Sushi for you

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Sushi for you, Lieferservice, Prenzlauer Berg

Geile Menüs da auf dem Flyer.

Sieht ja lecker aus alles.

Wollen wir bestellen?

Hallo? Einmal das XL-Menü bitte.

Wie ich heiße? KackApfelFisch. Ja genau. In der Prenzlwichserstraße.

Halbe Stunde? Cool.

Krass, warn Deutscher.

Schwör!

Nee, echt, ich musste nicht alles fünfmal wiederholen.

(Dingeldongel)

Wäh? Das waren doch noch nicht mal 20 Minuten. Kann nich das Sushi sein. Sind bestimmt wieder die Zeugen Jehova-Stresser oder der Hermes-Depp, der immer nur bei uns die Pakete für den ganzen Block abgibt. Oder wahrscheinlich wieder dieses Öko-Arschloch von Nachbar, der wissen will wer die Batterien in seine verfaulte Komposttonne geschmissen hat.

Wuäh? Krass, Sushi ist da. Wenn das mal nicht fett Trinkgeld gibt.

Sieht ganz gut aus, oder?

Das Sushi mann! Nicht der Fahrer!

Mmmh yo, nurn büschen viel Reis, nicht?

Yo büschen sehr zu viel. Schmecke nicht so sehr den Fisch.

Stimmt, ich mach den Reis mal ab. Dann hab ich Surimi.

Was? Ja. Sashimi. Sag ich doch.

Aber geht schon, das Zeug.

Is okay.

Geht aber besser. Also hatte ich defintiv schon besser.

Oder?

Hast ja Recht. Mit Unagi-Soße schmeckt eh alles. Da können die auch die alten Laufsocken vom Inhaber in den Reis einrollen. Hahaha.

Hoho. Wenigstens wars günstig.

Und schnell.

Und bin satt.

Immerhin.

(…)

Ist jetzt 2 Stunden her, das Sushi und ich hab Durst wie ein Sautreiber.

Boar, ich hab so nen Durst, ich könnte mir nen Gartenschlauch von der Spüle in meinen Hals legen.

Wat meinste? Gluta… – neeee! Nicht doch im Sushi! Sag doch sowas nicht.

Puh, 2 Liter Wasser bis jetzt.

Das Sushi war ja auch viel zu schnell da. Das ist merkwürdig.

20 Minuten. Das geht doch auch nicht.

Seltsam.

Echt komisch.

Mmmmh…