Lass mal Fahrradterroristen trollen

Neulich auf der Laufrunde Höhe Bernauer Straße:

„Du läufst auf dem Fahrradweg!“

„Wäh?“

„Geh vom Fahrradweg runter, du darfst hier nicht laufen!“

„Gnihihihi.“

„Was gibt’s denn da zu lachen? Du läufst auf dem Fahrradweg!“

„Muhuhuhuhuhahahaha! Ein Radfahrer faselt was von Verkehrsregeln. Muhuhahaha! Ein Radfahrer! Ausgerechnet. Das ist zu gut. Ganz groß. Aua. Mein Bauch.“

„Was soll das?“

„Pfffffffrrrrrrzzz. Gnihihihi.“

„Du stehst auf dem Fahrradweg! Geh da runter! Und hör auf zu lachen!“

„Bruhahahahaha! Hören Sie auf! Ich kann nicht mehr. Mein Bauch! Ich platze! Der entrüstete Radfahrer! Will Regeln durchsetzen! Das ist zu geil! Hammer! Wuhahahaha! Ein Fahrradfahrer! Wie absurd. Knaller!“

„Ich zeig‘ dich an.“

„Jaaaa bitte, zeigen Sie mich an, dann hat das ganze Revier an der Eberswalder was zu lachen … buhu … bitte, gehen Sie schon, nur Mut, da hinten ist die Bullenwache …. gnihihi … pfffff … hahahaha … Verkehrsregeln … ein Radfahrer … ein Exponent aus der Rotte der asozialsten Pestbeulen des Berliner Straßenverkehrs mit einem kunterbunten Vollidiotenstahlhelm auf dem Kopf möchte gerne, dass ich Regeln einhalte … ein Fahrradfahrer … einer von denen, die sogar Kinder auf dem Bürgersteig umnieten … Jogger an Häuserecken … Rentner an Zebrastreifen … gerne mit Kuhfängerkisten vorne dran … empört sich … kommt mit Regeln angeschissen … ausgerechnet …. ich kann nicht mehr, meine Nerven, meine Nieren, meine Milz, mein Hirn, ich platze, Berlin Berlin, diese Leute, wo kommen die nur alle immer her … wer importiert die alle … und wie viele kommen noch …“

“ … Polizei … “

„Hihihi. Danke, nun ist gut, Sie sind der Hammer, großartig, besser kann der Tag nicht mehr werden, spitze, ehrlich, aber ich muss jetzt weiter. Tschüssikowski. Und immer schön auf die Laster achten. Sonst Matsch auf Teer, Sie wissen ja. Küsschen.“

(und ab)