verarsch mich doch (30)

Verarsch mich doch (29)

Wer regelmäßig Sport betreibt, kommt an Diclofenac nicht vorbei. Jedenfalls wenn es Sport ist, der wirkt. Einen Trainingseffekt bringt. Muskeln reißen lässt. Kalorien verballert. Also im Prinzip alles, das nicht Walken ist, denn selbst Schach dürfte mehr Kalorien verbrennen als Walken, bei dem einige mit ihren Powerriegeln und zuckrigen Pseudo-Iso-Getränken am kunterbunten Nordic Walking-Gürtel locker … Weiterlesen Verarsch mich doch (29)

Verarsch mich doch (28) – Special Edition: Aloha Kaffeefahrt

Es gibt ja diese Gutscheine in diesen Gutscheinheften, die Sie bei den Lottoläden oder beim Späti kaufen können. Zu billig um wahr zu sein. In diesen Gutscheinheften, für die Sie separat bezahlen, finden Sie alles mögliche. Gutscheine für Lederklamotten, mit denen Sie über den Tisch gezogen werden. Gutscheine für Menüs, in denen Sie mit Getränken, … Weiterlesen Verarsch mich doch (28) – Special Edition: Aloha Kaffeefahrt

Verarsch mich doch (22)

Oh, Amazon schreibt: Guten Tag! Leider benötigen wir weitere Informationen für Ihr „Verkaufen bei Amazon“-Zahlungskonto. (…) Es ist sehr wichtig, dass Sie diese Informationen bereitstellen, damit Sie weiterhin an unserem Programm Verkaufen bei Amazon teilnehmen können.  Wenn Sie die erforderlichen Informationen nicht innerhalb der nächsten 15 Kalendertage bereitstellen, können Sie Ihr „Verkaufen bei Amazon“-Zahlungskonto nicht … Weiterlesen Verarsch mich doch (22)

Verarsch mich doch (20)

Kino ist teuer geworden. Das ist eine Binse. Zweistellig für ein Ticket ist nicht mehr Ausnahme, sondern Regel. Dass die Kinosäle der Multiplexe trotzdem vollgestopft sind mit Schwachsinnigen, die sich dort in ihrer sozialen Inkompatibilität gegenseitig das Leben schwer machen und in ihrer Unerträglichkeit nur noch von den Döner- und Currywurstfressern in der Berliner S-Bahn … Weiterlesen Verarsch mich doch (20)

Verarsch mich doch (17)

Lieber Buddy vonner Füschtheke vom Füschimbiss! Das ist eine tolle Idee mit den Gummihandschuhen, sie erwecken den Eindruck, dass hier auf Hygiene Wert gelegt wird. Ganz toll, die Idee, nur: Wenn du, Buddy vonner Füschtheke vom Füschimbiss, mit den Gummihandschuhen den Pfannenwender jonglierst, den Teller meiner Vorbestellerin anrichtest, die Garnelen antitscht, der Vorbestellerin Wechselgeld rausgibst, … Weiterlesen Verarsch mich doch (17)

Verarsch mich doch (15)

Der Praktikant aus der Teetextabteilung hat wieder zugeschlagen. Zitronenverbene. Wie ein Glas Wein. Genuss und Entspannung. Aromatisch und ausgleichend. Is klar. Das Zeug stinkt nach lange abgehangenem Heu und schmeckt wie Waschwasser mit Abflussaroma vom Betriebsklo. Das nächste Mal pflücke ich sommertrockenes Gras direkt von der Hundewiese, kippe heißes Wasser drüber und verkauf‘ es als … Weiterlesen Verarsch mich doch (15)

Verarsch mich doch (11)

Nase spülen. Soll ich machen. Sagt der Hals-Nasen-Ohren-Doc. Mit Nasenspülsalz. Dann wackeln nachts die Wände nicht mehr so und die Statik des Gebäudes bleibt erhalten. Also kauf‘ ich ’ne Nasendusche. Für Zweistellig. Und nu? Soll ich mir stinknormales Discountersalz in die Nase kippen? Nee, sagt der Doc. Nee, sagt die Apothekerin erst recht. Besser Apothekensalz. … Weiterlesen Verarsch mich doch (11)

Verarsch mich doch (10)

Lange keinen Scheißdreck mehr gefressen. Wird Zeit. Lidl. Oh, was ist das? Maisnack. Da fehlt ein S. Aber egal. Sieht geil aus. Da drückt ein Grafikdesignpraktikant alle Stimuli. BBQ. Grill. Feuer. Fleischspieße. Maiskörner. Geröstet. Rock and Roll. Männer. Echte. (raschel) (flitsch) Geht nicht auf. Fort Knox. Schere. (schnipp) (gulp) -mööp- Ja, es sind Maiskörner. Geröstet. … Weiterlesen Verarsch mich doch (10)

Verarsch mich doch (9)

Ich hab Bio-Kaffee gekauft. Warum auch immer, Anfall vorzeitigen Wahnsinns, Gruppendynamik in Gegenwart unzähliger ungespritzter Biofritzen in ihren unzähligen biologisch abbaubaren Bioläden oder einfach nur Nachlässigkeit, Blödheit, Idiotie. Boar, is der bitter. Boar, hat der Säure. Gut, wenn ich mir die Leute so anschaue, die sich in den zwanzig Millionen Biomärkten dieses von Bio bis … Weiterlesen Verarsch mich doch (9)

Verarsch mich doch (7)

Es gibt Situationen im Leben, da fühlt man sich hilflos und kann nichts dagegen tun. Rasende Aggressivität bricht Bahn und findet kein Ventil, man könnte nun sogar einen kleinen Hund treten, irgendwo dagegenhauen oder die Fahrräder der benachbarten Ökonazis anzünden. Manchmal schaffen Egoshooter Abhilfe. Oder Rennen, bis man Lungenbrocken auf den Asphalt bellt. Oder man … Weiterlesen Verarsch mich doch (7)

Verarsch mich doch (6)

Neulich in der Kneipe: „Boar, meine Heizung muss gewartet werden. Muss ich wieder einen Tag Urlaub nehmen. Wie sonst, wenn der Schornsteinfeger kommt oder Hermes droht zu liefern. Dabei hab ich kaum noch Urlaubstage, weil die immer für irgendwelche Dienstleister draufgehen.“ „Einen Urlaubstag? Für den Heizungsmonteur? Bist du naß? Mein Heizungsmonteur kommt nachmittags, auch um … Weiterlesen Verarsch mich doch (6)

Verarsch mich doch (4)

Huhu. Huhu!!?? Finanzgeier? Wo seid ihr denn alle? Seltsam still geworden um euch seit der Finanzkrise. Früher rief alle paar Wochen einer durch oder schrieb mir panische Briefe, um mir was zu verkaufen, einen dubiosen Fonds, eine Beteiligung an irgendeiner Bio-/Chemo-/Kardiotechnologie (die Zukunft! Das ist die Zukunft!), Satellitenhandybeteiligungen (wird sich durchsetzen! Wird der Standard! Die … Weiterlesen Verarsch mich doch (4)

Verarsch mich doch (3)

Fetzencurrywurst. Schon mal gegessen? Fetzencurrywurst? Gibt’s am Ostkreuz. King’s Bratwurststand. Das ist der Stand mit dem großmäuligen roten Plakat „ENDLICH! JETZT AUCH CURRYWURST!“ Endlich, ja endlich, lange war das Volk am Darben, lungerte in lausige Lumpen gehüllt am Ostkreuz herum, hungrig, verhärmt leidend lamentierend im Wind, im eisigen Ostwind, eingepullert, unrasiert, sein Schicksal beklagend und … Weiterlesen Verarsch mich doch (3)

Verarsch mich doch (2)

Köttbullar. Ein Wort wie eine Verheißung. Alle pilgern zu IKEA, um diese Klopse zu fressen, das muss ja was besonderes sein, ein neuer Hype, ein ganz heißer Scheiß. Ein Raunen füllt den Raum: Köttbullaaaaaaar …. Elchfleischbuletten!, munkelt man, Rentierfleischbuletten!, unkt man, jeder isst das jetzt, weil IKEA die Taigaviecher zu Hackepeter verarbeitet nach Deutschland bringt … Weiterlesen Verarsch mich doch (2)

Dickgebumst auf dem Herrenklo – das zweite Jahr

Wir verlieren unsere Unschuld in dem Moment, in dem wir begreifen, dass uns nicht alle Welt liebt.Michael Köhlmeier Zwei Jahre Bloggen sind rum und hier kommt schon wieder so ein eitler nabelschauschwitzender Selbstreferenzpost mit einer Menge Eigenlob, dummen Statistiken und noch mehr heißer Luft. Fassen wir es wie folgt zusammen: Das zweite Jahr war derber. … Weiterlesen Dickgebumst auf dem Herrenklo – das zweite Jahr

Hermes Herpes und Band

Hermes ist fast der schlimmste Paketdienst, der in dieser Stadt sein Unwesen treibt und es nur selten schafft, bei mir ein Paket vernünftig auszuliefern. Schlimmer sind nur noch GLS oder DPD, die schaffen das nie. Ich rieche bei jeder Bestellung, bei der mir Hermes angedroht wird, in vorauseilendem Gehorsam den modrigen Geruch einer anachronistischen wilhelminischen … Weiterlesen Hermes Herpes und Band

Q wie Quarantäne (Aufräumarbeiten)

Ja gut, sagen wir es wie es ist: Sie haben überreagiert. Haben sich verrückt machen lassen von eitlen Virologen, heulenden Hypochondern und natürlich dem verdammten Internet. Dieser Heulboje. Hysteriemaschine. Dem Brüllaffen. Krakeelwürfel. Güllepumpe. Und jetzt steuern sie möglichst gesichtswahrend wieder zurück in den Sachstand zum Februar diesen Jahres. Schritt für Schritt. Damit es nicht so … Weiterlesen Q wie Quarantäne (Aufräumarbeiten)

Q wie Quarantäne (VII)

„Mama, was hast du eigentlich 2020 gemacht, als es den Corona-Ausnahmezustand gab?“ „Ich habe meine Pronomen in meine Twitter-Bio geschrieben und den Wissenschaftler beleidigt, der den Test dagegen entwickelt hat, weil er nicht gendert.“ „Wo ist eigentlich Papa?“ Quelle: Internet Ding Dong Dackelhirn. Die Tage habe ich aufgehört zu zählen und kann sie längst nicht … Weiterlesen Q wie Quarantäne (VII)

Die Aktivisten sind wieder empört

Voll geil. Diese Zeit ist einfach voll geil. Moralinsaure Moralisten überall. Aktivisten wollen dies. Aktivisten wollen das. Hin. Her. Hoch. Runter. Ding. Dong. Und ich stehe amüsiert im Raum. Es ist ein Fest für Trolle. Ein Galadinner für Stresser. Ein innerer Scheißparteitag für an die Schienbeine Pisser. Wenn Sie hypereifrige Aktivisten ärgern wollen, dann geht … Weiterlesen Die Aktivisten sind wieder empört

Europapark / 2019

Europapark. Das Kind möchte achterbahnen und wir fahren dafür sehr weit weg. Die Reise von Berlin nach Baden mit dem Auto konfrontiert mich wieder mit der leidigen Sanifairabzocke an den Autobahntankstellen. Sie haben dort irgendwo um Frankfurt herum jetzt Pissbecken mit Bildschirmen, auf denen sie Videos abspielen. An einem Pissbecken. Bildschirme. Natürlich spielen sie keine … Weiterlesen Europapark / 2019

Riga / 2019

Tegel. Vor dem Flug nach Riga darf ich mein Lieblingsspiel spielen: Securityshit. Heute habe ich eine kleine Dose Talkumpulver dabei. Meine drecks Fakesneakers, die ich bei Amazon mal wieder viel zu billig geschossen habe, quietschen. Es ist die Lasche. Sie ist übel verarbeitet, reibt am Schuh und macht Lärm. Talkumpulver lässt das Quietschen für ein … Weiterlesen Riga / 2019

Der Tag, an dem meine Hirnzellen starben

Neue Auszubildende im Büro. Und die bringt ein Radio mit. Und da läuft 104.6 RTL Hitradio Berlin, die Körperverletzung unter den Radiosendern, die hirnzersetzende Schulabbrecherfrequenz dieser von miesen Radiosendern so gepeinigten Stadt und der ultimative Maßstab für Dudelfunk schlechthin mit einem Niveau, für das man jeden Keller nochmal unterkellern müsste. Meinen persönlichen Mario-Barth-Gedächtnispreis bekommt dieser … Weiterlesen Der Tag, an dem meine Hirnzellen starben

Ich bin ja sowas von wichtig

Ich sitze im Borgwürfel, dem Sammelplatz der Philantrophen und die Muse aller Arbeitsplätze dieser Welt, am Schreibtisch und sehe wichtig aus. Das kann ich gut. Wichtig aussehen. Und beschäftigt. Am besten wichtig und beschäftigt. Ich sehe aus wie pure menschgewordene Arbeit. Glattrasiert. Kraftstrotzend. Aufgesetztes Gewinnerlächeln. Der Krawattenknoten sitzt. Der reinste Fleiß wabert als von den … Weiterlesen Ich bin ja sowas von wichtig

Bitte geh‘ mir auf den Sack

Wer Kunde bei Vodafone ist, der darf sich über ganz viel sinnfreie Kommunikation freuen: (Dengel) „Oh, eine SMS. Wer schickt denn heute noch sowas?“ „Kennen Sie schon die neue XXXXL-Flat mit Bonusminuten ins sudanesische Festnetz? Wählen Sie außerdem drei Nummern im überflüssigen deutschen Festnetz, in dem keiner außer Ihrer längst verstorbenen Oma mehr telefoniert und … Weiterlesen Bitte geh‘ mir auf den Sack

Frauen sind mir maximal egal, aber ich ihnen nicht

Och doch, schon. Ich hätte eigentlich ein prima Frauenfeind werden müssen. Die Sache mit meiner scheiß Mutter, Kaiserin der üblen Laune und unübertroffene Meisterin im Tellerwerfen nach Kindern, kennen Sie schon. Diesen uralten aus vielen Fragmenten, Memos und Wortfetzen gewucherten Text, Aufarbeitung, Abrechnung, egal wie man das nennt, habe ich lange liegen lassen und vor ein … Weiterlesen Frauen sind mir maximal egal, aber ich ihnen nicht

Die kunterbunte Schnepfe und ihr Führungsseminar

Führung lehne ich ab. Mit jeder Faser. Führung ist Faschismus. Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland. Und so weiter. Wer führt, will unterjochen, brechen, kaputt machen, ausbeuten, aussaugen, auslutschen. Und dann wegwerfen. Anarchie ist die Lösung. Klar doch. Jeder führt sich selber, wird ein neuer Mensch. Keine Chefs. Keine Chefinnen auch nicht. Paradies. Punk’s still … Weiterlesen Die kunterbunte Schnepfe und ihr Führungsseminar

Retrospektive: Von Burkina Faso nach Hellersdorf

(2003) (Nokia Klingelton) „Mark?“ „Alter wo bist du?“ „Zuhause, warum?“ „Kannst du nach Hellersdorf fahren?“ „Es ist erster Mai. Was zum Teufel soll ich in Hellersdorf?“ „Safi ist dort.“ „Safi? Verarsch mich.“ Safi kommt aus Burkina Faso, ist schwarz wie die Nacht, schwärzer geht gar nicht mehr und in Hellersdorf marschiert die NPD. „Sie ist … Weiterlesen Retrospektive: Von Burkina Faso nach Hellersdorf

Bauschaum, Zahnspangen, Feengesäusel: Beim Heufer-Umlauf

Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt sind Typen, die ich nicht mehr sehen kann, weil sie inzwischen zu omnipräsent sind, um mir noch Spaß zu machen. Es ist das übliche Ding, das wohl alle trifft, die ganz groß rauskommen: Irgendwann kommt einer um die Ecke und mault: „Ey, isch kannte die schon, da ham die noch … Weiterlesen Bauschaum, Zahnspangen, Feengesäusel: Beim Heufer-Umlauf

Der Hannes

All die nüchternen Rechner, die coolen GewinnerDie Durchblicker, kommen und geh’nUnd ich werde wohl wieder auf Seiten der SpinnerDer Narren und Traumtänzer steh’nHannes Wader Konzertreigen momentan. Vom Nazionkel zum Kommunistenbarden. Zu den Dingen, die ich immer mal machen wolle, so lange es noch geht, ist ein Hannes Wader-Konzert. Ich habe viel gehört vom Unbeugsamen, von … Weiterlesen Der Hannes

Lass mal netzwerken – Links vom 24. Februar 2015

Links über Links. Read this: Modepraline: Hipster-Einheitsbrei Huch, es gibt noch Hipster? Und ja, ich verlinke einen Modeblog. Passt schon. (via sunflower) bibifool: Meet my partner in crime Wo wir gerade beim Thema sind, begrüßen wir den ersten Modeblog, den ich tatsächlich in meinen Feedreader aufgenommen habe (Hölle frier‘ zu). Es ist ein plakativ ironischer Modeblog, um … Weiterlesen Lass mal netzwerken – Links vom 24. Februar 2015

Charlie Hebdo. Was machen wir denn jetzt?

Das Schlimme an diesem Internet ist, dass wir jetzt alles immer gleich sehen können. Irgendwer nimmt irgendwas mit seinem Smartphone auf, stellt das auf Instagram, Twitter, Flickr oder Facebook und kurze Zeit später habe ich das auch, obwohl ich nirgendwo einen Account habe. Messenger machen es möglich, notfalls zwei kurze Klicks zu Liveleak und dann … Weiterlesen Charlie Hebdo. Was machen wir denn jetzt?

Lass mal netzwerken – Links vom 20. Dezember 2014

Damit Sie künftig einfacher Hassmails versenden (oder in Ausnahmefällen auch freundlich grüßen) können, habe ich in der Seitenleiste ein kleines Kontaktformular eingerichtet. Das spart im Vergleich zu vorher einen Klick – ich nenne es Effizienzoffensive. Barrierefrei. Buzzwort olé. Mit schönen Grüßen aus der Consultinghölle. Denken Sie daran, einen Proxy zu verwenden, wenn Sie nicht wollen, … Weiterlesen Lass mal netzwerken – Links vom 20. Dezember 2014

The grumpy feministress of Kieser-Training

In tausend Jahren gibt es keine Männer und Frauen mehr, sondern bloß noch Wichser – und ich finde das super… Trainspotting „Ist dir schon aufgefallen? Ihr Männer werdet jetzt auch mit ‚Kundin‘ angesprochen. Es heißt jetzt nicht mehr ‚Liebe Kundinnen und Kunden‘, sondern nur noch ‚Liebe Kundinnen‘. Also ihr seid da mitgemeint.“ „Aha. Ist mir … Weiterlesen The grumpy feministress of Kieser-Training

Lass mal netzwerken – Links vom 28.05.2014

Exakt eine Woche ist seit der letzten Linkliste vergangen und es reicht wieder für eine. Read this: Zurück in Berlin: Abends auf der FensterbankHier verschenkt einer ein Stück feine Literatur. Ganz für umsonst. Candy Bukowski: Nur ein BlickAber ja, immer noch mehr davon. Schöne Texte. Toll. Wladimir Kaminer: Die Legende vom Goldenen BrötchenWenn feine Literatur, dann darf auch … Weiterlesen Lass mal netzwerken – Links vom 28.05.2014

Lass mal netzwerken – Links vom 08.02.14

600 ungelesene Feeds. Der Finger kreist über dem „Alle als gelesen markieren“-Button und drückt ihn doch nicht. Info-Apokalypse. Zu viel zu lesen. Viel zu wenig Zeit. Will sagen: Ich hänge hinterher, aber ich kämpfe – von Pfeilen durchbohrt und Kugeln durchsiebt. So weit bin ich bislang gekommen: The Diary of Kitty Koma: Fünfzig Älter zu werden … Weiterlesen Lass mal netzwerken – Links vom 08.02.14

Ein Ruf wie ein Kotbeutel

Ab wann genau wurde es eigentlich peinlich, in Prenzlauer Berg zu wohnen? Wann ungefähr ist der Bezirk gekippt? Wann fing das an mit den Witzen auf den Partys? Schwabylon. Happy Hippo Bionadeland. Pregnant Hill. Dachgeschosshippies. Schnöselparadies. Bonzenghetto. Seit wann kann es sich sogar eine bräsige Wohnungsbaugesellschaft aus dem Märkischen Viertel leisten, diese Lachnummer von ehemaligem … Weiterlesen Ein Ruf wie ein Kotbeutel

Retrospektive: Einbrecher und Pillendieb

Ich bin einmal eingebrochen. In eine Wohnung. Und hab‘ was geklaut. Vorsätzlich. *ring* „Stevenson?“ „Alter, du musst kommen, Selena will sich umbringen.“ „Das will sie immer. Wo ist die Neuigkeit?“ „Diesmal isses ernst. Das Pillenglas ist weg.“ „Was für ein Pillenglas?“ „Sie hat die ganzen Jahre ihre Psychopharmadingsda gesammelt. Und alle anderen Pillen, die man … Weiterlesen Retrospektive: Einbrecher und Pillendieb

Das Phantom von Irrenhausen

Neulich in Irrenhausen um zwei Uhr nachts: (klingel) „Grmpf … Grummel … schnarch …“ (klingel) „What the fuck … “ (klingel) „So, jetzt reicht’s, jetzt hau ich dem Penner auf’s Maul. Wer klingelt? Was will der? Der weckt das Kind.“ Dort steht eine fette Frau in vergammelten Leggins. Offensichtlich betrunken. Verfickte Scheiße, eine Frau, die … Weiterlesen Das Phantom von Irrenhausen

Rückblick: Chaostage 1995

In Hannover brach mal der Bürgerkrieg aus. Für zwei Tage. Zwei Chaostage. Ich war selten so gespannt wie auf diese lange angekündigten wilden Tage in der langweiligsten und grauesten Stadt Deutschlands. Den Iro frisiert, Flensburgerflaschenverschlüsse an die verrotteten Kampfstiefel geknotet, Bierkästen in den Kofferraum gepackt und die alte schrottreife Karre auf die Autobahn nach Hannover … Weiterlesen Rückblick: Chaostage 1995

Ooops we’ll do it again: Ziehen wir Vattenfall den Stecker

Es gibt viele Vorgänge in der Politik, die mich fassungslos zurücklassen, zum Beispiel der hier: Da verscheuert der Senat der Hauptstadt die Hälfte seiner Wasserbetriebe an einen Stromkonzern (!), vereinbart mit diesem ohne Not vertraglich eine Gewinngarantie, verkauft dies als Effizienzmaßnahme und erreicht damit die bundesweit nahezu höchsten Wasserpreise in der mit Abstand ärmsten Großstadt … Weiterlesen Ooops we’ll do it again: Ziehen wir Vattenfall den Stecker

Nein danke, ich wähle euch nicht

„Wenn ein so gewaltiger Lebensbereich wie die Wirtschaft, die noch dazu viele weitere Lebensbereiche tyrannisch bestimmt, der gesellschaftlichen Gestaltungskraft entzogen wird, ist auch die Demokratie sinnlos. Eine Demokratie, die sich darauf beschränkt, Rauchverbote in Gaststätten zu erlassen oder die Helmpflicht von Radfahrern zu diskutieren, also dem gegenseitigen Gängelungsverhalten der Bürger nachzugeben, aber die eine große … Weiterlesen Nein danke, ich wähle euch nicht

Regierung tritt zurück – Freiheit statt Angst erfolgreich!

Nein, die Regierung tritt nicht zurück, zumindest nicht wegen der „Freiheit statt Angst„-Demo. Leider. Denn eigentlich müsste sie es. Eine Regierung, die es wissentlich zulässt, dass die eigenen Bürger von einer fremden Macht systematisch ausspioniert werden, müsste eigentlich aus dem Amt gejagt werden. Sie ist nicht mehr tragbar, denn sie verrät ihre eigenen Bürger. Ich … Weiterlesen Regierung tritt zurück – Freiheit statt Angst erfolgreich!

Wok-Show

Im nördlichen Prenzlauer Berg gibt es die besten Dumplings, die mir bisher untergekommen sind. Ich sage zu den Dingern auch nicht Jaiozi wie die Pseudo-Weltenbummler, die sich ihr wichtiges Angeberwissen wahrscheinlich bei Wikipedia angelesen haben und Sätze raushauen wie: „Also so authentisch wie in Jiangsu, Guangdong und HongKongPfui können Jaioziiii in Deutschland ja gar nicht … Weiterlesen Wok-Show

Schwaben-Hass. Mobscene

Ein Zottelbart regt sich medienwirksam über banale Brötchen auf und plötzlich gibt es eine bundesweite Debatte über Gentrifzierung in Prenzlauer Berg. Haha, jetzt wo diese nahezu abgeschlossen ist. Scherzkekse. Das kommt zum einen satte zehn Jahre zu spät, zum anderen ist der Aufhänger ein jämmerlicher Witz und diskreditiert durch seine Stumpfheit jede Kritik daran, dass … Weiterlesen Schwaben-Hass. Mobscene

Amazon

Amazon, Internetversand Amazon frisst sich durchs Internetgeschäft und das machen sie gut. Ich bin da Kunde. Ich kaufe da fast alles. Nicht unbedingt weil es dort immer am billigsten ist, aber die Abwicklung ist unproblematisch. Immer. Nie Probleme. Seit Jahren. Ungewöhnlich im Internet.   Es ist wohl Konzept, dass ein Kunde bei Amazon eine sehr … Weiterlesen Amazon

Kamps Backstube

Kamps Backstube, Bäcker, Prenzlauer Berg Die sogenannten „Aufbäcker“ an jeder Straßenecke, die nur noch die öden Fabrikteiglinge in den Ofen schmeißen und dann die Zeit stoppen, bis sie fertig sind, bevor sie zum Dumpingpreis verscheuert werden können, womit man hofft, die letzten verbliebenen Qualitätsbäcker im Bezirk wegdumpen zu können, haben mittlerweile fast so einen schlechten … Weiterlesen Kamps Backstube

Offenbach Stuben

Offenbach Stuben, mediterran, Prenzlauer Berg Die Offenbach Stuben sind der Nachfolger vom ehemaligen „Jacques Offenbach“, einem soliden, französisch angehauchten, teils mediterran ausgerichteten Lokals, in dem ich vor Jahren mal sehr gut, sehr fein, ganz toll gegessen habe. Irgendwann wechselte der Betreiber, nannte sich Offenbach Stuben, band sich an Groupon, was immer ein ganz schlechtes Zeichen … Weiterlesen Offenbach Stuben

Fellas

Fellas, österreichisch, Prenzlauer Berg Das Fellas ist eines der besseren Lokale der Gegend. Umso verwunderlicher, dass ich mal wieder alleine mittags hier sitze. Zur Stoßzeit. Um eins. Der vietnamesische Imbiss gegenüber platzt vor Gästen, hier sitze wieder nur ich. Um ein Mittagsmenu zu essen, das mit schlappen 7 bis 8 Euro zu Buche schlägt und … Weiterlesen Fellas