weinen

Was für eine Kackwerbung. Fuck you. Ich weine, wann ich will. Ich weine

  • am Schluss von Dead Poets Society
  • gemeinsam mit den Hobbits, wenn der Balrog Gandalf in den Abgrund reißt
  • mit Gänsehaut bis zum Arsch, wenn Aragorn, der König, verkündet: „Ihr, meine Freunde, verneigt euch vor niemandem!“
  • wenn ich Schimanski alt werden sehe und mich das mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert
  • wenn mein winziges Kind mich drückt und die magischen Worte spricht: „Papa lieb“

Stärke und Empathie sind ein gutes Duo. Unschlagbar. Geht aber nur mit Selbstvertrauen. Wer die Kombination nicht bringt, sitzt mit Pilsette vor dem S-Bahnhof herum, pöbelt Passanten an und rülpst sein Unglück in die Welt, nachdem die geprügelte Alte zusammen mit den verzogenen Blagen endlich die Koffer gepackt hat. Oder wird Banker und reißt ganze Gesellschaften in den Abgrund, wenn er nicht Ball spielt und gegen Geld blöde Sprüche von Plakatwänden klopft.

Und bitte, Champion? Memento mori, Fußballer. In 50 Jahren kräht kein Kickermagazin mehr nach dem Champion von heute. Wenn es gut läuft, nagen die Würmer da gerade die letzten verfaulten Fleischreste von deinen Knochen während das, was von dir übrig ist, langsam zu Humus wird.

Demnächst gibt es übrigens ein neues Duschgel für Frauen und das wird beworben mit:

Echte Frauen stehen am Herd. Es sei denn, sie stehen in der Dusche.

Hahaha. Ich leg‘ mir ein Ei, so komisch ist das.

Oh captain my captain … Thank you, boys. Thank you.

*schnüff