Sexistische Kacklimo

Ein dubioser Wächterrat beklebt seit Jahren quer durch die Stadt zu freizügige Werbung mit lustigen Aufklebern auf dem sprachlichen Niveau dieser immer noch schwer aktiven Güllepumpe Internet. Ich weiß manchmal gar nicht mehr, welchen Hintergrund so ein Tugendfuror hat. Protestantisch. Islamisch. Feministisch. Oder auch nur Tourette. Das lässt sich nur noch schwer auseinander halten.

Hier ein ganz übles Exemplar von völlig zu Recht gebusteter Werbung:

Wie Sie sehen, penetrieren hier zwei ziemlich dicke und nur unzureichend als Limonadenflaschen verbrämte Penisse (nur ohne Adern) gleichzeitig den Ausschnitt einer Brust. Gangbang-Tittenfick quasi. Und rechts und links und oben und überhaupt spritzt es, dass einem die Galle hochkommt. Ekelhaft. Da hilft auch der plakative Bio-Button nicht weiter. Und die provokant aufgedruckte „Gute Laune“ sowieso nicht, die eigentlich das Schlimmste am ganzen Plakat ist. Beim Penetrieren soll die Natur also gute Laune haben. Wie perfide. Sexistische Kacklimo. Arscharsch. Pimmel.