Crepestation

Crepestation

Japanische Crepes.

Crêpes.

Meine Güte, ich dachte, ich hätte das ganze kulinarische Kuriositätenkabinett endlich komplett durchlitten in diesem Bezirk. Philippinisches Algenmus, Feuerland-Pizza mit Pinguinhack, venezuelanisches Lachsbauchtartar, afghanisches Schweinemett, namibisches Reiskorngelee oder Apfelmus vom Kometen Hyakutake, hier in Happy Hippo Holzspielzeugland gibt es alles aus aller Welt in allen unmöglichen Kombinationen, vor allem in der Pappelallee, die sich mittlerweile zur angesagten Fressmeile des kulinarisch wundgescheuerten Prenzlauer Bergs entwickelt hat. Es gibt hier alles und ich probier alles, weil immer nur Dôner mit scharf und Gummipizza vom prekären Italo-Türken ist ja auch langweilig auf Dauer.

Pappelallee.

Fressmeile.

Fehlt nur noch Tim Raue.

Ja. Gute Crepes sind das, sehr gute Crêpes, wobei sich mir nicht ganz erschließt, was daran japanisch sein soll, Hâm & Eggs im Crêpe, Meatballs, Chicken Teriyaki, hat ein bisschen was von Subway, die ganze Chose, nur ohne Sub und mit viel weniger Fragen. Dafür mit Crepe.

Crêpe.

Nein, sie sind gut, auch wenn das extrem umständliche Hândling ein würdevolles Êssen unmöglich macht. Man bekommt das Teil in einer labberigen Papîerummantlung, die man abreißen muss, um den Inhalt weiterzuessen, was ihn teilweise im Raum verteilt. Holt man das ganze Teil aus seiner Ummantlung und schmeißt das Papier weg, verteilt man den kompletten Crêpe nach und nach im Raum. Eine Lösung für die Handlingproblemâtik gibt es nicht oder ich versteh^s mal wieder nicht. Grobmotoriker-Boogie.

Nein, êhrlich, wirklich sehr gut, die Teîle, die süßen wie die herben, schône, tolle Cr^epes, so schôn wiê der chârmante, unhêimlich umgângliche Sêrvice nebst Inhabêr, wâs diêsên Lâdên zû êînêm schônên Ôrt mâ^cht.  ^^

Gottverdammte Circumflex-Fexe.


Crepestation
Pappelallee 58
10437 Berlin 


 

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