Lass mal netzwerken – Links vom 1. November 2014

Lesen Sie doch mal nebenan:

Lower Class MagazineKöln: „Hier marschiert der nationale Widerstand“
Das Schlimme sind nicht die Parolen. Oder die Klamotten. Oder die Glatzen. Oder diese blöde Band. Das gab es alles immer schon. Das Schlimme ist, dass sie sich offenbar einig geworden sind und dazu hat es einen gemeinsamen Feind (den Salafisten) gebraucht, einen, der Menschen bis in die bürgerliche Mitte Sympathie für jene empfinden lässt, die sich „endlich wehren“. Ich höre schon wieder die Sätze im Borgwürfel von ganz normalen Bürstenhaarschnittträgern: „Klar sind die Hools scheiße, aber wenigstens macht jemand mal was.“ Sie sehen, diese unterschwellige Erlösersehnsucht der Mittelschicht tritt momentan vergleichsweise deutlich hervor.
Beten Sie zu Gott, Buddha, Mariananda oder auch James Hetfield, dass es keinen größeren Anschlag der Gegenseite gibt. Sie werden dieses Land danach nicht wiedererkennen. Das hier in diesen Tagen war dann nur der Anfang.

netz-gegen-nazis.deHoGeSa: Vernetzung von Neonazis und Hooligans zu lange ignoriert

Interview mit der Initiative „Hooligans gegen Dummheit“:

Lower Class MagazineDämlich sind die, die dämliches tun

Und der offene Brief dazu, auch wenn die Adressaten ihn sicher nicht lesen werden, sondern nur wir, die wir wissen, wer und was sich da zusammenrottet:

Lower Class MagazineHört auf, so verdammt dämlich zu sein

Soweit zu den Kollegen Hools. Reicht auch.

LandLebenBlogHanka
Tod durch Erschießen. Im Odenwald pflegen sie ein Grab.

Wirre Welt BerlinGleich heul ich – ach, ich fang schon mal an …
Der sanftmütige Fürst von Prenzlauer Berg sperrt zu.

ExportabelWohnungsbau: in Berlin Luxus, in Nantes Standard
Wahre Worte, ein Exkurs in die französische Architekturphilosophie und ein neues Gebäude, das mir tatsächlich gefällt.

Digital DiaryNetz-Frust
Blogger-Blues. Ich glaube, da hilft wirklich nur Abschalten und Urlaub. Diese Müdigkeit kommt mir bekannt vor. Inzwischen überfällt sie mich reflexhaft, wenn wieder eine der Netzhysterien an mir vorbeirauscht („Ernstings Family hat ein rosa Kleid im Sortiment!! Die Schweine!!!111 Zeichnet die Petition!111elfelf11!!!“). Ich möchte dann immer spontan schlafen.
Früher habe ich CNN zum Einschlafen laufen lassen, dann eine Zeitlang Blue Moon auf Fritz – inzwischen überlege ich, ob ich Twitterhysterien vertonen lasse.

hafensonneHalbjahresjammern
Hier kommt jemand ungemein gut mit der Zeitumstellung klar. Beneidenswert. Ich brauche etwa eine Woche bis ich mich umgewöhnt habe. Mein Kind benötigt eine halbe Woche bis es nicht mehr zur Unzeit verwirrt vor meinem Bett steht.
Die Zeitumstellung ist ein typisches Beispiel für das Beharrungsvermögen von Bürokratie. Eine Regelung, die nachweislich keinen Sinn ergibt, aber reihenweise negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden eines nicht unerheblichen Teils der Bevölkerung hat, wird beibehalten, weil der bürokratische Aufwand, den Unsinn zu ändern, nicht mehr leistbar ist. Absurd ist gar kein Ausdruck.

sunflower22aDie elegante Heidi
Wissenswertes über ein in der Tat faszinierendes Bild, eine Hymne auf eine bemerkenswerte Frau und ein Hinweis auf ihr lesenswertes Blog: http://heidi-um-die-welt.com.

Kotzendes Einhorn10 Fakten über Zombies
Hey, muss man wissen. Damit man bei der Zombieapokalypse weiß, mit wem man es zu tun hat.

das kann ja heiter werdenUnser kleines Hausgespenst
Halloween ist zwar vorbei und ich habe gestern wieder bettelnde Kinder an meiner Wohnungstür mit schüsselweise prekärem Süßigkeitenabfall versorgt und das soll es wieder für ein Jahr gewesen sein, aber falls Sie Kinder haben, ist das Ding vielleicht auch das übrige Jahr was: Minimaler Aufwand – maximaler Effekt. Ich glaube, heute wird ein Basteltag.

Und zu Essen? Suppe, denn Suppen gehen immer, vor allem im Herbst und erst recht, wenn sie so appetitlich fotografiert sind wie hier:

Paprika meets KardamomSchlicht und hocharomatisch – Champignoncremesuppe