Note on a Bulli – Arschlöcher on tour

Berlin, Berlin, ich versteh‘ es manchmal nicht. Da steht ein schäbiger Bulli in der Landschaft herum und dann das. Man tritt nochmal drauf. Macht noch ein wenig mehr kaputt, schleift das Drecksding noch ein bisschen, das Drecksding, das sich die Besitzerin wahrscheinlich vom Munde abspart, damit sie überhaupt mobil ist.

Neben dem Bulli steht ein SUV. Ein nagelneuer dicker Audi. Unangerührt. Das trauen sie sich wieder nicht. Wegfahrsperre. Alarmsirene. Kamera. Diebstahlmelder. GPS-Tracker. Polizei. Da hat man Respekt vor. Aber so ein alter gammliger Bulli, der geht immer. Aufmachen, kurzschließen, um den Block fahren, irgendwo abstellen, wahrscheinlich nochmal kurz aufs Polster pissen, rumscratchen oder ein bissken Farbe versprühen. Ist ja nur eine alte gammlige Karre von jemandem, der sich keine Wegfahrsperre, keine Alarmanlage, Kamera, Diebstahlmelder, GPS-Tracker, Polizei leisten kann. Und eine Versicherung wohl auch nicht mehr.

Arschlöcher. Immer nach unten treten. Verdorben. Verroht. Kinder der Zeit. Welches Kackloch hat euch nur in die Welt geschissen?

 

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