90 Euro – kurze Durchsage

Jetzt habe ich auch eines bekommen, so ein Angebot an Blogger, über eine Sache zu bloggen und einen Gegenwert dafür zu erhalten.

Ich finde es immer ein wenig affig, wenn Blogger so etwas mit dem Duktus der Empörung öffentlich machen, als hätte man ihnen vorgeschlagen, sich auf einer Bühne auszuziehen. Dabei sind sie insgeheim geschmeichelt.

Ich finde das keinen Grund zur Panik. Das ist ganz normale Praxis. Einer hat ein wenig Reichweite, ein anderer will das nutzen. Promotion halt. Productplacement. Take it or leave it. Es soll Modeblogger geben, die ihr gesamtes Auskommen damit bestreiten, was für mich okay ist, wenn man das transparent macht und der Leser weiß, woran er ist.

Ich habe auch keine Ahnung davon, ob und unter welchen Umständen es tragfähig ist, Blogs zu monetarisieren, ich kenne mich damit nicht aus, aber ich muss und will mit diesem Blog kein Geld verdienen, insofern gibt es hier keine Flattrbuttons, keine Kontonummer und natürlich auch keine gekauften Blogposts.

Ich nehme das zum Anlass für ein kurzes Statement, da ich hier immer mal wieder Restaurants und Veranstaltungen bespreche und das auch häufig positiv: Ich bezahle meine Rechnungen immer selber und habe rein gar keine Vorteile von einer positiven Erwähnung hier. Ich mach‘ das nur, weil ich eine Sache gut finde. Kein Scheiß.

So, genug Nabelschau. Mir liegt das nicht. Pack jetzt die Plauze wieder ein und blogge, Blogger…

 

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