S-Bahn-Propagandaoffensive

Was macht ein kaputtgespartes Unternehmen, das es keinen Tag ohne massive Zugausfälle schafft, seine Beförderungsfälle in fahrenden Konservendosen zusammenquetscht und in seiner Reputation inzwischen nur noch knapp über Tebartz-van Elst und Boris Becker rangiert? Es investiert natürlich nicht in mehr Service, mehr Fahrzeuge, mehr Personal oder senkt gar die Preise, sondern jagt einen Haufen Billiglöhner und Studenten über die Bahnsteige, die Propagandazettel für das Jahresabo verteilen. Was soll ich dazu noch sagen? Der rollende Comical Ali lernt es nicht.

Ehrlich, wann haben wir eigentlich angefangen, uns an diese Zustände zu gewöhnen?

Das Wasser haben wir den Zockern weggenommen. Das mit dem Stromnetz haben wir vorerst verkackt. Vielleicht klappt es mit dem hier: S-Bahn-Tisch.

 


 

 

1559195772991929555331264679774-11796574242704199293.jpg