Gedankensudelei 03/19

Was mir aufgefallen ist: Sie tragen in Berlin wieder Buffalos. Das sind diese hässlichen Plateaumondschuhe mit den 8cm-Sohlen, mit denen sie aussehen wie orthopädisch verunstaltete Vollhonks und die ich irrigerweise seit Ende der 90er für ausgestorben hielt. Sie sind es nicht. Alles kommt wieder. In Berlin laufen sie jetzt wieder mit den Botten rum. Bald auch bei Ihnen. Jeder Scheiß kommt erst zu uns, dann zu Ihnen. Wait for it.

Das Wort „Aktivist“ ist für mich nun endgültig zum Schimpfwort mutiert. Die haben alle eine kapitale Vollmacke. Einer von denen drückte meinem kleinen Grundschüler eine als Zeitung aufgemachte Aufforderung zum Klimastreik in die Hand. Also quasi zum Schulschwänzen für diese bündnisgrüne Agenda, mit der wir seit ich zurückdenken kann aus allen medialen Rohren bombardiert werden. Schade mal wieder, dass ich nicht dabei war, sondern das zu Hause erfahren habe als das Ding aus der Schulmappe fiel. Ich hätte dem Typen gerne meine Ankündigung vorgetragen, dass ich ihm seinen Propagandapapierstapel in den Darm schiebe, wenn er seine Finger nicht von kleinen Kindern und meinem kleinen Kind im Speziellen lässt.

Es gibt in Berlin-Prenzlauer Berg Aktivisten, die setzen sich für den Erhalt alter brüchiger Gehwegplatten ein. Andere kämpfen für Gaslaternen. Und für ein idiotisches Karottenkuchenblödmüttercafé, das die Miete in diesem Biobonzenpuff von Stadtbezirk nicht mehr zahlen kann. Sogar dieses debile Halbhirntouristenkaraoke des mit Millionen mäandernden Leibern zugeschissenen Mauerparks ist jetzt etwas, für dessen Erhalt sich Aktivisten einsetzen. Wo bleibt die Rezession? Ihr seid alle zu satt.

Vorsorge gemacht. Der Urologe zog zufrieden seinen Finger aus meinem Darm, die Schwester die Kanüle aus der Vene und der Dermatologe hat selbst an meinen Eiern nichts entdeckt, das wuchern könnte. Ich habe somit leider immer noch keinen Krebs, auch wenn mir meine dummvegane Nachbarin schon vor Jahren prophezeite, dass ich welchen kriege werde, wenn ich weiterhin Steaks esse. Wahrscheinlich sorgt sie sich nicht um meine Gesundheit, sondern es stört sie, dass es die Hausverwaltung nicht stört, dass ich auf dem Balkon Steaks grille, deren Dunst auf ihren Balkon weht, auf dem sie dieses Jahr sicherlich wieder ihre warzigen Organic-Zucchini anbauen wird. Ich möchte eine große Zwille in ihrer Richtung platzieren, mit der ich kleine platzende Pestizidkugeln auf ihr Beet abschießen kann. Oder gleich abgebrannte Brennstäbe aus einem weißrussischen Kernkraftwerk. Oder ein Steak. Medium rare.

Die Frauenverherrlichung in Berlin gipfelte diesen Monat in den eigens zur Huldigung der privilegierten Hälfte der Bevölkerung eingerichteten Frauenfeiertag. Manch Mann im Borgwürfel, dem besten Arbeitsplatz des Universums und Füllhorn des Glücks, wollte blöd-naiv arbeiten kommen, weil Mann. Die Personaler haben ein paar Tage vor dem Heiligenfest jedoch ein Rundschreiben versandt, in dem sie ausdrücklich betont haben, dass der Feiertag auch für Angestellte zweiter Klasse gilt. Da sieht man, was noch alles geht. Auch wenn Männer arbeiten müssten und Frauen nicht, würde das ohne Proteste durchgehen. Die Jungs würden das hinnehmen.

Einige der neuen Privilegierten fühlen sich in ihrer neuen Rolle schon sehr wohl. „Sie können mir ja wenigstens am Frauentag mal den Sitzplatz anbieten…“ blafft mich eine mittelalte nichtschwangere Vettel ohne Gehbehinderung in der S-Bahn an. Hier bricht ein neuer Feudalismus derer Bahn, die sich des Rückenwinds bewusst sind. Die wissen, dass sie jetzt so auftreten können ohne dass sie jemand sanktioniert.

Ich bin nicht von meinem Sitz aufgestanden.

Das Prolatariat in Gestalt des Paketboten, der den verwöhnten Prenzlauer Berg-Frauen die Amazonbestellungen in die ausgebauten Dachgeschosse tragen muss, war am Tag danach nicht amüsiert: „Was für ein scheiß Feiertag. Drecks Rot-Rot-Grün. Wegen den Arschlöchern hab ich jetzt doppelt so viele Pakete heute. Danke auch.“

Sawsan Chebli, eine spitzengruppenalimentierte Staatssekretärin, die sich auch mit einem fünfstelligen Monatsgehalt für außerhalb von Twitter schwer meßbare Leistung munter als Opfer der hiesigen Verhältnisse verkauft, hat diesen Monat unter dem Flakfeuer großer Medienbegleitung die Berliner Tafel besucht. Keine Ahnung, was sie da gemacht hat, vermutlich ein Kind auf den Arm genommen und geknuddelt. Was Politiker so machen, wenn sie nicht gerade mein Geld verpulvern oder durch die Gegend opfern.

In den Opferkanon stimmte heuer auch meine Chefin auf einem der unzähligen Meetings im März ein. Schnief. Stand sie da vorne. Sie habe es sehr schwer. Als Frau. In Teilzeit. Und mit Home Office. Mit am Tisch saßen Männer, die auch unter Berücksichtigung aller Überstunden locker vierstellig im Monat weniger verdienen als sie und denen wie mit dickem Edding „Ich werde hier gerade derbe fett verarscht“ im Gesicht geschrieben stand. Merke: Opfer beginnt jetzt bereits in der Führungsebene. Aber nur wenn Sie eine Frau sind. Demnächst kommt wahrscheinlich noch Angela Merkel angeschissen und zieht die Opferkarte. Unterdrückt, geknechtet und versklavt wie sie ist.

Es kommt mir vor, als zählt das Herumopfern inzwischen zum guten Ton. Sie sind als Frau derzeit offenbar nicht vollständig, wenn Sie nicht auch Ihren Beitrag zum Opferdiskurs in möglichst aufgeregter Tonlage leisten können. Das ist wie „Hello, how are you“ bei den amerikanischen Gästen, die ich ab und im Borgwürfel herumführe. Die wollen gar nicht wissen wie es mir geht, ich bin denen scheißegal. How are you am Arsch. Eine Floskel. Und so ist es mit dem routinierten Herumopfern. Es ist nur eine Floskel. Gehört dazu. Für zwischendrin. Oder als Einleitung: „Oh was geht es mir schlecht, was ist die Gesellschaft unfair zu mir. Und nun zu Tagesordnungspunkt 1 …“

Rezession. Wo bleibst du? Du wirst gebraucht.

Auf der Playstation gespielt im März: Red Dead Redemption 2. Alle finden es geil, mich nervte es hart. Ein fürchterliches Spiel. Sie sterben wegen jedem Scheiß. Zwei Meter die Böschung runtergefallen. Tot. Gegen einen Baum geritten. Tot. Brücke. 5 Räuber. Peng Peng Peng Peng. Tot. Irgendein fetter chipsfressender flanellhemdtragender Programmierer mit fusseligem Bartflaum hat hier offenbar seinen ganzen Sadismus ausgelebt und findet es toll, mich zwangsweise unbewaffnet und ohne Pferd in Richtung Strawberry, einer Stadt, laufen zu lassen und kurz vorher fällt mich ein Puma von hinten an und tötet mich. Und ich hatte keine Waffen um irgendetwas dagegen zu tun. Und alles, was ich bis dahin an Fellen, Schmuck und anderen Kram zum Geldverdienen gesammelt habe, war weg. Yo. Danke, chipsfressender Flaumfettsack. Ich hasse dich.

Doch auch sonst nervt das Spiel. Dumme Story, nervige Charaktere, mein Held ist kein Held, sondern kriegt im Prinzip nur aufs Maul, muss immer wieder von supertoughen Westernfrauen (Gender Popender Ballyho, ihr superawaren Kotzkübel) gerettet werden und stirbt dazu noch einen superlangsamen völlig unheldenhaften Tuberkulosetod. Und weil das an Nerverei nicht reicht, muss ich den Honk alle Nase lang rasieren und ihm was zu essen geben. So wie dem Pferd. Das will auch andauernd einen Apfel. Oder eine Klettenwurzel. Oder Rote Beete. Die ich vorher suchen muss. Bin froh, dass mich das Spiel nicht auch noch ständig zum Pissen und Kacken in den Busch schickt.

Der Epilog setzt der Schmierscheiße noch die Krone auf: Sie geben dem neuen Hauptcharakter eine dauernörgelnde supernervende Frau zur Seite, die ihn mit twittereskem Getöse verlässt und erst zurück kommt als er ihr eine schöne große Farm gebaut hat. Doch selbst dann hört sie nicht auf zu nörgeln. Das ist zwar realistisch, aber für etwas, dass ich auch hier im wirklichen Leben alle Nase lang haben kann, 59,99 ausgeben zu müssen ist schon hart.

Und weil sie mich offenbar restlos verarschen wollen, kann ich diese Stresstulpe nicht nur nicht erschießen, sondern muss ihr auf einem See einen schmierigen Heiratsantrag machen. Seid ihr nass? Wer scriptet so einen Scheiß? 16 Semester Soziologie? P.S.-Ich-liebe-dich-Kuckerinnen? Die giggelnden Sekretärinnen bei uns im Borgwürfel? Ach egal, bei Amazon wieder verkloppt, den Scheiß und gut. Dafür hat das Spiel eine wunderschöne Grafik und man kann dem Helden eine Glatze rasieren lassen. Und ich kann jede Menge Tiere erschießen und häuten. Was toll ist. Tiere sind scheiße. Dennoch: Als Spiel ist Red Dead Redemption 2 die Enttäuschung des Jahres. Ich habe es nur durchgespielt, weil der dumme dicke Sadistenbartflaumprogrammierer mit den Chipsresten auf dem Flanellhemd nicht gewinnen darf.

In den letzten Wochen auf diesem belanglosen Blog am meisten geklickt, nämlich unfassbare 22 Mal, wurde der sehr persönliche Text über die Probleme, die Frauen so mit mir haben. Wahrscheinlich war das 22 Mal mein Therapeut. Er sagt, dass ich Fortschritte mache.

Ich habe gelesen: Vaterland. Ein scheiß Buch. Die Nazis haben den Krieg gewonnen und ein desillusionierter Polizist löst den Fall an einem Nazibonzen. Ich habe mich so grässlich gelangweilt, dass ich das Hörbuch dazu geladen und zum Einschlafen auf der Couch verwendet habe. Idee gut, aber grässlich fad. Überflüssig. Sinnlos. Boring. Kann ich nicht empfehlen.

Ich war diesen Monat wie folgt essen:

Abonim, asiatisch, Pankow: Sushi. So ziemlich das beste bisher. Besser geht kaum. Leider ist der Service schlumpfig. Ich hasse es, wenn ich eine Viertelstunde vor dem leergefressenen Teller sitze und das keinen interessiert. Nicht für den Preis. 3 Personen – 110 Euro. Aua.

Baraka, arabisch, Kreuzberg: Mach mir mal den Tisch voll mit Zeug. Klasse. Ganz groß. Alles sensationell. Nur der Wirt ist mir eine Spur zu wanzig. Er erklärt mich zu seinem besten Freund, drückt und knuddelt mich ganz fest, nimmt mir das Versprechen ab, bald wieder zu kommen und findet mich richtig gut. Natürlich macht er das nicht, weil ich so ein cooler Typ bin, sondern weil ich es war, der die Rechnung bezahlt hat. 8 Personen – 160 Euro. Trotz des Gewanzes: Gut günstig gegessen. Empfehlung.

Casalot, arabisch, Mitte: Nochmal Arabisch. Noch eine Klasse besser. Nicht so aufdringlich. Gehobener. Angenehm professionell. Natürlich auch teurer. 8 Personen – 280 Euro.

Das Pi, Pizza, Neukölln: Das Internet hat Pizza empfohlen, doch leider ist es nicht gut. Labberiger Boden, von belanglosem Tomatensud durchgesuppt, billig schmeckende Salami, sparsamster Mozzarella und kein einziges Basilikumblatt. Und dann dieses üble Kasernenhofgebrülle nach den Nummern der Bons. Das nicht gegebene Danke für das Trinkgeld ist der Arschtritt, den es braucht, damit ich dort bloß nie wieder esse. Hipstersprallos mögen solche Läden, in denen sie für ihr Geld so räudig wie auf einer Neuköllner Kackschule behandelt werden, ich hasse sie. Die Schulen und solche Läden.

Fleischerei Proske, deutsch, Treptow: Auf der Durchreise gewesen. Hunger bekommen. „Mittag’stisch“ (mit einem aus allen denkbaren Perspektiven sinnlosen Apostroph) stand da auf der Markise. Auf dem Teller fand ich völlig zerkochten Brokkoli, traurige Kartoffeln und ein Klumpen fettes nicht minder zerkochtes Schweinefleisch, das jeden Nazi zum Islam konvertieren lassen würde. Unterirdisch. Dafür billig. Aber unterirdisch. Ich möchte dort nicht noch einmal essen.

Cho Dong, vietnamesisch, Friedrichshain: Bleiben wir bei traurig. Angestachelt von einem grundsätzlich sehr guten Fressblog habe ich in Friedrichshain die empfohlene Pho Bo gegessen. Ganz ehrlich, sie ist nichts besonderes und kein Stück so sensationell wie im Internet beschrieben. Fad eher. Langweilig. Komischer Laden sowieso. Eine Person kümmert sich um irgendwas um die 30 Gäste und das klappt alles gar nicht. Sie warten ewig auf die Menükarte, Sie warten ewig aufs Bestellen, aufs Essen und aufs Bezahlen sowieso. Öde. Ich saß locker eine Stunde dort und das nicht sehr bequem auf ganz kleinen komischen Holzhockern, die nicht dafür konzipiert sind, dass alles, was älter ist als ein Kleinkind, länger als zehn Minuten darauf sitzt. Vietnamesisch esse ich dann doch lieber in der Hasenheide beim kleinen Hasen oder im HamyCafe. Besser. Bequemer. Netter. Schneller.

Hangmee, laotisch-thailändisch, Friedrichshain: Zwangläufig ist es so, dass je älter ich werde, desto weniger Neues gibt es, desto weniger kann ich überrascht werden, desto weniger beigeisterungsfähig werde ich für irgendwas, Essen, Events, Beziehungen, Sex, egal was. Hier ist es nun endlich einmal wieder geschehen, empfohlen von hier und hier: Großartige kleine Gerichte, jedes eine runde perfekte Sache. Stark. Fünf Personen – 70 Euro. Läuft.

Barettino, italienisch, Neukölln: Ungewollt in einem dieser hippen englischsprachigen Sperrmüllcafés für die Blase der blöden Berliner Bohème gelandet. Barettino. Das Lokal ist zum Bersten vollgestopft mit Leuten, mit denen ich nicht gerne im Lokal sitze: Viel zu laute Frauen, die sich mit nöligem Tonfall über die Verhältnisse beschweren, und dürre bärtige Vollidioten, die auch 2019 noch stundenlang bewegungslos vor aufgeklappten Notebooks und kalt gewordenen Milchkaffees sitzen. Arme Sonnenallee. Dann lieber die Geldwäschedönerbutzen und Brautläden der Clans. Prenzlauer Berg beginnt mit einem Laden wie diesem. Dafür ist das Essen gut. Dauert aber enorm lange. Und an der Wand hängt ein Schild: „Sit down and relax. We offer full service.“ Nur kommt keiner. Weder zum Bestellen noch zum Kassieren. Nochmal: Essen großartig, danke dafür, aber mir sind diese Schlumpfcafés immer schon zu schlumpfig. Und zu feminin. Morgen doch besser wieder zum Araber.

Gesoffen habe ich unter anderem hier: Hugo Ball am S-Bahnhof Sonnenallee. Nein, nein und nein. Das passt nicht. Erst recht nicht im Dunstkreis der Sonnenallee gleich nochmal so ein Prenzlauer Berg-Ding. Flammkuchen, stakkatoschnatternde Mütter, ein schreiendes Baby, wichtigtuende Touristen. Vollbärte. Und das Lokal vergurkt erst meine Reservierung und kackt mich dann per SMS an, dass ich die Reservierung nicht abgesagt habe. Nein, wirklich nicht. Das ganze Ding nervt mich sehr hart. Ich fahre doch nicht nach Neukölln, um dort ein dummes klischeeschwitzendes Abziehbild von Prenzlauer Berg zu haben. Armes Neukölln. So geht es los. Früher schön ehrlich verratzt, dann kommt plötzlich der Flammkuchen, und mit ihm die Mütter, die Zimt-Woccochinos, vegane Bagels, die erste Kaffeerösterei, Kinderspielecke, Bastelnachmittag, Mareikes Karottenkuchenladen, Yoga, Sharing Offices mit bärtigen Vollhonkpapas vor aufgeklappten Notebooks, superkorrekte feministische Awarenessblogger, die erste Elterndemo für oder gegen irgendwas, evangelische Privatschulen, Sri Chinmoy, Fietsfabriek Lastenfahrräder, mit dem sie die Fußgänger vom Bürgersteig fegen, Mülltrennung, Plastiktütenverbot, Montessori, Greta-Thunberg-Fanclubs vor den Schulen, ausgebaute Dachgeschosse mit 150 qm und Bündnis 90/Die Grünen bei 35% in den Umfragen. Willkommen in der Bioschnöselhölle. Dann lieber gleich das Original.

Fürchterlichste Begegnung des Monats: Gina-Lisa Lohfink mit riesiger Hornissensonnenbrille im Lidl. Oder es war eine andere kaputtoperierte Silikontittenbotoxqueen. Egal. Ein gruseliger Anblick. Eine eingefrorene Plastikfratze wie aus einem Horrorfilm. Meine Güte, da sind doch auch Kinder im Lidl. Unverantwortlich.

In der Berliner S-Bahn sitzen auch Kinder. Und vor ein paar Tagen fuhr mit mir und dem Kind ein Penner, der mit freigelegtem Arsch in Richtung Publikum auf einem der Sitze lag. Er hatte Kacke an den Arschbacken. So eine Schliere quer rüber. Über die Kimme. Fast schon Kunst. Komischerweise stank er nicht. Lag möglicherweise an meinem Schnupfen.

Mehr war nicht.