Magdeburger Momente

Es dürfte wenig Deprimierenderes geben als Magdeburg im Regen. Leipzig im Regen vielleicht. Dresden. Berlin. Ueckermünde. Oder Eisenhüttenstadt. Sicherlich. Aber Magdeburg ist nah dran.

Schön, hier nicht zu wohnen.

Bei Check-in im Hotel wollen sie wieder einmal meine Nationalität wissen. Was ist das mit dieser Nationalitätensache immer? Ich bin kurz versucht, polnisch einzutragen, oder syrisch, um zu testen, ob ich dann noch tragbar bin. Aber dann wird es doch deutsch und mein Gegenüber nickt. Glück gehabt.

Der Hotelier fragt mich freundlich nach Frühstück. Als ich verneine, verdüstert sich seine Miene und er wird einsilbig. Morgen früh wird er mich noch einmal fragen. Und als ich noch einmal verneine, wird er mich ohne Verabschiedung wortlos stehen lassen. Magdeburg. Sie kompensieren die billigen Zimmer mit dem Essen. Es geht somit bares Geld den Bach runter, wenn Sie nicht frühstücken wollen. Und das weckt dann Zorn.

Dafür liegen Anspruch und Wirklichkeit meines Hotels Äonen auseinander.

Hygiene und Sauberkeit auf höchstem Niveau, schreiben sie. Respekt. Das ist eine Ansage.

Und das da ist meine Dusche:

Wäre ich einer dieser Pedanten bei Holidaycheck oder irgendeinem anderen Kleingeisterportal, dann würde ich jetzt aber. Würde ich. Aber jetzt. Hallo. Dampf. Ab. Lassen. Aber mal richtig. Zack 1 Stern aus dem Holster. Peng. Da hastes. Das Bewertungsportal als Ventil des Kleinbürgers. Aber sicher. Ich habe selbst jahrelang alle möglichen Dinge beschrieben und bewertet. Ich war der größte Kleinbürger aller Zeiten. Und andere Kleinbürger haben bunte Buttons für mich gedrückt.

Magdeburg ist Ödnis. Hier. Das nennen sie Innenstadt. Tot. Töter. Magdeburg an einem Freitag.

Die Wüste stirbt im Tanz des ewigen Nichts. Selbst an den vermeintlich touristischen Hotspots. Ein Wegweiser weist zu Orten, an denen mehr los sein dürfte. Le Havre. Sarajewo. Selbst Braunschweig. Obwohl, nein, nicht Braunschweig. Braunschweig gibt es gar nicht. Braunschweig ist ein Irrtum.

Wenigstens hat Stalin ein paar Zuckerstangenbauten backen lassen. Zuckerwattenbäckerhäuschen. Zuckerstreuselwattenbackwerk. Ach egal.

Fad. Fader. Magdeburg. Nichts zu sehen. Nur ein Fahrrad. Rechts sehen Sie zudem den Teil eines dieser zum in die Elbe springen kitschigen Hundertwasserhäuser, die sie hier als Attraktion verkaufen.

Feuerwasserzucker. Hundertzuckerbäckerbaiserrolle. Hundewasserauslaufgebiet. Fotografier ich nicht. Jeder Idiot fotografiert das Hundertwasserhaus. So wie den belanglosen Dom, den fotografiert auch jeder, weil es sonst nichts gibt, bei dem nicht gleich die Kameralinse in suizidaler Absicht in den nächsten Gulli springt. Ich nicht. Ich fotografiere den Scheiß nicht. Kein Bock. Nicht mal ein bisschen? Nein? Doch. Bitte sehr. Mehr kann ich nicht bringen ohne mich zwanghaft ritzen zu wollen:

Im Ernst. Das ist es. Das ist Magdeburg. Sie nennen diesen Landstrich Landeshauptstadt.

Es könnte auch Pjöngjang sein, ich würde den Unterschied in der schieren Optik nicht bemerken. Außer vielleicht, dass die örtlichen Bullen andere Uniformen haben. Und dass Sie Witze über die Merkel machen können ohne dass die Merkel Sie von Bullen mit lustigen Uniformen erschießen lässt. Oder vor Gericht zerrt. Wobei, Pjöngjang wirkt auf Fotos immer noch bunter als dieses Magdeburg, bei dessen Fassadengestaltung sie sich in etwa am heutigen Regenwetter orientiert haben. Gemein ist beiden Orten auf jeden Fall diese konsequente Vorliebe für rechte Winkel. Klare Linien. Glatte Flächen. Kuben. Quader. Kein Schnickschnack abseits von Friedrich Hundertwassers architektonischem Ejakulat.

Vermutlich ist in Pjöngjang auch mehr los als hier. Das dürfte jedoch für fast alle Orte der Welt gelten. Ich kann beim besten Willen nichts anderes zeigen als immer diese gespenstische Leere und diesen weiten ausladenden Raum.

MD. Das große Nichts.

Diese Steppe hier nennen sie Universitätsplatz. Sie zelebrieren damit eine stadtplanerische Kunstform, angelehnt an eine Groteske. Denn nichts erscheint im Moment ferner als studentisches Leben. Und nochmal: Heute ist Freitag. Where is the party?

Magdeburg. Es muss schlimm sein, hier die Jugend zu verbringen. Oder zu studieren, wenn Sie wegen Ihres beschissenen Abiturs keine andere Uni zwischen Grosny und Archangelsk genommen hat.

Aber einen Spitzenhumor haben sie hier.

Geilo. Der alte Duschlampenwitz hat überlebt. Haha. Ich kugelfisch mich rund.

Magdeburg ist nicht nur in jeder Hinsicht, sondern vor allem verkehrsmäßig unerträglich, denn die Horden freundlicher Radfahrer machen mich fertig. Sie halten bei Rot an (!), so dass ich an meiner grünen Fußgängerampel orientierungslos auf der Straße herumstehe und warte, dass sie an mir vorbei rasen. Was sie nicht tun. Nicht tun! Die Assis. Unberechenbar, dieses Volk. Kann mich nicht wenigstens einer mal touchieren? Ein bisschen wenigstens? Oder eine Frontalkollision antäuschen und dann vollbremsen? Bitte. Ich bin aus Berlin. Ich komme mit dieser verschissenen Rücksicht nicht klar.

Ich beschließe, um wenigstens mal ein paar lebendige Menschen abseits dieser absurd überdimensionierten Plakatwerbungen für Strumpfhosen im Stadtbild zu sehen, zu McDonalds zu gehen. McDonalds ist überall im Osten der Treffpunkt meiner Zielgruppe. Dumme Teenager. Dumme Blondinen. Dumme Drei-verschiedene-Farben-in-den-Haaren-Träger mit ganz viel Kaugummiautomatenblech um die Fresse. Und Nazikinder mit Schwarz-rot-gold-Hosenträgern. Der Querschnitt. Das was da nachkommt. Diese bildungsresistente Gemengenlage zwischen Dagi Bee, Chicken McNuggets und AfD. Und da sitzen sie auch schon, die ersten verstrahlten Kinder. Sie haben quer übers Gesicht „Abi 16“ geschrieben und feiern offenbar ihren nutzlosen Abschluss, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Abitur außerhalb von Sachsen-Anhalt überhaupt nicht anerkannt wird. Auf jeden Fall Bayern lässt Sie mit diesem Stück Papier von hier bestimmt auf keine Universität. Zumindest wäre es vernünftig, wenn es so wäre. Vernünftig für Bayern.

An der Theke des McDonalds blökt die Blökende und reißt mich aus meinen Gedanken: „WO ISSN MEIN NEUNA?? MEIN NEUNA? WO BLEIBT DER SCHEISS NEUNA MANN? WAS ISSN DA SO SCHWEA???!!“ Sie meint die Chicken McNuggets, die so lange brauchen, dass der Big Mac kalt wird und sie ihn mir austauschen müssen. Winkt doch mal, Abiturienten. Hier ist eure Zukunft. Beim Neuna. Oder draußen beim Baumarkt. Matratzen Concord. Oder einfach nur die Araltankstelle kurz vor der Auffahrt zur A2.

Und weil es immer so irre beliebt ist, hier etwas Antifa-Content. Sie haben hier in Magdeburg die richtigen Farben für die Fahnen genommen. Schwarz auf schwarz. Sehr gut. Ich freue mich immer. Es ist so selten.

Kurze Durchsage: Die Tram 9 fährt nach Reform.

Das ist auch dringend notwendig wie mir scheint. Deucht. Dünkt. Zeit für Brunnencontent.

Sie haben in Magdeburg geschätzte 15.000 Brunnen in der Innenstadt. Und alle sind in Betrieb. Schöne Grüße an die zerkackten und runtergefickten Schulen von Bochum, Recklinghausen und Herne. Gelsenkirchen. Duisburg. Witten. Danke für den Soli. So ein paar Jahrzehnte möchten wir den schon noch haben. Oder am besten für immer. Geht das? Danke.

Raaaaaaah! Da isser! Sri Chinmoy. Der Horrorpate aus Prenzlauer Berg. Das Grauen aus der Gruft. Er grinst jetzt Magdeburg in die Besinnungslosigkeit. Und womöglich bald schon Halberstadt. Wer hält ihn auf?

Und natürlich veranstalten sie auch hier eine unvermeidliche Böhse Onkelz-Party. Heuer mit Grober Knüppel. Leider muss ich weg. Fotos von unverständlichen Schablonentags machen.

Nachholbedarf hat Magdeburg beim Marketing. Es kommt ganz tapsig und auf so vielen Ebenen unfreiwillig komisch daher:

Ja doch. Ihr habt gewonnen. Hier. Icke. Her mit dem Mückenschutz. Ich will keine Elefanten in meiner Wohnung. Verdammt nochmal, immer kriegen sie mich so. Sie drohen mit Elefanten. Ja, danke schön. Mein wunder Punkt. Diese Elefantenphobie. Diese Furcht, plötzlich einen Elefanten in der Wohnung zu haben. Hey Kunde, auf ein Wort, kauf‘ mein Produkt oder ein Elefant erscheint in deinem Flur. Super. Vielen Dank. Jetzt habe ich Mückenschutz, der stinkt wie Affenpisse.

Nein, habe ich nicht. Ich weiß nicht mal wie Affenpisse riecht.

Pause. Ruhe. Kuchen wäre gut. Torte. Mit Kaffee. Wo denn nur? Ah, bitte sehr, kein Text ohne nuttige Schleichwerbung: Ausgezeichneten Kaffee und hervorragende Torten bekommen Sie im Kaffeehaus Köhler in der Leiterstraße.

Doch ich bekomme keine Ruhe. Es ist wie immer: Ich setze mich einfach irgendwo hin und schon bekomme ich Unsinn ins Ohr geblasen. Neben mir schnöselt eine Oma vor sich hin und belästigt den Service. Ich bin ja vom Fach, leitet sie ihre Gardinenpredigt ein. Die Torten in der Vitrine sind unvorteilhaft angerichtet. Und Servieren bitte immer von rechts. Und in dem Zupfkuchen waren zu wenige Schokoladeninseln. Sie ist ja vom Fach. Man möge es ihr nachsehen. Sie kann nichts anderes. Und der Service schaut, als könne der für diese Untote zuständige Seniorenstift nicht weit genug draußen Richtung Elbe stehen. Am besten auf einer Elbinsel. Ohne Fährverbindung. Oder gleich unter Wasser. Mit Betonpollern beschwert.

Aber sie hat nicht zwingend Unrecht, die gruftige Oma, denn besonders geschäftstüchtig sind sie hier nicht. Ich sitze eine halbe Stunde vor einem leergefressenen Teller und einer ausgesoffenen Tasse Kaffee und lausche der dümmlichen Oma hirnlos alleine vor sich hinplappern, ohne dass mich jemand fragt, ob ich noch was will. Oder auch nur den Mist wegräumt. Ich wollte noch mehr Kaffee. Und vielleicht ein Pralinchen. Aber so wurde das nix.

Es gibt im Übrigen was richtig Geiles an Magdeburg, so was richtig Geiles: Sie haben keine Gentrifizierung. Watch this:

Valla Alder, schwer zu verdauen: Hier werden Sie als Mieter umworben. Mit Incentives. Netflix. Highspeed-fucking-Internet. Und sogar der Zoo! Alles drin. Eat this, Eigenheimreservat Prenzlauer Berg. Und überhaupt habe ich bisher nicht einen Bioladen gesehen.

Einatmen. Ausatmen. Ich versuche in jeder Stadt, in der ich bin, den Atem des Orts zu erfassen. Den Ort zu spüren. In die Lunge zu holen. Zu riechen. Ich habe schon mal ehrliche Arbeit gerochen. Fleiß. Aufrichtigkeit. Lebenskunst. Calvinistische Strenge. Laissez-faire. Oder Sex. In Barcelona. Barcelona ist wie Sex.

Magdeburg riecht nach Bier. Viele haben eines in der Hand. Sehr viele. Prozentual noch mehr als in Berlin. Gerne auch die guten alten Literdosen Faxe. Es ist Freitag Nachmittag. Wann ein Bier trinken wenn nicht jetzt. Bier an Bier. Trifft noch mehr Bier. Studenten. Der Suffadel von der Kackdönerbutze. Aber auch dicke Frauen in quietschbunten Leggins mit schaufelradgroßen Fingernägeln an den Pranken, die einen Kinderwagen schieben, tragen ein Bier mit sich herum. Gulp Gulp, ich brauch‘ auch eines, also gehe ich zu Edeka.

Sie haben hier kein Tannenzäpfle. Astra auch nicht. Dafür jede Menge Craft Beer Hype Fakescheiß der großen Brauereikonzerne. Okay. Hilft ja nix.

Phänomen: Kaum halte ich das Wegbier in der Hand, scheine ich akzeptiert. Aufgenommen. Ein Fahrradfahrer nickt mir zu. Danach ein Kinderfaschogesicht. Wohlwollend. Kumpelhaft. Was ist da los? Verbrüdern die sich etwa übers Bier?

Nach dem Bier und vier Dosen Jacky Cola on top bin ich so blau, ich könnte glatt eine Revisionstreppe betreten.

So. Das war es nun wirklich. Mehr ist da beim besten Willen nicht. Das ist Magdeburg. Im Ergebnis eine fast schmerzhaft öde Stadt. Dass hier so viele AfD wählen wirkt mir fast wie ein Akt der Notwehr. Sie wollen offenbar wenigstens etwas Stunk machen, wenn schon ganze Hunderudel hier begraben liegen.

Ich bin eigentlich nur der Musik wegen hier.

Stürme. ben rackeN. Lamplighters. Punk. Schnell, hart, kompromisslos. Und richtig gut. Vor allem ben rackeN gehen live ab, dass die Schneidezähne schon vor dem Pogo freiwillig abbrechen. Sowieso bringen sie hier in diesem Jugendzentrum den Pogo in selten erlebter Härte. Hut ab. Wenn Sie nicht austeilen, werden Sie einstecken. Und wie. Irgendwas ist mit meinem Knie. Es knackst jetzt beim Treppensteigen.

Dieses Jugendzentrum, in dem sie aufspielen, die Alte Bude, ist topsaniert. Alles neu. Hier hat jemand viel Geld in die Hand genommen. Die Terrasse akkurat, neue Lampen, Türen, glasverkleidete Fassade, makellose Theke, nagelneues Spülbecken, das hier ist alles, nur kein Punkrock. Ich finde, dass Konzerte in besetzten Häusern grundsätzlich einen feineren Flair haben als in diesen legalisierten, staatssattsubventionierten Jugendzentren, aber das ist nur die Meinung von jemandem, der in der 90ern 16 gewesen ist und gerade mal ein Haus besetzt hat. Na wenigstens haben sie hier Astra als Hausmarke. Kein fritz kola. Kein handgeschöpftes Craft Beer irgendeines Loft-Hipsters. Und erst recht keine Proviant-Limo.

Dafür treffe ich auf Tim. Tim ist megaeinsam. Und Tim labert mich voll. Natürlich. Sie haben ein Problem? Sprechen Sie mich an. Ich bin Ihr Mann. Ich bin nur auf der Welt, um angesprochen zu werden. Dafür, dass Sie mir Dinge erzählen. Üsch bün Johrgang 75. Oje, ein Vierzigjähriger. Die Diagnose leuchtet aus seinem Gesicht, noch bevor er sie ausspricht. Lebenskrise. Jobloch. Nix Bleibendes geschaffen und trotzdem schon 40. Er bejammert diesen Umstand, während ich überlege, dass ich die Knisterkugeln von meinem Kind hätte mitnehmen sollen. Für sein Bad in Selbstmitleid. Die knistern, platzen und machen das Wasser violett. Das heitert jeden auf.

Dann dreht er endgültig ab. Ich bin keen Nazi abo … oh nein! Das gibt’s doch nicht. Er ist einer von denen. Auf einem Punkkonzert. Und das mir. Das mit dem ‚keen Nazi abo‘ sagt er satte drei Mal. Das kann doch nicht euer Ernst sein, das ist doch eine Karikatur. Den hat mir jemand geschickt, um die Dinge auf die Spitze zu treiben. Drei Mal das Kein-Aber-Sprüchlein, nur um anzufügen, dass er es ein Unding findet, dass er in einer Zwei-Zimmer-Wohnung leben muss, während man für diese ganzen ‚Ausländo‘ ganze Blöcke saniert. Ich gebe routiniert zu Protokoll, dass ich das anders sehe und er wechselt schnell das Thema. Berlin. Berlin. Da geht’s gut ab, ne? Geht’s doch ab, ne? Ja. Jaja. Doch. Tut es.

(Mensch halt doch einfach mal die Fresse, die Band spielt)

Er will meine Telefonnummer. Er bekommt eine falsche. Mit Zahlendreher. Ich gebe den Tims dieser Welt immer Zahlendrehernummern. Ich bin der größte Zahlenverdreher des Universums. Denn Himmel bewahre wenn die am Ende noch anrufen und dann bei mir zuhause vor der Tür stehen. Will keiner haben. Denn sehen wir die Dinge doch mal realistisch: Für die meisten Auswärtsbekanntschaften sind wir Berliner sowieso nur billige potenzielle Pennplätze, ja sicher, das wissen wir doch, wir sind Berliner. Niemand mag uns um unser selbst wegen. Sie wollen alle nur unsere Couch.

Ich beschließe, den kleinen Kryptofaschoshitlord abzufüllen bis er sich verpisst. Oder einpennt. Oder kotzt. Oder alles zusammen. Sie haben hier Jägermeister für einen Euro. Sieben Stück und ich bin Tim los. Er sitzt jetzt auf einem Sofa und redet nicht mehr. Der Kopf hängt unmotiviert vornüber. Lange bringt er es nicht mehr. Das war es wert.

Doch der Frieden hält nicht, denn es kommt eine Frau: „Du siehst so traurig aus.“

„Bitte nicht“ sage ich nur.

Bitte nicht.

Später ist es 1:15 Uhr.

Es gibt nirgendwo mehr etwas zu essen in Magdeburg.