Jetzt bauen sie ihnen schon Rampen

Im Bezirksamt müssen Sadisten sitzen. Wie kann man sich so etwas anders erklären?

Jetzt bauen sie schon Rampen. Für die Fahrräder. Durch die Haltestelle durch. Genau dort durch, wo Leute auf die Bimmelbahn warten. Wofür? Damit man jetzt mit dem Fahrrad schön Anlauf nehmen, kurz abheben und den Fußgänger dann volle Breitseite in den Rücken treffen kann? Fetzt das mehr als sie einfach so ebenerdig auf einem normalen Bürgersteig über den Haufen zu fahren wie sonst?

Ich muss halluzinieren. Das kann doch nicht sein, da können sie doch keine Fahrräder durch …

… durch die Haltestelle durchleiten … können sie doch nicht …

… können sie doch. Mittendurch. Meine Güte, da warten Kinder, Omas, Hunde, die Penner vom Helmholtzplatz. Und ich. Und dort mittendurch leitet man die Fahrradnazis aus Prenzlauer Berg. Die stadtbekannten Terroristen auf zwei Rädern. Lenker trifft Unterarm macht Bluterguss. Pedale trifft Kind macht Tränen. Kennt man ja alles.

Meine Güte, das ist doch vorsätzlich und hat ungefähr die Qualität als wenn ich den Garten der nächstgelegenen Kita zum Auslaufgebiet für die Plattenbau-Pittbulls aus dem Märkischen Viertel deklariere und den überforderten Hundehaltern sage: „Ei Ei Eiapopeia, viel Spaß in der Kita, liebe Pitbullspackos mit viel zu kleinem Penis, hier könnt ihr euch heute austoben, nur bitte heute keine Kinder zerfleischen, ich vertraue euch.“

Fahrradnazis. Ihnen gehört der ganze Bezirk. Restlos. Mein Innenhof ist zugemüllt bis in die letzte Ecke mit diesem ganzen Alteisen auf Rädern, so dass man kaum noch zu den Mülltonnen durchkommt, der Bürgersteig ist mit Laufen lernenden Kindern vor lauter Arschlochrasern unbenutzbar, Häuserecken sind für Jogger lebensgefährlich und wenn die Terroristen dann doch zur Abwechslung mal auf der Straße fahren, dann fahren sie über Rot, quer über den Zebrasteifen, kreuz und quer zwischen wartende Autos, entgegen aller Fahrtrichtungen und jeder Idiot von Autofahrer, der nicht mindestens 10 Augen überall hat, kann sich jetzt schon darauf freuen, bei jeder Kollision immer schuld zu haben.

Und jetzt gehört ihnen, weil es hier in Prenzlauer Berg immer noch ein bisschen bekloppter sein darf als im Berliner Durchschnitt, auch noch ganz offiziell mit dem Segen des Bezirks die Haltetasche von der Bimmelbahn in der Stahlheimer Straße.

Behördlich abgesegnet quasi.

Freifahrtschein zum Fußgänger umholzen.

Mit Ansage und aufgemalter Ideallinie direkt durch den Wartebereich, damit sie jene besser treffen, die gerade in die Bimmelbahn einsteigen wollen. Oder aussteigen und nicht mit einem der durchgeknallten Fahrradraser rechnen, für die der Bezirk stadtweit traurig berühmt ist.

Danke, Sadist. Wer auch immer das genehmigt hat. Wahrscheinlich besteht das ganze Bezirksamt aus Fahrradfahrern. Das erklärt, warum es keine Sau vom Ordnungsamt juckt, wenn die Fahrradnazis die Kinder vom Bürgersteig fegen, weil das Aufschreiben von Falschparkern immer Vorrang hat.

Krähe. Auge. Und so.

 

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