Especially for you Germans – Holidayhonk-Edition

Flashback. Eine Tempelanlage in Usbekistan.

Auftritt des Guides: I have somessing especially for you Germans. Come wiss me. You will like it. See:

(Anmerkung: Hier war ursprünglich eine Fernaufnahme von antiken asiatischen Sonnenrädern zu sehen. Da der Anwalt, der hier mitliest, dazu riet, das Foto zu löschen, ist es hier für Sie nicht mehr zu sehen. Die Sonnenräder sahen aus wie Hakenkreuze.)

I can’t see anything. What do you mean?

Look. Take a closer look. See? Like it? Wanna take a picture?

(Anmerkung: Hier war ursprünglich eine Nahaufnahme von antiken asiatischen Sonnenrädern zu sehen. Da der Anwalt, der hier mitliest, dazu riet, das Foto zu löschen, ist es hier für Sie nicht mehr zu sehen. Die Sonnenräder sahen aus wie Hakenkreuze.)

Grmpf. Ja, ich sehe die Dinger jetzt. You will like it. Spacko. Toll. Es verfolgt mich bis nach Zentralasien, der Scheiß. Ich überlege, mich spontan als Litauer oder Dreivierteltscheche aus dem Hultschiner Ländchen auszugeben und zu argumentieren, dass ich aus dieser Warte heraus nicht glaube, dass Deutsche Malereien wie diese hier heute noch gut finden, es sei denn, sie wohnen in Brandenburg. Oder Neubrandenburg.

Doch ich lasse es. Es hat keinen Sinn. Er würde es nicht verstehen. Er ist so stolz auf sein zielgruppenorientiertes Handeln, freut sich aufrichtig und denkt ernsthaft, dass er uns jetzt ziemlich glücklich gemacht hat. Hey, und Glück kostet in Usbekistan. Bares. Jaja. Heller. Pfennig. Som. Ist gut. Mach ich. Hier, nimm das. Es ist mir meinen Seelenfrieden wert. Ich muss hier nicht diskutieren. Ich bin im Urlaub. Sonnenräder my ass.

Honk. Especially for you Germans. You will like it. Was denkt der sich?

Wahrscheinlich nichts. Wie immer. Der Glückliche. Ich bin auch bald soweit und denke nicht mehr. Come wiss me. You will like it.

 


 

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