Lass mal netzwerken – Links vom 11.03.14

Gut eingeschenkte Links zum Dienstag. Am besten ausdrucken und mit in den Park nehmen. Weil die Sonne sich immer so im Display vom Pad spiegelt. Monsterwetter.

Brain.Fuck.Yourself.„Wenn kommt, kommt!“ (2): Damals im Ex-Job:Das Problemvolk und die Suchtis
Thorge setzt seine lesenswerte Serie fort. Kaputte, Honks und Spackos. Digger Alter Schwör.

GeschlechterallerleiWozu man Männer noch gebrauchen kann
Ganz angenehm, zwischendrin mal was positives über Männer zu lesen und wenn es nur eine solch pauschale Auflistung ist. Ich erwische mich inzwischen dabei, immer schnell weiter zu klicken, wenn das Thema Geschlechter irgendwo meinen Weg kreuzt, weil sowieso fast überall das Gleiche steht: Frauen, die geknechteten Wesen und Männer, die Nichtskönner und Drecksäue.
Die Diskussion unter dem Text kann man sich wie immer bei dem Thema schenken.

Alles EvolutionShittest
Jetzt weiß ich endlich wie der Scheiß heißt, den ich mein ganzes Leben permanent ignorieren muss. Shittest. Nervt wie Hulle.

TelepolisScholl-Latour: „Wir leben in einer Zeit der Massenverblödung“
Der alte Mann hat in vielen Dingen Recht, redet aber auch wieder ziemliches Blech. Das darf er. Charakterköpfe wie er werden diesem Land bald sehr fehlen. Dann haben wir nur noch glattgebügelte Sprechautomaten, die alle das Gleiche erzählen und niemandem wehtun.

Amélies BlogZwischen Kugelschreibern
Die ITB scheint mir eine sehr traurige Messe zu sein, aber immerhin darf man mit Kindern rein.

Irgendwas ist ja immer – ReloadedVor 10 Jahren – Teil 1
Alte, aber sehr schöne Geschichte über eine merkwürdige und merkwürdig faszinierende Frau. Je weniger jemand preisgibt, desto geheimnisvoller kommt er rüber. So ist das immer. Projektion. Vielleicht ist dieser Mensch ja einfach nur doof und lediglich der Spiegel dessen, was sich seine Gegenüber so alles wünschen. Oder auch nicht.

Urbanshit“Je mehr Menschen gegen die allgegenwärtigen Werbebotschaften und die Verbotsschilderfetischistenlobby antreten, desto besser”
Ein Beispiel dafür, dass es manchmal besser ist, nichts zu sagen. Barbara geistert mit ihren witzigen und frechen Plakaten schon seit ein paar Wochen durch die Blogs in meinem Reader. Jetzt gibt es ein kurzes und erstaunlich substanzloses Interview mit ihr. Das Beste daran bleiben die Plakate, die es hier noch einmal in der Übersicht gibt.

Zurück auf LosHeimsuchung
Frau Winnemuth bloggt nicht mehr. In den Kommentaren sind einige Statements zu lesen, die vielleicht ihren Teil zu dem Entschluss beigetragen haben mögen. Enttäuschte Leser teilen dort mit, dass sie sich in letzter Zeit nicht mehr angemessen unterhalten gefühlt haben, fast so, als hätten sie für den Blog bezahlt und sind nun mit der versprochenen Gegenleistung nicht zufrieden. Derlei ist mir auch schon in den Kommentaren anderer Blogs aufgefallen. Ich glaube, Blogger sollten das ignorieren. Es führt zu nichts.

Prenzlberger StimmePankow ist Spitze: Im Wohnungsbau, bei Mietpreisen und im “Verdrängen” von sozial Schwachen
Eine Überraschung ist das ja nun nicht, wobei das hauptsächlich dem Pankower Ortsteil Prenzlauer Berg zu verdanken sein dürfte. Aber auch Weißensee und Pankow selbst holen auf. Ich glaube nicht, dass der Entwicklung nach Jahren des wahlweisen Nichtstuns bzw. Förderns dieser Entwicklung noch etwas Wirksames entgegengesetzt werden kann. Bleibt nur Wegziehen.

Zeit für einen Kuchen:

bella kochtApfelkuchen mit Muskat und Vanillecreme